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14. August 1969: Das Brot wird knapp

Viele Zeugen Jehovas machen im neuen Stadtteil Ihre Besorgungen - 14.08.2019 07:00 Uhr

Vor den Zeltunterkünften lauschen die Gläubigen den über Lautsprecher erklingenden Worten. © Kammler


Viele der 125 000 Zeugen Jehovas, die sich auf der Zeppelinwiese versammelt haben, kaufen im neuen Stadtteil ein, so daß Brot und Backwaren am Nachmittag in den Einzelhandelsgeschäften der Nachbarschaft U nicht mehr zu haben sind. Zu den "Mangelwaren" gehören außerdem Fleisch und Wurst sowie Fruchtsäfte, die in den heißen Tagen besonders gefragt sind.

Die Kaufleute hoffen jedoch, bis zum Wochenende die Schwierigkeiten gemeistert zu haben.

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Mit einem solchen Ansturm haben selbst die Leiter der beiden Supermärkte in der Nachbarschaft U und in Neuselsbrunn nicht gerechnet. Sie klagen insbesondere darüber, daß die Zulieferfirmen nicht mehr nachkommen, weil sie außerdem die Zeltstadt selbst mit Nahrungsmitteln versorgen. Ein Kaufmann, der sonst dreimal täglich frisches Brot in die Nachbarschaft U bringt, konnte am Montag keinen einzigen Laib anbieten, weil er von seinen Großbäckereien erst gar nicht beliefert worden war. Am gestrigen Dienstag war er innerhalb weniger Minuten restlos ausverkauft.

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