Damals und heute: So sehr hat sich Nürnberg verändert

3.1.2020, 06:33 Uhr
Das Apollo-Theater befand sich neben dem Zeughaus, in dem heute die Polizeiberatung residiert. Die mit „Brandl“ signierte Zeichnung gehört NZ-Leserin Gerda Plany.
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Damals: Das Apollo-Theater

Es muss ein prachtvoller Anblick gewesen sein und den zeitgenössischen Geschmack genau getroffen haben: Einst stand in der Pfannenschmiedsgasse 22 das Apollo-Theater. "Hinter der Orchester-Vertiefung mehrere Reihen eleganter und bequem gepolsterter Fauteuils als beste Parkettplätze. Metallene Brüstungen, namentlich die des ersten Ranges, strotzten von Gold und kunstvoll ausgeführten Figuren und erstrahlten in dem Meer von elektrischem Licht, das dank zahlloser Lampen und Lüster den ganzen weiten Raum durchflutete, in magischem Glanze." So beschrieb der Bauherr und Betreiber Johann Baptist Zetlmeier 1910 das Apollo-Theater, das er im Juni 1896 eröffnete und schon bald zu einer der bekanntesten Varietébühnen Deutschlands aufstieg. © Repro: Fengler

Architektonisch ist das Einkaufszentrum City-Point weit weniger reizvoll als das imposante Apollo-Theater.
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Heute: Der City-Point

Architektonisch ist das Einkaufszentrum City-Point, das jetzt dort steht, weit weniger reizvoll als das imposante Apollo-Theater. © Roland Fengler

Einst standen hier Flugzeuge: Die früheren Hangar-Hallen befinden sich heute auf dem Betriebsgelände von Sör neben der Kfz-Zulassungsstelle.
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Damals: Alter Flughafen am Marienbergpark

Streng genommen existierte noch ein weiteres Vorgängermodell, doch dieser Airport trug nicht umsonst den Namen "Nürnberg-Fürth", denn er lag in Fürth-Atzenhof. Im Volkspark Marienberg, wo heute Schrebergärten-Idylle herrscht und sich Hundebesitzer, Nordic-Walker und Jogger begegnen, entstand dann der erste Flughafen auf Nürnberger Stadtgebiet. Anlass für den damaligen Neubau war, dass die Atzenhofer Anlage schon längst an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Ein Beschluss des Stadtrats von 1927 machte den Weg frei für den "eigenen" Flughafen, der im Stadtnorden zwischen Großreuth, Ziegelstein und Lohe entstehen sollte.

Zum Einweihungstag des Flughafens im August 1933 wurde das zu dieser Zeit größte Flugzeug in Deutschland präsentiert, die "Generalfeldmarschall von Hindenburg" (hier links Bild). © Airport Nürnberg

Zum Einweihungstag des Flughafens im August 1933 wurde das zu dieser Zeit größte Flugzeug in Deutschland präsentiert, die „Generalfeldmarschall von Hindenburg“.
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Heute: Hangars auf dem Sör-Betriebsgelände

Die früheren Hangar-Hallen befinden sich heute auf dem Betriebsgelände von Sör. Sonst erinnert wenig an den einstigen Flughafen. © Archiv

Die Staatsbank am Lorenzer Platz war eine beeindruckende Erscheinung. In dem Lindengarten davor verbrachten die Mitarbeiter oft ihre Pausen. Bei dem Bombenangriff im Januar 1945 wurde das Gebäude komplett zerstört. An seiner Stelle steht heute einer der qualitätsvollsten Bauten aus den fünfziger Jahren in Nürnberg. Derzeit ist dort das Heimatministerium untergebracht.
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Damals: Die Staatsbank am Lorenzer Platz

Die Staatsbank am Lorenzer Platz war eine beeindruckende Erscheinung. In dem Lindengarten davor verbrachten die Mitarbeiter oft ihre Pausen. Bei dem Bombenangriff im Januar 1945 wurde das Gebäude komplett zerstört. Jetzt steht ... © privat

