13. Februar 1971: Flughafen-Restaurant im neuen Look

13.2.2021, 07:00 Uhr

© Contino

Seit dem 1. Februar 1971 ist es unter neuer Leitung, völlig umgestaltet und modernisiert.

Daß die Führung dieses Betriebes in erfahrene Hände gegeben wurde, ist außerordentlich begrüßenswert, ist doch das Flughafenrestaurant praktisch die Visitenkarte einer Stadt. Direktor Armin Gläser, Prokurist der HORESKA-Hotelgesellschaft mbH für Nürnberg, der sich kurzfristig zur Übernahme dieser Gaststätte entschloß, kann auf seinen ausgezeichneten Ruf stolz sein – unter seiner Leitung steht das in Nürnberg zu den ersten Häusern zählende „Hotel am Sterntor“.

Das Flughafenrestaurant ist nun ein gepflegter, behaglicher Aufenthaltsort geworden. Die Fluggäste können sich hier echt entspannen, während sie auf ihre Maschine warten. Doch nicht nur für Flugreisende wird dieses Lokal geführt. Warum sollen eigentlich die Nürnberger auf „ihren“ Flughafen verzichten? Den Sonntagsausflug einmal hier hinaus zu verlegen, ist nicht die schlechteste Idee. Ein Mittag- oder Abendessen, geruhsam, oder, wenn es sein muß, auch in Eile, bekommt man hier natürlich ebenfalls, wobei sich die Version „geruhsam“ eher empfiehlt, denn die Küche ist gut.

Es bieten sich Vorzüge an, die das Stammlokal an der Ecke nicht unbedingt zu bieten hat. So ist zum Beispiel die Speisenkarte reichhaltig. Sie weist sowohl Nürnberger Lieblingsgerichte wie internationale Spezialitäten auf und reicht vom kalten Imbiß bis zum kompletten Menü.

Da es an einem Flughafen rasch und zuverlässig zugehen muß, ist der gesamte Restaurationsbetrieb darauf abgestimmt. Das Personal ist flink, sowohl die Bedienung wie die Akteure im Hintergrund, in der Küche. Hier stehen jetzt die neuesten Arbeitsgeräte, um den Ablauf weitgehend zu rationalisieren.

Das ist vor allem darum wichtig, weil in der Küche des Nürnberger Flughafenrestaurants die Lunchboxen für Linienmaschinen und die warme und kalte Bordverpflegung für Chartermaschinen zusammengestellt werden. Es muß schnell, sauber und absolut hygienisch zugehen.

Für geschäftliche Konferenzen oder für private Feiern bietet sich das Restaurant am Flughafen als geradezu ideal an. Eine Konfirmation, eine Hochzeit, ganz im Stil der neuen Zeit – das kann man hier haben. Man muß gar nicht zum berühmten „Jet-Set“ gehören, will man mal privat und außer der Reihe das Gefühl von Ferien und Ferne genießen. Das stellt sich ganz automatisch ein, wenn man bei einem Glas Bier, einer Flasche Wein oder einem Kännchen Kaffee gemütlich im Warmen sitzt und auf das Flugfeld draußen schaut.

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