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Wie kann Stress vermieden werden? Expertin gibt Tipps

Jeder Mensch empfindet unterschiedlich - es beginnt im Kopf - 15.04.2016 15:20 Uhr

Das Thema Stress sorgte für ein volles Haus bei der Tagung der Ortsbäuerinnen aus dem BBV-Kreisverband. © oh


"Wie Stress entsteht und unser Denken und unsere Gesundheit beeinflusst": So hieß das Thema, über das die Lehrtrainerin aus Uehlfeld referierte. Dabei stellte sie fest, dass es sehr unterschiedlich sein könne, was den Einzelnen stresse. Stressreaktionen des Körpers erfolgten innerhalb von 0,4 Sekunden und seien seit der Steinzeit unverändert. Diese sollten dem Körper helfen, mit der Situation umzugehen, was aber heute nicht mehr wirklich der Fall sei.

Unterschiedliche Stressarten

Man unterscheide zwischen Eustress, der stimulierend oder anregend wirke und Disstress, der einen überfordere und krank mache, führte Graber aus. Großen Anteil daran habe das Gehirn. Jede Situation sei für jeden Menschen unterschiedlich: Für einen stelle sie sich als Herausforderung, für den anderen als Stress dar, der Dritte finde sie cool. Sich ausgeliefert zu fühlen, nichts selbst tun zu können, fördere Stress ungemein, stellte die Heilpraktikerin fest und bezeichnete es als "förderliche Einstellung", Grenzen zu setzen.

Wer immer "Nein" sage, werde einsam, wer immer "Ja" sage werde krank. Es gelte, den Mittelweg zu erkennen und danach zu handeln. "Stress-Esser leben länger und gesünder, als Stresshungerhaken", erklärte Graber. Die Heilpraktikerin riet zu ausreichend Schlaf, Zeitmanagement, Bewegung und gesunde Ernährung, sowie "in die Stille gehen und bei sich ankommen".

Hauswirtschaft in Bildung verankern

Kreisbäuerin Renate Ixmeier zeigte Forderungen des Landesvorstands der Landfrauen auf. So müsse jede Produktkennzeichnung dem Grundsatz der Klarheit und Wahrheit entsprechen, was auch bei Werbemaßnahmen greifen müsse. Bei der Überarbeitung der Leitsätze müssten unterschiedliche Erwartungen von Verbrauchern und Erzeugern diskutiert und ein Konsens in der Produktbezeichnung erzielt werden. Eine praxisorientierte hauswirtschaftliche Bildung, die sowohl Ernährungsbildung als auch die Vermittlung weiterer hauswirtschaftlicher Kenntnisse umfasse, müsse in Kindergärten, Schulen und in der Erwachsenenbildung fest etabliert werden. Auch in 2016 "machen Landfrauen Schule" in sechs Klassen im Landkreis.

Ixmeier unterstrich es als wichtig, Kinder praktisch und theoretisch Wissen über die heimischen Lebensmittel zu vermitteln, mit ihnen zu kochen, Schulaktionen zu unterstützen, Eltern zu begeistern und Lehrer fortzubilden.

Verantwortung übernehmen

Für den deutschlandweiten "Tag des offenen Hofes" am 21. und 22. Mai werden noch Interessenten gesucht. Die Kreisbäuerin ermunterte Landfrauen über jene als "Managerin von Haus und Hof" auch Verantwortung für die Region und im Ehrenamt zu übernehmen, in der Verantwortung auch Neues zu wagen.

Der bezirksweite Auftakt der "Do it yourself"-Aktion erfolgt am 6. Juni auf dem "Ferienbauernhof Rangau" in Siedelbach, woran Anita Humann (Kräuter) Evi Ziegler (Sticken), Marga Blank-Kleine (Handarbeiten mit der Nähmaschine) beteiligt sein werden.

Als weitere Termine nannte die Kreisbäuerin etwa die örtlichen Stammtische, die Fahrt zum Zentralen Landwirtschaftsfest mit Bäuerinnentag am Donnerstag, 22. September sowie die 4-Tages-Fahrt zur "Grünen Woche" ab dem 19. Januar 2017. Ixmeier wies auf die im Herbst beginnenden verbandsinternen Neuwahlen in den Ortsverbänden, die bis zum Jahresende abgeschlossen sein sollen. Neuwahlen auf Kreisebene werden dann bis Ende März 2017 erfolgen.

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