Die Staatsbank am Lorenzer Platz war eine beeindruckende Erscheinung. In dem Lindengarten davor verbrachten die Mitarbeiter oft ihre Pausen. Bei dem Bombenangriff im Januar 1945 wurde das Gebäude komplett zerstört. An seiner Stelle steht heute einer der qualitätsvollsten Bauten aus den fünfziger Jahren in Nürnberg. Derzeit ist dort das Heimatministerium untergebracht.
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Heute: Das Heimatministerium im 50er Jahre Stil

... an seiner Stelle einer der qualitätsvollsten Bauten aus den fünfziger Jahren in Nürnberg. Derzeit ist dort das Heimatministerium untergebracht. © Horst Linke

Der Ludwigstorzwinger war einst ein beliebtes Ausflugsziel für Nürnberger Familien. Architekt Conradin Walther baute 1898 das schmucke Restaurantgebäude auf die Stadtmauer. Im Zweiten Weltkrieg wurde es beschädigt und schließlich im Jahr 1961 abgerissen – vielleicht auch wegen seiner dunklen Vergangenheit.Fotos: Stadtarchiv Nürnberg/Stefan Hippel
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Damals: Der Ludwigstorzwinger als Nazi-Treffpunkt

Der Ludwigstorzwinger war einst ein beliebtes Ausflugsziel für Nürnberger Familien. Architekt Conradin Walther baute 1898 das schmucke Restaurantgebäude auf die Stadtmauer. Im Zweiten Weltkrieg wurde es beschädigt und schließlich im Jahr 1961 abgerissen – vielleicht auch wegen seiner dunklen Vergangenheit, denn: er war ein Nazi-Treffpunkt. Sie planten, die Gastwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg in ein "Kameradschaftsheim" mit Appellplatz, Studierstuben und Biergarten umzugestalten, inklusive "Julius Streicher Saal". Detaillierte Bauzeichnungen aus dem Jahr 1939 finden sich im Stadtarchiv. Der Zweite Weltkrieg verhinderte jedoch die Umsetzung. © Stadtarchiv

Der Ludwigstorzwinger war einst ein beliebtes Ausflugsziel für Nürnberger Familien. Architekt Conradin Walther baute 1898 das schmucke Restaurantgebäude auf die Stadtmauer. Im Zweiten Weltkrieg wurde es beschädigt und schließlich im Jahr 1961 abgerissen – vielleicht auch wegen seiner dunklen Vergangenheit.Fotos: Stadtarchiv Nürnberg/Stefan Hippel
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Heute: Der Ludwigstorzwinger ist verschwunden

Wer heute an einem lauen Sommerabend am Königs- und Marientorgraben entlanggeht, sieht und hört: Nicht mehr viel vom einstigen Ludwigstorzwinger. Er ist verschwunden. © Stefan Hippel

FOTO: Keine Angaben; überm.Altstadtfr. Nbg.; 2013 gesp.

MOTIV: Historische Stadtansicht Nürnberg; o.D.; Hans-Sachs-Platz mit Hans Sachs Denkmal inmitten von Ruinen; Nachkriegszeit; Trümmerjahre; Farbbild.

Junger Mann betrachtet das Denkmal, im Hintergrund Wägen der Trümmerbahn.
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Damals: Der Hans-Sachs-Platz

1874 wurde es enthüllt, das markante Denkmal, das heute den Hans-Sachs-Platz ziert. Auf diesem Bild aber ist das Bildnis des Nürnberger Dichters nur Beiwerk. Viel erschreckender: Nürnberg nach dem Krieg, ein einziger Schuttberg. © NN-Bildarchiv

Motiv:       Hans-Sachs-Platz                            Datum:        29.08.2013                  Foto Roland Fengler
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Heute: Der Hans-Sachs-Platz

