Buntes Treiben am Aufseßplatz

Mit ihrer griechischen Folklore wussten die Kinder vom Verein Trikala und Freunde die Besucher des Straßenfests gegen Rassismus und Diskriminierung zu begeistern.

Mit ihrer griechischen Folklore wussten die Kinder vom Verein Trikala und Freunde die Besucher des Straßenfests gegen Rassismus und Diskriminierung zu begeistern. © Foto: Günter Distler

Ein "klares Zeichen gegen rechts zu setzen, in dem man die kulturelle Vielfalt feiert" — dieses Ziel, dass die Organisatoren des Straßenfestes im Vorfeld als Losung ausgeben hatten, wurde mit rund 600 Besuchern mehr als erreicht. Für Musik und Tanz hatte der Verein Junge Stimme e. V., der zu dem Fest gemeinsam mit weiteren Veranstaltern heuer bereits zum vierten mal einlud, gesorgt.

Nach dem Auftakt durch Taxi Brousse, die mit ihrem Mix aus Folklore und rockigem Afropop begeisterten, standen unter anderem ein Chor der Theodor-Schöller-Schule, griechische, tamilische und rumänische Volkstanzgruppen, Flamenco-Tänzerinnen vom Centro Espanol und — als Höhepunkt des Tages — die Band Bülbül Manush mit orientalischen Klängen und Balkanbeats auf der Bühne.

Auch echte Schamanen konnte man auf dem Aufseßplatz antreffen.

Auch echte Schamanen konnte man auf dem Aufseßplatz antreffen. © Foto: Günter Distler

Den ernsten Anlass des Festes, das Gedenken an die Mordopfer des NSU verloren Veranstalter und Besucher bei all dem Trubel aber nicht aus den Augen: Neben kurzen Reden zum Thema, die in das Programm eingestreut wurden, gab es auch eine Taubenaktion des Künstlers Ahmad Karno gegen Rassismus und auch die Wanderausstellung zur Aufarbeitung der Verbrechen des NSU machte am Aufseßplatz für einen Tag Station.

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