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10. Dezember 1969: Astronomische Ziffern

Der ADAC feierte sein "liebstes und teuerstes Kind", die Straßenwacht - 10.12.2019 07:00 Uhr

Ein seltenes Bild: 40 ADAC-Straßenwachtfahrzeuge zur Parade versammelt. © Ranke


40 von den 46 Fahrzeugen der ADAC-Straßenwacht, die sonst zwischen Hof und Eichstätt, Aschaffenburg und Selb patrouillieren, waren zum 15-jährigen Bestehen der nordbayerischen Straßenwacht ganz akkurat am Ölberg unterhalb der Burg aufgefahren und brachten dort viel Gelb ins Stadtbild.

546 km Autobahn, 400 km Straßen

Die Fahrer, die bei Wind und Wetter und Schneesturm allein in unserem Gebiet 546 Kilometer Autobahn und mehr als 400 Kilometer Bundesstraßen betreuen - bis zum 30. November haben sie dieses Jahr bei 45.000 Pannen geholfen, 42.000 technische Prüfungen vorgenommen und 8.400 Auskünfte erteilt - wurden nicht nur vom ADAC-Gau-Vorsitzenden, Rechtsanwalt Siegfried Steiniger aus Schwandorf, herzlich für ihren Idealismus und ihre Hilfsbereitschaft bedankt, sondern auch von Oberbürgermeister Dr. Andreas Urschlechter, der zu der kleinen Feier am Ölberg gekommen war, um seine Verbundenheit mit dem ADAC auszudrücken und den "lieben Männern der Straßenwacht" auch im Namen der Bürgerschaft der Stadt zu danken.

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Er überreichte jedem das neueste "Nürnberg-Buch", dem ADAC-Gaugeschäftsführer Fritz König noch eine Armbanduhr hinzufügte. Nach der Feier am Ölberg rollten die 40 Wagen, geleitet von der Verkehrspolizei, in einer Korso-Fahrt durch die Altstadt zur Valznerweiher, wo die traditionelle Weihnachtsfeier mit Kaffee und Christstollen das Jubiläum abschloß.

Die Leistungen der Straßenwacht, "der ADAC liebstes und teuerstes Kind", sind nur noch in astronomischen Ziffern auszudrücken. Mit 632 Kraftwagen haben die Straßenwacht-Fahrer 1969 über 15 Millionen Kilometer zurückgelegt, das ist etwa 25mal die Strecke zum Mond und zurück. Im Patrouillendienst auf der Autobahn und im Stadtpannendienst, der sich auch in Nürnberg schon sehr segensreich ausgewirkt hat, leisteten sie 1969 bishe rund 540.000 Mal Hilfe.

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Die Fahrzeuge werden fortlaufend mit den modernsten Funkgeräten ausgerüstet, zu den technischen Prüfständen für Bremsen-, Stoßdämpfer-, Tachometer-, Beleuchtungs- und Motorkontrollen ist heuer eine erste Anlage zur Feststellung des CO-Gehalts der Abgase getreten. Die 78 Prüfstände im Bundesgebiet haben dieses Jahr über 550.000 Kontrollen durchgeführt, insgesamt sind seit 1962 mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge überprüft worden.

NN

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