Freitag, 16.04.2021

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Brot für alle: Neues Angebot in der Nordstadt

Kirchengemeinde verteilt übrig gebliebene Backwaren - 25.02.2021 18:34 Uhr

Übrig gebliebenes Brot und Backwaren werden ab sofort immer mittwochs in der Nordstadt verteilt.

12.02.2021 © Martin Schutt, NN


"Niemand muss einen Berechtigungsschein vorweisen", stellt Pfarrer Martin Wagner klar. "Die Hürden sollen so gering wie möglich sein." Zwar kam er gemeinsam mit weiteren Partnern auf die Idee der Brotausgabe, weil eine Untersuchung ergab, dass in der Nordstadt immer mehr Senioren mit einem knappen Budget über die Runden kommen müssen. "Aber wir wollten keine Stigmatisierung." Deshalb ist bei der wöchentlichen Aktion im Gemeindehaus in der Rollnerstraße 104 jeder willkommen, unabhängig davon, ob er auf die Spende angewiesen ist oder ob er ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung setzen will. Es sei, sagt Wagner, auch "der junge Erwachsene gern gesehen, der nicht will, dass etwas weggeworfen wird".

Ehrenamtliche helfen

Jeden Mittwoch gegen 18.45 Uhr werden die Backwaren von einem Team aus ehrenamtlichen Helfern verteilt, los geht es am 3. März. Partner ist die Bäckereikette "Der Beck", die die übrig gebliebene Ware aus der Filiale in der Bayreuther Straße spendet. Sollte die Menge nicht ausreichen, kann die Gruppe noch eine weitere Filiale ansteuern. "Wir warten mal ab, wie sich die Nachfrage entwickelt", sagt Wagner. Das Gesundheitsamt habe jedenfalls das Hygienekonzept genehmigt, willkommen sind alle, die FFP2-Masken tragen und sich an die Abstandsregeln halten. Ein- und Ausgang sind getrennt.

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An der Aktion beteiligen sich neben der Kirchengemeinde und der Foodsharer-Community auch das Seniorennetzwerk und der Diakonieverein. Dass so verschiedene Gruppen aus dem Stadtteil zusammen kommen, ist für Wagner ein positiver Nebeneffekt. "Wir können gemeinsam was für die Menschen auf die Beine stellen", sagt er. "Das ist doch eine schöne Sache."


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