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Dienstag, 18.05.2021

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Traditionen als Teil der Identität

MdL Gabi Schmidt regt Bewerbungen für immaterielles Kulturerbe - 07.04.2021 17:47 Uhr

Die Pflege der Mundart, für die der aus dem Aischgrund stammende Autor Helmut Haberkamm (Mitte) schon mehrfach ausgezeichnet wurde, könnte ein Vorschlag für das immaterielle Kulturerbe sein.

07.04.2021 © o.n,


Seit wenigen Tagen sind Gruppen oder auch Einzelpersonen aufgerufen, neue Vorschläge für das Bayerische Landesverzeichnis beziehungsweise das bundesweite Verzeichnis der immateriellen Kulturgüter vorzuschlagen. "Bayern ist kulturell so reich, hier werden von engagierten Menschen ganz besondere Bräuche, Tänze oder auch Handwerkstechniken gepflegt. Das Wissen darum wird von Generation zu Generation weitergegeben und ist Teil unserer Identität", stellt die Abgeordnete aus Uehlfeld fest und ergänzt: "Durch die Pflege dieser Traditionen werden die kulturellen Schätze lebendig gehalten".

Die Antragsfrist läuft noch bis zum 30. November 2021. Als immaterielles Kulturerbe vorgeschlagen werden können mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen, darstellende Künste, Bräuche, Rituale und Feste, Wissen und Bräuche in Bezug auf die Natur und das Universum, traditionelle Handwerkstechniken oder auch Formen gesellschaftlicher Selbstorganisation. "Alle zwei Jahre besteht die Möglichkeit, Aufnahmeanträge einzureichen. Die Bewerbungsphasen sind dabei bundesweit einheitlich", so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Landtag.

Erbe praktizieren, gestalten und weitergeben

Bewerben können sich Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen, die eine kulturelle Ausdrucksform ausüben, die den Kriterien der Unesco entspricht. Gewährleistet werden und nachweisbar sein muss dabei eine möglichst weitreichende Beteiligung von Menschen, die dieses Erbe praktizieren, gestalten und weitergeben. Die erforderlichen Unterlagen und alle Anforderungen, die eingehalten werden müssen, sind abrufbar auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Finanzen und Heimat unter www.ike.bayern.de

"Interessierte und Antragsteller können sich außerdem bei der eigens dafür eingerichteten Beratungs- und Forschungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern informieren",teilt MdL Gabi Schmidt mit. Erreichbar ist diese Stelle per Mail an ike@volkskunde.badw.de oder telefonisch unter 089/51556144. Am Freitag, 30. April, findet zudem von 14 bis 16 Uhr eine virtuelle Informationsveranstaltung für Interessierte statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings ist eine Anmeldung unter www.stmfh.bayern.de/hei-mat/ike/ erforderlich.

nb

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