16°

Mittwoch, 12.08.2020

|

CSU-Frau als Favoritin? Rochade in Nürnbergs Schulreferat

Kreisrätin aus dem Nürnberger Land wird als neue Schulreferentin gehandelt - 21.06.2020 05:55 Uhr

In Nürnbergs Klassenzimmern lernen Tausende Schüler fürs Leben. 


Unter den Bewerberinnen und Bewerbern sind mehrere Kandidaten mit CSU-Parteibuch, denn die Konservativen haben das Vorschlagsrecht für die vakante Stelle. Im Rathaus kursierenden Gerüchten zufolge werden Cornelia Trinkl, CSU-Kreisrätin und Studienrätin aus dem Nürnberger Land, Chancen eingeräumt.

Trinkl ist Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion und stellvertretende Landrätin. Sie ist seit 2008 Kreisrätin, Mitglied im Ausschuss für Schulen, Sport und Kultur und Mitglied der "Steuerungsgruppe Bildungsregion". Der Name der Gymnasiallehrerin aus Röthenbach an der Pegnitz steht auf der offiziellen Bewerberliste.

Cornelia Trinkl


Andreas Krieglstein, Chef der Stadtratsfraktion der Nürnberger CSU, will sich nicht an Personalspekulationen beteiligen. Es gebe mehrere geeignete Kandidatinnen und Kandidaten, sagt er auf Anfrage. Am Montag findet ein Abstimmungsgespräch zwischen CSU- und SPD-Fraktion statt, die sich zu einem Rathaus-Bündnis zusammengeschlossen haben.

Gsell ist jetzt einfacher Stadtrat

Die Bewerberliste weist dem Vernehmen nach durchaus hochkarätige Kandidatinnen und Kandidaten aus der Stadtverwaltung, aus dem Schulbetrieb, aber auch aus der Wissenschaft auf. Für Anfang Juli sind Vorstellungsgespräche in den Fraktionen und Ausschussgemeinschaften geplant. In der Stadtratssitzung vom 22. Juli soll der neue Referent beziehungsweise die Referentin gewählt werden, damit die Stelle zum 1. September angetreten werden kann.

Bilderstrecke zum Thema

Der neue Stadtrat Nürnberg: Diese 70 haben es geschafft

Diese Stadtratswahl geriet zur Hängepartie: Wegen massiver technischer Probleme zog sich die Auszählung der Stimmen über Tage hin. Jetzt haben wir das Ergebnis: Diese 70 Männer und Frauen bilden bis 2026 den neuen Stadtrat von Nürnberg.


Das Schul- und Sportreferat ist vakant, weil Schulbürgermeister Klemens Gsell (CSU) nur als Bürgermeister hätte weitermachen wollen, nicht aber als Referent. Doch Gsell musste den Bürgermeister-Posten auf Wunsch seiner eigenen Partei an die ehemalige Kulturreferentin Julia Lehner (CSU) abgeben. Gsell ist nun einfacher Stadtrat und kehrt als Richter ans Finanzgericht zurück.

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Nürnberg