Heute ist der Platz wieder vollständig bebaut. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde zeitweise Obst und Gemüse auf dem Platz verkauft, nachdem der Obstmarkt zu klein geworden war. Jetzt grenzen vor allem Geschäftsgebäude an. © Roland Fengler

Bijoui
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Damals: Konzert-Café Bijou am Spittlertorgraben

Hier haben ab 1954 die feinen Nürnberger diniert und dabei gediegene Unterhaltungsmusik genossen. Das Konzert-Café Bijou ist längst Vergangenheit, heute ... © Archivfoto: Gerardi

Spittlertorgraben
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Heute: Spiegelfassade am Spittlertorgraben

... dient der Spittlertorgraben 39 gewerblichen Zwecken. Über die Architektur wurde Anfang der 1990er Jahre heftig diskutiert. © Roland Fengler

Die hier zu sehenden Geb�ude der Volksbank Raiffeisenbank am �stlichen Ende des Milchhofgel�ndes fand viel Beifall bei den Stadtplanern ? anders dagegen die Niederlassung von Mercedes. Foto: Eduard Weigert
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Damals: Das Milchhofgelände

Der 1930 gebaute Milchhof ist eine Aushängeschild des Industriebaus in Nürnberg. So viel ist davon aber nicht mehr übrig ... © NZ

Die hier zu sehenden Gebäude der Volksbank Raiffeisenbank am östlichen Ende des Milchhofgeländes fand viel Beifall bei den Stadtplanern ? anders dagegen die Niederlassung von Mercedes. Foto: Eduard Weigert
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Heute: Neue Architektur am Milchhofareal

Die hier zu sehenden Gebäude der Volksbank Raiffeisenbank am östlichen Ende fand viel Beifall bei den Stadtplanern. "Das Milchhofgelände", sagt Gerald Raschke von der Rathaus-SPD, "hat sich wunderbar entwickelt." Der stellvertretende Vorsitzende des Stadtplanungssausschusses des Stadtrats kritisiert aber einen Punkt massiv: die Niederlassung von Mercedes hätte "städtebaulich anders gestaltet werden müssen". Der lange Flachbau, der den Durchgang von West nach Ost versperrt, sei "ein Wermutstropfen" bei der Gelände-Entwicklung gewesen. © NZ

FOTO: Sammlung Erwin und Erika Kremer, Bierweg 57, 90411 Nürnberg. Tel.: 0911/523425; NZ-Leser - Aktion Meine Stadt; 2015; honorarpfl...MOTIV: Nürnberg; historisch; Postkarte. PKvon Frieda Fischer an ihre Freundin Anna Müller (bei Prof. Held, Pirckheimer Str. 53). Druck Zerreiss & Co. Nbg. Außenansicht Der neue Haupt-Bahnhof; Hauptbahnhof; Bahnhofsvorplatz. 1900er; 1909.
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Damals: Der Hauptbahnhof, eine Perle der Architektur

Was hat sich Nürnbergs Nahverkehrszentrum gewandelt. Kurz nach 1900 konnte man in den vornehmen Bahnhofsläden vor allem Tabak, Pralinen und Reiselektüre kaufen. Im erlesenen Jugendstilsaal nahmen Fahrgäste und Einheimische Ochsenmaulsalat und Roastbeef zu sich. Durch die hohen Hallen flanierten Menschen und bestaunten die Architektur.

Es gab viel zu sehen im Hauptbahnhof, der 1906 nach sechs Jahren Bauzeit eröffnet wurde. Um den Verkehr während der Arbeiten aufrechtzuerhalten, legten die Planer den neuen Bahnhof kurzerhand um das Gebäude des alten. Als der Neubau so weit funktionstüchtig war, konnte das Vorgängergebäude abgerissen werden.

