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11. November 1969: Flugzeug auf dem Rücken

Ein Sturm zog mit 90 Stundenkilometern über Nürnberg hinweg. - 11.11.2019 07:00 Uhr

Orkanartige Böen rissen diese Cessna aus der Verankerung und drehten sie auf den Rücken. Das Flugzeug wurde wahrscheinlich total beschädigt. © NN


Schaufenster-Scheiben wurden eingedrückt, Verkehrszeichen geknickt, Plakatsäulen aus der Halterung gerissen, Bäume entwurzelt und parkende Autos durch niederfallende Äste beschädigt.

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Der schwerste Zwischenfall ereignete sich auf dem Flughafen-Vorfeld, wo zwei abgestellte Sportflugzeuge vorn Typ Cessna 172 und 175 „aufs Kreuz gelegt“ wurden. Nach vorläufigen Schätzungen beträgt der Gesamtschaden in diesem Fall über 100.000 DM.

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Eine der beiden Maschinen, die Cessna 172, wurde erst vor kurzem in Betrieb genommen. Vor wenigen Jahren hatten sich schon einmal drei schwerere Maschinen selbständig gemacht und waren, von einer Sturmböe getrieben, einige hundert Meter in Formation losgerollt, bevor man sie hatte zum Stehen bringen können. Der Sportflieger-Verkehr war am Wochenende in Nürnberg streckenweise lahmgelegt. Nach Auskunft der Flugwetterwarte erreichte der Sturm Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 90 Stundenkilometer.

NN

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