"Cyclehack": Fahrradbastler treffen sich in Nürnberg

18.6.2015, 18:38 Uhr
Ziel des Workshops ist es, alle möglichen Barrieren für Radler und den Fahrradverkehr mit kreativen Lösungen zu überwinden.

Ziel des Workshops ist es, alle möglichen Barrieren für Radler und den Fahrradverkehr mit kreativen Lösungen zu überwinden. © dpa

Ein Instagram-Netzwerk für gebrauchte Fahrradschläuche, Autoaufkleber, die den "Toten Winkel" anzeigen oder ein Helm mit Perücke, der den Radler zugleich lässig und verletzlich aussehen lässt: All das sind Beispiele für schon fertige „Cyclehacks“, zu finden unter www.cyclehack.com/catalogue.

Laut Susanne Kitlinski entstand die Idee des „Cyclehacks“ in der Nürnberger Partnerstadt Glasgow und hat sich mittlerweile zu einer weltweiten Bewegung gemausert. An der aktuellen Aktion werden Gruppen in 35 Städten wie etwa  Vancouver, Beirut oder Istanbul teilnehmen, in Deutschland ist außer Nürnberg nur noch Wuppertal dabei. Auf die Idee, die Veranstaltung in die Stadt zu holen, kam Frank Braun von BluePingu.

Barrieren überwinden

Ziel des Workshops ist es, alle möglichen Barrieren für Radler und den Fahrradverkehr mit kreativen Lösungen zu überwinden. „Denkbar sind etwa Apps mit Infos für Radfahrer, aber auch eine Idee, wie man eine Fahrrad-Anhängerkupplung vor Diebstahl sichern kann“, sagt Kitlinski. Zu technisch sollte das Ganze nicht ausfallen: „Wir lieben den Charme des Einfachen“.

Das sieht man auch an der Materialliste für die Teilnehmer, die im Wesentlichen aus Schläuchen, Luftpumpen, Stift, Zettel und einem Fahrrad-Multiwerkzeug besteht. Durch die Auswahl des FabLab als Veranstaltungsort ist sichergestellt, dass man in dieser HighTech-Werkstatt auch mal schnell was am 3D-Drucker produzieren kann.

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