Antrag

Attraktive Innenstadt: Fördergelder für Nürnberg stehen bereit

7.5.2021, 07:06 Uhr
So sah es vor Corona in der Innenstadt aus. Damit die Innenstadt auch nach der Pandemie ein Anziehungspunkt bleibt, fordert die CSU, dass die Stadt Fördergelder abruft.

So sah es vor Corona in der Innenstadt aus. Damit die Innenstadt auch nach der Pandemie ein Anziehungspunkt bleibt, fordert die CSU, dass die Stadt Fördergelder abruft. © Roland Fengler, NN

An Ideen für förderfähige Projekte mangelt es nicht, sagt Wirtschaftssprecher Thomas Pirner: "Stadt und IHK haben zum Beispiel gemeinsam die Nürnberger City Werkstatt eingerichtet. Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur und Stadtverwaltung haben darin bereits diverse Maßnahmen erarbeitet, um die Nürnberger Innenstadt zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Hierzu gehören ein Leerstandsmanagement, temporäre Platzgestaltungen, ein lokaler Lieferdienst oder eine Social-Media-Kampagne für die Altstadt."

Oberbürgermeister Marcus König hat bereits vor einiger Zeit von Bund und Ländern einen Marshallplan für die Innenstädte gefordert. Der Deutsche Städtetag hat sich dieser Forderung angeschlossen. Der Freistaat Bayern ist in diesem Sinne nun aktiv geworden: Bauministerin Kerstin Schreyer hat Ende April den Sonderfonds "Innenstädte beleben" gestartet, der mit 100 Millionen ausgestattet wird.

Das Land gehe dabei neue Wege, so die CSU-Stadtratsfraktion in einer Pressmitteilung. Das Förderangebot reiche von städtebaulichen Konzepten zur Weiterentwicklung der Innenstädte, einem städtebaulichen Innenstadtmanagement, einem Projektfonds zur Innenstadtentwicklung bis hin zur vorübergehenden Anmietung leerstehender Räumlichkeiten durch die Gemeinde.

Die Zeit drängt, meint die CSU: Die Anträge müssen bis zum 10. Juni bei den Bezirksregierungen gestellt werden. "Entscheidend ist nun die finanzielle Ausstattung der Kommunen, um Projekte umsetzen zu können. Die Stadt Nürnberg sollte alles tun, Fördermittel aus dem neuen Fonds für die zahlreichen vorhandenen Projektvorschläge zu beantragen", so der Appell von Thomas Pirner.

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