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Coronavirus: Keine Spezialkontrollen am Nürnberger Flughafen

Auch auf Messe werden bislang keine speziellen Maßnahmen ergriffen - 27.02.2020 09:44 Uhr

Angeordnet werden derartige medizinische Kontrollen von den Behörden. Vom zuständigen Gesundheitsamt in Nürnberg habe man dazu aber noch nichts vernommen, sagt Airport-Sprecher Jan Beinßen. Das wird bis auf weiteres auch so bleiben. Denn das Gesundheitsamt hat - ebenfalls Stand Mittwochnachmittag - keine entsprechenden Maßnahmen geplant, erläutert Alice Schaffer, Leiterin der Abteilung Infektionsschutz. Damit liege man im Trend: Bundesweit gilt etwa das Fiebermessen am Flughafen als nicht sinnvoll.

Gerüstet ist der Airport dennoch. So stünden nicht zuletzt Räume bereit, in denen Passagiere mit Symptomen untergebracht werden könnten, so Beinßen. Die Beschäftigten wiederum wurden bereits auf zwei Veranstaltungen von einer Fachkrankenschwester und einer Rettungsassistentin über Infektionsschutz informiert, heute steht eine dritte Versammlung an.

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Uneinheitlich wirkt sich das Coronavirus derweil auf dem Messegelände in Langwasser aus. Bei der Schau Freizeit, Touristik und Garten, die gestern ihre Tore geöffnet hat und Verbraucher aus der Region anspricht, haben die Organsisatoren am ersten Tag sogar etwas mehr Gäste als im Vorjahr registriert. Alle Aussteller seien wie geplant vor Ort, heißt es beim Veranstalter Afag.


Coronavirus: Franken berichten über Alltag in China


Von der internationalen Fachmesse embedded world, die heute zu Ende geht, berichten Besucher dagegen, dass Stände leer geblieben sind. Die NürnbergMesse macht dazu keine Angaben und teilt vage mit: "Die embedded world ist und bleibt, auch in der aktuellen Situation, der internationale Treffpunkt der weltweiten Embedded-Community mit über 930 Unternehmen aus aller Welt."

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In Berlin, wo nächste Woche die internationale Reisemesse ITB startet, greifen die Behörden derweil zu deutlichen Maßnahmen: Auf ihre Anordnung hin müssen Aussteller einen Fragebogen ausfüllen. Wer gerade erst in China, Iran, Italien oder Südkorea gewesen ist, muss dies angeben. Alice Schaffer vom Nürnberger Gesundheitsamt bezweifelt allerdings, dass dieses Vorgehen sinnvoll ist. Denn wer weiß schon, ob die Angaben korrekt sind.

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus lesen Sie in unserem News-Blog:

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