Montag, 16.12.2019

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Bombe gefunden: Evakuierung der Hansastraße

200 Nürnberger müssen am 2. Advents-Sonntag ihre Wohnungen verlassen - 04.12.2011 13:14 Uhr

Fliegerbombe an der Hansastrasse gefunden © News5 / Grundmann


Für die Anwohner besteht keine Gefahr. Die Entschärfung der 70-Kilogramm-Bombe ist für heute vorgesehen. Zur Sicherheit müssen die Anwohner in einem Umkreis von bis zu 300 Metern ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierung der rund 200 in dem betroffenen Gebiet amtlich gemeldeten Personen wird am Sonntag um 10 Uhr beginnen. Erst wenn alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger außerhalb des Gefahrenbereichs sind, wird der Sprengmeister mit der Entschärfung beginnen.

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Es war ein trüber Tag, an dem 200 Nürnberger stundenlang nicht in ihre Wohnungen durften. Der Grund: Eine 70 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Kanalarbeiten in der Hansastraße gefunden wurde. Sie musste dringend entschärft werden.


Danach können die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Stadt Nürnberg bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Evakuierung. Mobile Personen wurden gebeten, am Sonntag um 10 Uhr ihre Wohnungen zu verlassen. Als Aufenthaltsort stehen Räumlichkeiten in der Georg-Paul-Amberger-Grundschule, Ambergerstraße 25, zur Verfügung. Die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft organisiert einen Fahrdienst, der Bus hielt in der Kammersteiner Straße an der VAG-Haltestelle und in der Schweinauer Hauptstraße/Ecke Zweibrückener Straße. Nichtmobile Personen wurden von Hilfsorganisationen transportiert.

Geänderter Busfahrplan

Während der Evakuierung wird die Polizei bis voraussichtlich 14 Uhr folgende Straßensperrungen vornehmen: Dieselstraße, Hansastraße, Schweinauer Hauptstraße, Olivenweg sowie die Zufahrt auf die Schweinauer Hauptstraße von der Südwesttangente. Betroffen sind die Bewohner folgender Anwesen: Schweinauer Hauptstraße 136-150 und 160-162, Hansastraße 1, 3, 5, 7, 7a, 9, 11, 11a, 13, 15, 17, 19, 25, 35, 39, 39a, 41, Dieselstraße 61, Limbacher Straße 1, 2, 4 und Olivenweg 68-84. Ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 6 43 75-8 88 ist am Freitag noch bis 22 Uhr, am Samstag von 8 bis 22 Uhr und am Sonntag von 8 bis 15 Uhr besetzt.

Die Buslinien 35 (Thon – Röthenbach) und 65 (Mögeldorf – Röthenbach) der VAG können während der Entschärfung der Bombe die Haltestellen Dieselstraße, Hansastraße und Kammersteiner Straße nicht anfahren. Zwischen 12.45 Uhr und 14 Uhr enden beide Buslinien an der Haltestelle Hohe Marter Nord. Fahrgäste, die nach Röthenbach wollen, können die U-Bahn von Hohe Marter bis Röthenbach benutzen. Dies gilt auch stadteinwärts.

nn

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