Samstag, 28.11.2020

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Corona in Nürnberg: Mehr als 200 Covid-19-Patienten im Krankenhaus

32 davon müssen intensivmedizinisch betreut werden - 27.11.2020 15:28 Uhr

Die Anzahl der Neuerkrankten beschreibt die Sieben-Tage-Inzidenz: Pro 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen laut LGL 277,22 Neuinfektionen. Am Vortag lag der Wert bei 277,41, am Mittwoch bei 261,40.

In Nürnberg haben sich mittlerweile 8449 (+280) Menschen nachweislich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 74 (+/- 0) Menschen sind bislang an oder mit dem Virus verstorben. (Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Stand: 27.11.2020; 8 Uhr)

32 (+/- 0) Covid-19 Patienten befinden sich aktuell auf den Intensivstationen Nürnberger Krankenhäuser, 173 (+2) Infizierte liegen auf Normalstationen. (Quelle: Stadt Nürnberg. Stand: 27.11.2020)

Wir aktualisieren die Fallzahlen täglich von Montag bis Freitag. In Klammern ist jeweils die Veränderung der Fallzahlen zum Vortag beziehungsweise zur letzten Meldung angezeigt. Alle Indizenzwerte in Bayern finden Sie hier.

Was bedeutet der Inzidenzwert?

Der Inzidenzwert beschreibt die Rate der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Die Angaben des für die bundesweiten Zahlen zuständigen Robert-Koch-Institut (RKI), des bayerischen LGL und der örtlichen Gesundheitsämter weichen dabei teilweise voneinander ab. Ein Grund dafür sind unterschiedliche Zeiträume und Zeitpunkte, in denen die Daten erfasst, verarbeitet und weitergemeldet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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In Zeiten von Corona: Ein Blick in die Isolierstation im Klinikum Nord

Zutritt nur mit Schutzkleidung: Normalerweise liegen auf der Isolierstation 16 II in Nürnberger Klinikum Nord Patienten mit Tuberkulose oder schwerer Influenza. In den vergangenen Wochen kamen Verdachtsfälle auf Corona-Virus dazu. Alle Mitarbeiter der Isolierstation — ein Oberarzt, drei Assistenzärzte und 25 Schwestern und Pfleger — müssen sich penibel an die hygienischen Vorschriften halten. Ein Einblick.


Corona: Diese Regeln gelten aktuell in Nürnberg

Seit Montag, 2. November, gelten bayernweit einheitliche Lockdown-Regeln. Diese werden über den 30. November hinaus zunächst bis zum 20. Dezember 2020 verlängert und verschärft.

Dazu kommen weitere Verschärfungen ab einem Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner, die nach Ermessen der Länder und Landkreise gehandhabt werden. Noch ist offen, wie diese Regel in Nürnberg umgesetzt werden soll - die Stadt will keinen Sonderweg, sondern auf Vorgaben des Freistaats Bayern warten.

Private Treffen: Die Menschen sollen Kontakte nach Möglichkeit nur zu ihrer engsten Familie aufrecht erhalten. Es dürfen sich nur zwei Hausstände treffen, die Personenzahl ist künftig auf fünf begrenzt, Kinder bis 14 sind dabei ausgenommen. Das gilt sowohl für die eigene Wohnung als auch den öffentlichen Raum.

Freizeit und Kultur: Fast alle Einrichtungen sind geschlossen - etwa Theater, Opern oder Konzerthäuser. Ebenso Messen, Kinos, Freizeitparks, Spielhallen und Spielbanken. Öffentliche Spielplätze unter freiem Himmel bleiben geöffnet. Künftig werden außerdem die Standorte der Stadtbibliothek geschlossen, nur Hochschulbibliotheken bleiben im Dezember geöffnet.

Gastronomie: Restaurants sind geschlossen, dürfen aber Speisen zur Selbstmitnahme verkaufen. Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen offen bleiben.

Körperpflege: Massage-, Kosmetik- und Tattoo-Studios sowie vergleichbare Einrichtungen sind geschlossen. Physiotherapien und andere medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter erlaubt, ebenso Friseurbetriebe.

Alkoholverbot: In bestimmten Teilen der Nürnberger Innenstadt gilt ein Alkoholverbot. Der zugehörige Bereich wurde am 23. Oktober ausgeweitet, den aktuellen Zuschnitt können Sie der Karte weiter unten entnehmen. Von 22 bis 6 Uhr darf an Verkaufsstellen und von Lieferdiensten kein Alkohol verkauft werden.

Maskenpflicht: Auf denselben Straßen und Plätzen ist das Tragen einer Maske vorgeschrieben, da dort mehr Menschen aufeinander treffen. Außerdem gilt die Maskenpflicht für Aufzüge, Kantinen, Eingänge von Hochhäusern und weitere Orte, wo viele Menschen aufeinandertreffen.

+++ Wenn Sie unsere interaktive Karte nicht sehen, können Sie sie hier in einem neuen Fenster öffnen +++

Einzelhandel: Läden bleiben geöffnet. Eine Maskenpflicht gilt nicht nur im Geschäft, sondern auch auf dem Parkplatz davor. Die Anzahl an möglichen Kunden richtet sich nach der Verkaufsfläche.

Sport: Untersagt sind der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen und -plätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten in Gebäuden. Unter freiem Himmel dürfen Sportstätten wie Basketballplätze weiter genutzt werden, aber nur alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand. Bundesligaspiele finden ohne Zuschauer statt.


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sima, dpa

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