verzögerte Ehrung

Wegen Pandemie: Verzögerte Ehrung von Ratsmitgliedern und Ortssprechern

6.5.2021, 16:55 Uhr
Selbst das traditionelle Gruppenbild der ausgeschiedenen Ratsmitglieder und Ortssprecher (auf dem Foto fehlen Bernd Gebhardt und Joachim Fahsl) konnte Erster Bürgermeister Klaus Meier (2.v.l.) nur unter Pandemiebedingungen arrangieren.  Foto: Stadt Neustadt

Selbst das traditionelle Gruppenbild der ausgeschiedenen Ratsmitglieder und Ortssprecher (auf dem Foto fehlen Bernd Gebhardt und Joachim Fahsl) konnte Erster Bürgermeister Klaus Meier (2.v.l.) nur unter Pandemiebedingungen arrangieren. Foto: Stadt Neustadt © Stadt Neustadt

In der würdigte Meier das außerordentliche Engagement aller Geehrten. Wie viel Zeit, wie viele Stunden sie mit ihrer kommunalpolitischen Arbeit verbracht hätten, könnten sie vermutlich selbst "nicht einmal annähernd abschätzen". Es seien ganz sicher "unzählige Stunden" gewesen, was der Bürgermeister mit dem Dank dafür und der Betonung des "wir" ausführte, dass "in all den Jahren eine für unsere Stadt höchst zukunftsweisende Arbeit geleistet" und eine "wirklich vorbildlich Zusammenarbeit gepflegt" worden sei.

Auch wenn er im Hinblick auf die Weisung möglichst kurzer Sitzungen auf einen ausführlichen Rückblick auf das Wirken der ausgeschiedenen Ratsmitglieder und Ortssprecher sowie auf die letzte Amtsperiode verzichten musste, wollte ihnen der Bürgermeister doch mit Geschenken im Namen von Gremium und Bürgerschaft die verdiente Wertschätzung zukommen lassen. Abgestimmt auf die jeweilige Amtszeit überreichte er Gutscheine der Werbegemeinschaft "NEA Aktiv", womit gleichzeitig "unsere heimische Wirtschaft in der momentan so schwierigen Situation gestärkt" werden sollte.

Als Ortssprecher verabschiedet wurden Markus Böhringer (Schauerheim), Bernd Gebhardt (Unterschweinach, Oberschweinach und Stöckach), Gero Gembruch (Unternesselbach) Leo Gräbner (Schellert) sowie in Abwesenheit Joachim Fahsl (Birkenfeld). Ab zwei Amtsperioden wurde der Verdienststeller verliehen.

Vorbildliches Wirken von Ehepaar Billmann

Der Dank für ihr mit einem "in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlichem" großem Engagement ausgefülltes Stadtratsmandat galt der Dank der Stadt Gerd Scheuenstuhl, Karl Heinz Summ, Klaus Wölfing sowie Ruth und Walter Billmann. Bei allen wurde das teilweise über Jahrzehnte mit sehr viel Einsatz und Herzblut zum Wohl der Stadt und ihrer Entwicklung ausgeübte Ehrenamt gewürdigt. Besondere Verdienste hatte sich das Ehepaar Billmann bei Aufbau und Pflege der Städtepartnerschaft mit Lipik in Kroatien erworben, in die Walter Billmann während des Bürgerkrieges Hilfstransporte brachte. Eine außergewöhnliche Leistung, die ihm Lipik mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde dankte. Für Ruth Billmann sollte das von 2008 bis 2014 begleitete Amt der Dritten Bürgermeisterin der Höhepunkt ihres segensreichen Wirkens für ihre Heimatstadt sein.

Man habe immer wieder gehofft, "dass doch noch eine Ehrung und Verabschiedung im annähernd ‚normalen‘ Rahmen möglich ist und auch ein gemeinsames Gruppenfoto aller Stadträte innen und Stadträte und Ortssprecher der vergangenen Wahlperiode wäre uns sehr wichtig gewesen, denn ein solches Foto ist einfach Tradition", erklärte Bürgermeister Klaus Meier. Doch selbst dieses konnte nur "unter Pandemiebedingungen mit entsprechendem Abstand" vor der Stadtratssitzung gemacht werden.