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Brezeln und Bibel: Vesperkirche tischt auch 2017 auf

Mittagessen für einen Euro in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche - 07.10.2016 16:49 Uhr

In der Vesperkirche gibt es auch 2017 wieder günstiges Mittagessen, aber auch viele Kulturangebote. © Stefan Hippel


Am Sonntag, 16. Oktober, findet bereits eine Benefizveranstaltung in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche statt, die sich ab 15. Januar 2017 wieder in die Vesperkirche verwandelt. 43 Tage lang gibt es dann nicht nur die  billige Mahlzeit, sondern auch ein umfangreiches Begleitprogramm. Man kann sich in der Kirche eine neue Frisur machen lassen, Beratungsdienste in Anspruch nehmen oder die Nürnberger Zeitung lesen, da die NZ als Medienpartner mit der Vesperkirche zusammenarbeitet.

Sonntags gibt es ab 17 Uhr wieder Kulturangebote. Das Staatstheater, ein weiterer Kooperationspartner der Vesperkirche, veranstaltet zum Beispiel gleich am Eröffnungstag einen Liederabend mit Tenor Ilker Arcayürek und Fiona Pollak am Klavier.

Das Projekt richtet sich nicht nur an Bedürftige – im Gegenteil, Initiator Bernd Reuther wünscht sich eine Durchmischung der Schichten und Milieus. Der Pfarrer versteht die Vesperkirche als Zentrum der Begegnung. Reuther sagte bei der Auftaktpressekonferenz für die zweite Saison der Vesperkirche, dass ein Großteil der 350 ehrenamtlichen Mitarbeiter, die das Projekt 2016 unterstützten, wieder an Bord sein werden. Wer neu dazu kommen möchte, kann sich beispielsweise am 25. Oktober oder 11. November (jeweils 19.30 Uhr) in der Kirche selbst (Allersberger Straße 116) informieren.

Benefizveranstaltung geplant

Um das Projekt zu finanzieren, wird es unter anderem  wieder Benefizveranstaltungen geben. Die erste findet in Kooperation mit dem Kino "Casablanca" am Sonntag, 16. Oktober, in der Kirche statt. Zum Stummfilm "Der müde Tod" gibt es Livemusik von Hilde Pohl (Orgel) und Yogo Pausch (Schlagwerk). Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten (Beginn: 19 Uhr).

2016 kostete das Projekt Reuther zufolge 150.000 Euro, 110.000 Euro konnten über Spenden refinanziert werden, den Rest musste die Kirche stemmen. Der Pfarrer bedauert es, nach wie vor keinen Hauptsponsor für die Vesperkirche gefunden zu haben. 

Marco Puschner

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