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Ab Freitag darf über den Hauptmarkt geradelt werden

Teilöffnung für ein Jahr - Noch keine Dauerlösung - 13.04.2016 19:08 Uhr

Das Radfahren über den Nürnberger Hauptmarkt ist probeweise für ein Jahr erlaubt. © Günter Distler


Die Öffnung des Hauptmarkts für Radfahrer wird ab Freitag Realität. Allerdings nur im Abschnitt zwischen der Waaggasse und der sogenannten Brautkehre nördlich der Frauenkirche und auch vorerst nur für ein Jahr, wie die Stadt Nürnberg offiziell mitteilt. "Denn erst, wenn sich die neue Regelung bewährt hat, kann das Ganze zur Dauerlösung werden", erklärt Planungs- und Baureferent Daniel Ulrich.

Zur wissenschaftlichen Begleitung der Probephase wurde die Technische Hochschule Nürnberg Georg-Simon-Ohm eingeschaltet, die bereits im Vorfeld umfangreiche Voruntersuchungen und Unfallauswertungen durchgeführt hat. Die Erhebungen - bei denen auch Befragungen unter Passanten, Radfahrern und Händlern durchgeführt wurden - werden vor Ende des Pilotversuchs wiederholt.

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"Die Öffnung des Hauptmarkts für den Radverkehr ist ein weiterer Schritt hin zu unserem Ziel, Nürnberg Zug um Zug fahrradfreundlicher zu gestalten", sagt Ulrich. Im Oktober hatte der Beschluss der Befahrung des Stadtkerns für den Baureferenten eine "hohe Symbolkraft und verkehrliche Bedeutung".

Die Stadt, die Polizei und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club bitten alle Radfahrenden, sich an die neue Regelung, die Schritttempo für den Radverkehr vorsieht, zu halten und besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen.

Ulrich fügt hinzu: "Eins ist gewiss: Die Probephase wird unter den Augen vieler kritischer Beobachter stattfinden. Deren Bedenken gilt es zu zerstreuen und von einem verträglichen Miteinander der Verkehrsteilnehmer zu überzeugen."

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