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Arbeiten an "The Q": Auf dem Quelle-Areal tut sich etwas

Wenn alles klappt, können die Bauarbeiten schon 2019 beginnen - 20.09.2018 17:05 Uhr

Aktuell wird der Gebäude-Komplex akribisch vermessen. Womöglich kann dann schon Ende 2019 mit den Bauarbeiten begonnen werden. © Michael Matejka


Derzeit ist Deutschlands zweitgrößte leerstehende Gewerbeimmobilie noch hermetisch abgeriegelt. Seitdem Ende 2015 die letzten Zwischennutzer ausgezogen sind, haben nur wenige Besucher die bis zu 10.000 Quadratmeter großen Hallen von innen gesehen.

Doch auch das dürfte sich jetzt wieder ändern. Derzeit sind schon die Vermessungstechniker aktiv, mit Hilfe ihrer Daten solle ein 3-D-Diagramm entstehen, so Verwalter Marco Junker bei einem Rundgang mit mehreren Vertretern der CSU. Wie berichtet, will die Gerchgroup das Gebäude nicht etagenweise, sondern in verschiedenen Abschnitten vertikal entwickeln. Mindestens 1000 Wohnungen sollen entstehen.

"The Q", so der Arbeitstitel, will aber auch Raum bieten für Gewerbe, Handel und die Kunst- und Kreativwirtschaft. Neben dem ehemaligen Heizhaus solle es dafür weitere Flächen geben, so Fraas. "Wir denken uns da gerade etwas aus." Ein komplettes Stadtviertel werde entstehen, dass die Gerchgroup als Investor eingestiegen ist, sei eine "Riesenchance".

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Messarbeiten sind im Gange: Rundgang durch das Quelle-Areal

Es passiert nun etwas auf dem ehemaligen Quelle-Areal an der Fürther Straße. Aktuell wird der Gebäudekomplex vermessen, damit so schnell wie möglich mit den Bauarbeiten begonnen werden kann - womöglich ist es Ende 2019 schon so weit. Dann sollen hier mindestens 1000 Wohnungen entstehen.


Der Rundgang mit Junker half dabei der Fantasie schon auf die Sprünge. Er führte die Gruppe ins frühere Callcenter, das mit Hilfe eines Zwischenbodens schon deutlich heller wirkt als die meisten Areale in dem Gebäudekomplex. Besonders attraktiv wird das Wohnen aber ein paar Stockwerke höher sein - hier lockt eine riesige Dachterrasse mit Burgblick.

Doch solle es nicht nur Luxusapartments geben, wie Fraas verspricht. Neben 150 geförderten Wohnungen sollen auch ganz normale Einheiten entstehen. Und das möglichst bald, wie der Wirtschaftsreferent hofft. Sollte um den Jahreswechsel herum der Bauantrag gestellt werden, könnten die Arbeiten noch 2019 beginnen, so Fraas. "Aber das ist natürlich ein sportliches Ziel." 

Silke Roennefahrt

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