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Wappentier des Neustädter Faschingvereins angekommen

Jetzt meckert "Willie IV" - "Geißbockstall" der Fastnachtsgesellschaft ist wieder belegt - 16.09.2013 11:01 Uhr

Zur Taufe in etwa 14 Tagen wird es für „Willie IV“ sicher von der Vorsitzenden Sylvia Seeberger ein besonderes Leckerle geben. Verwöhnt wurde er am Wochenende bereits zur Begrüßung in seinem neuen Domizil. © Harald Munzinger


Die „Geißböcke“ ohne Geißbock mochten sich viele Mitglieder der Gesellschaft einfach nicht vorstellen; schon gar nicht im Jubiläumsjahr! Und so ließ sich Vorsitzende Sylvia Seeberger doch noch - insbesondere von Tochter Michaela - überreden, einen Nachfolger von „Willie III“, der im Frühsommer von seinen Leiden hatte erlöst werden müssen, im Geißbockstall einzuquartieren.

Die Symboltiere der Fastnachtsgesellschaft sind nach „Urbock Willie“, dem unvergessenen Willy Trump benannt. Er hatte mit acht weiteren Mitgliedern des Neustädter TSV-Turnrates Pate bei der Geburtsstunde der Narretei in der Kreisstadt gestanden und sie über Jahrzehnte geprägt.

Geißbock als Symbol gewählt

Als Symbol war damals der „Neustädter Geißbock“ gewählt worden, der „Aischgründer Karpfen“ sollte Modell für die „Narrenkappen“ des Elferrats stehen. Der prächtige Kopf eines Geißbocks ziert die Bühne, der muntere Meckerer Ordensbrüste und Roben.

Hatten bisher stolze Böcke der Rasse „Fränkische Edelziege“ Ton und Duft im Geißbockstall angegeben, nimmt „Willie IV“ dort nun eine Sonderstellung ein. Zum einen, weil er mit „Wilhelmine“ eine Partnerin hat, insbesondere aber wegen seiner „narrischen“ Mischung, die für ein possierliches Erscheinungsbild sorgt.

Das originelle Paar stammt aus gutem Stall in Bergtheim und kam dort im Frühjahr zur Welt. So müssen „Willie“ und „Wilhelmine“ nun noch ordentlich zulegen, wofür mit liebevoller Betreuung auch in der nächsten „Willie-Generation“ Gerhard Weigel sorgen wird. Und auch das lautstarke Meckern muss erst noch geübt und dem kräftigen Hasen beigebracht werden, dass seine Alleinherrschaft in Stall und Auslauf zu Ende ist. Dabei könnten gegenwärtig heitere Tierfilme gedreht werden.

Auftakt mit Festkommers

In etwa 14 Tagen soll die Taufe von „Willie“ und „Wilhelmine“ sein. Vorbereitungen auf die neue Session laufen hinter den Kulissen schon lange. Eröffnet wird sie mit einem Festkommers zum 60-jährigen Vereinsjubiläum mit anschließender Narrendämmerung am Samstag, 16. November, in der „NeuStadtHalle am Schloss“. 

Harald J. Munzinger

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