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Coronavirus: Länderspiel in Nürnberg soll stattfinden

Stadt informierte am Donnerstag über geplante Maßnahmen - 27.02.2020 15:52 Uhr

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Was die Behörden schon jetzt spüren, ist die große Unsicherheit der Menschen. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können die vielen telefonischen Anfragen kaum noch bewältigen. "Viele sind in großer Sorge, obwohl sie gar kein konkretes Risiko haben", so Dr. Alice Schaffer, die für den Infektionsschutz zuständig ist. Die Stadt wird deshalb in den nächsten Tagen ein zusätzliches Bürgertelefon einrichten, an dem weitere Mitarbeiter die wichtigsten Fragen beantworten werden.


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Auch wenn die Krankheit sich derzeit in Deutschland ausbreitet: Zur Panik gibt es aus Sicht der Stadt nach wie vor keinen Grund. Um die Weitergabe des Virus einzudämmen, reiche es aus, "banale Hygieneregeln" (Pluschke) zu beachten: Dazu gehöre es, regelmäßig gründlich Hände zu waschen und beim Niesen Einmaltaschentücher zu verwenden. "Ein Desinfektionsmittel ist im Grunde nicht nötig." Wenn Krankheitssymptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden auftreten, die auf eine Grippeerkrankung oder eine Infektion mit dem Corona-Virus hindeuten könnten, sollte man den Hausarzt schon bei der Terminabsprache darauf hinweisen.

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"Dann ist die Praxis vorbereitet und kann entsprechend damit umgehen", so Pluschke. Gegebenenfalls werde der Arzt dann einen Test veranlassen. Wenn dieser positiv ausfällt, müssen mögliche Kontaktpersonen ermittelt werden. Eine Absage von Großveranstaltungen hält die Stadt bislang nicht für erforderlich. Das gilt derzeit auch für das Fußballländerspiel Deutschland gegen Italien am 31. März. Noch sei genügend Zeit, um die weitere Entwicklung zu beobachten. Pluschke: "Wir werden das aber regelmäßig überprüfen."

Sollte sich die Situation ändern, sei eine Absage in Absprache mit den Fußballverbänden immer noch möglich. Eine große Zahl der Karten des italienischen Kontingents sei an in Deutschland lebende Italiener gegangen, hieß es weiter. Auch insofern sei eine Beurteilung der Gefahr noch sehr schwierig. Im Stadion soll auf Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen hingewiesen werden, sagte Schaffer. Wie das passieren soll, beispielsweise mit Schildern oder Durchsagen, sei aber Sache des Stadionbetreibers.

roe, dpa

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