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Bürgermeister Gsell: Neue Eishalle in Nürnberg ist in Planung

Gute Nachrichten für Kufen-Fans - Platz für Nachwuchs ist rar - 12.10.2018 09:15 Uhr

Dank der Nürnberger Ice Tigers – hier bei einem Spiel gegen den EHC Red Bull München – ist das Interesse der Menschen an Eishockey stark gestiegen. Die Flächen in der Arena reichen nicht mehr aus, um alle Freizeitsportler und Vereine unterzubringen. © Foto: Sportfoto Zink


Jürgen Fottner von der Arena hält sich bedeckt. "Wir sind nur dabei, das überhaupt zu prüfen", sagt er. Eines aber räumt er sofort ein: Die Arena reicht nicht aus. Zwei große Eisflächen und dazu noch eine halbe hat sie zu bieten. Das klingt zwar nach einer ganzen Menge, ist den Sportlern in Nürnberg aber trotzdem zu wenig. Schuld sind – unter anderem – die Ice Tigers.

Weil die nämlich Erfolg haben, wird auch Eissport immer beliebter. Eigentlich erfreulich. Nur: Irgendwo muss der Nachwuchs ja trainieren und die Arena stößt an ihre Grenzen. Ein Neubau könnte die Situation entschärfen. "Und der ist auch absolut vertretbar", sagt Sportbürgermeister Klemens Gsell, der sich im Gegensatz zu Fottner alles andere als bedeckt hält. "Nürnberg hat 40.000 Einwohner mehr und die Nachfrage nach Eissport hat sich verdoppelt." Eine Verdoppelung der Eisfläche sei da angemessen. Städte mit einer ähnlichen Größe wie Nürnberg haben auch mehr Eisfläche. Stuttgart habe gar die drei- bis vierfache Fläche für Eissport zur Verfügung. "Wir können nicht zulassen, dass Jugendmannschaften keinen Platz zum Trainieren haben", sagt Gsell.

Brachfläche im Blick

Das passende Grundstück haben die Verantwortlichen schon im Blick: eine Brachfläche nahe des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Groß genug ist es, bestens angebunden ist es auch. Eigentümer ist die Stadt, das würde also auch funktionieren. "Der Teufel aber steckt im Detail", sagt Gsell, der im Moment noch nicht zu viel versprechen möchte. Er verrät: "Die Gespräche laufen gut." Was die Hallenpläne am Ende kosten würden – die Stadt würde die Eishalle nicht selbst bauen – sagt Gsell nicht. Eines aber betont er: "Auf dem Eis sind alle Bevölkerungsgruppen unterwegs." Und: "Kunst und Kultur werden schließlich auch gefördert."

  

Julia Vogl

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