Ärger um ICE-Werk in Nürnberg: Das sagt der BN-Chef

11.11.2020, 05:29 Uhr
Das ICE-Instandhaltungswerk in Nürnberg soll rund um die Uhr arbeiten. Hier ist die bereits bestehende Wartungshalle in Köln-Nippes zu sehen.

Das ICE-Instandhaltungswerk in Nürnberg soll rund um die Uhr arbeiten. Hier ist die bereits bestehende Wartungshalle in Köln-Nippes zu sehen. © Foto: Deutsche Bahn AG / Daniel Saarbourg

Wie wird sich der BN beim ICE-Instandsetzungswerk positionieren? Lehnt er eine Realisierung an der Regensburger Straße ab oder wird er darüber verhandeln?


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Wir schauen uns das Projekt wie andere Projekte, die mit einem großen Eingriff in die Natur verbunden sind, genau an. Wir unterstützen die Bahn, den ICE-Verkehr und auch den ÖPNV zu verstärken und unterstützen damit auch die Errichtung eines zusätzlichen Instandsetzungswerks. Grundsätzlich ist das in Ordnung. Jetzt kommt es auf die Standortsuche und auf die Alternativen an. Das werden wir uns sehr genau anschauen.

Wenn bei einer Prüfung herauskommt, dass die Fläche an der Regensburger Straße auf der Höhe von Altenfurt oder Fischbach die beste Alternative ist, dann wird sich, so nehme ich an, der BN auch nicht dagegen wehren, dass man dort einen Standort für ein Instandsetzungswerk realisiert.


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Kennen Sie Alternativen für das Ausbesserungswerk in Nürnberg?

Die Bahn will uns im November die Pläne vorstellen. Dabei muss sie auch die Alternativen zeigen. Angeblich gibt es westlich der Brunecker Straße noch eine Alternative. Der Standort bei Altenfurt betrifft eigentlich den Landkreis Nürnberger Land. Durch die Zulauf- und Ablaufgleise ist aber auch die Stadt Nürnberg betroffen. Der Standort westlich vom Fischbacher Bahnhof betrifft das Stadtgebiet.

Wird der BN klagen?

Nein.

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