Auf einem Areal von 10.180 Quadratmetern erstreckte sich nun das neue dreiflügelige Empfangsgebäude im Neo-Renaissance-Stil – der alte Centralbahnhof an derselben Stelle hatte es nur auf knapp ein Fünftel der Fläche gebracht. © privat

Nuernberg, 10.03.2013..Sonntagsausflug , Tag der Offenen Tür / Tuer im Grandhotel , Blick von einer Suite auf den Bahnhofsplatz und den Hauptbahnhof..Ressort: Lokales Foto: Stefan Hippel ..
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Heute: Chaos auf dem Bahnhofsvorplatz

Und heute? Menschenströme in den Gängen, Ramschläden und Fast-Food-Buden, dazwischen durchdringende Lautsprecherdurchsagen. Es ist stressiger geworden rund um Nürnbergs Zentrum. © Stefan Hippel

Für Autos freundlich und für Fußgänger untertunnelt – so präsentierte sich der Platz im Juli 1961 nach der Modernisierung. Optisch besaß er damals noch Klasse.
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Damals: Der Bahnhofs-Vorplatz

Für Autos freundlich und für Fußgänger untertunnelt – so präsentierte sich der Platz im Juli 1961 nach der Modernisierung. Optisch besaß er damals noch Klasse. © Gertrud Gerardi

Der Ostausgang des Bahnhofs ist heute ein Ausbund an Schäbigkeit. Er spielt die Rolle des Hauptportals, bietet jedoch nur Flickpflaster, ein missratenes Vordach, Fahrradchaos, beschmierte Pfosten und einen Sandlertreff.
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Heute: Chaos am Bahnhofsvorplatz

Der Ostausgang des Bahnhofs ist heute ein Ausbund an Schäbigkeit. Er spielt die Rolle des Hauptportals, bietet jedoch nur Flickpflaster, ein missratenes Vordach, Fahrradchaos, beschmierte Pfosten und einen Sandlertreff. © Roland Fengler

tbe
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Damals: Der alte Essenwein-Bau des Rathauses

Wer vor rund 70 Jahren unter dem Durchgang vom Wolff’schen zum Pylipp’schen Bau hindurchblickte, der sah ein größes, fast schon wuchtig wirkendes Gebäude – den Essenwein-Bau, der erst im Jahr 1890 fertiggestellt worden war.

Die Industrialisierung hatte die Menschen damals in Scharen in die Städte gelockt. Die Einwohnerzahl schoss rasant in die Höhe. Lebten etwa im Jahr 1812 gerade einmal 26.000 Menschen in Nürnberg, wurde im Laufe des Jahres 1881 bereits die Marke von 100.000 Einwohnern erreicht. Knapp 20 Jahre später waren es sogar schon über 250.000 Menschen. Die Stadtverwaltung musste damals dringend aufrüsten. Es war nur eine logische Folge, dass zu der Zeit auch Rathaus-Neubauten in Auftrag gegeben wurden.

Dieses Foto wurde im Dezember 1961 in der Zeitung veröffentlicht. Es zeigt das Richtfest für den ehemaligen Essenwein-Bau am Fünferplatz 2. © Stefan Schwach

tbe
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Heute: Der Esswein-Bau ist verschwunden - fast

Im Zweiten Weltkrieg brannte der gesamte Rathauskomplex aus. Die Verantwortlichen standen vor riesigen Trümmerhaufen – und vor der Frage, welche Gebäude sie in welcher Form rekonstruieren wollten.

Die Ruine wurde nach dem Krieg abgetragen und machte einem Nachfolgebau Platz. Weil die Theresienstraße vergrößert werden musste, wurde der Gebäudeflügel verkürzt. Vor 51 Jahren wurde der fertige Bau dann übergeben. © Roland Fengler

Motiv: Trödelmarkt , Früher „Matratzen Schulz“ Foto: Sammlung Voskamp
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Damals: Der Nürnberger Trödelmarkt

Trödel war immer irgendwie Thema auf dem Nürnberger Trödelmarkt. Schon zu Reichsstadtzeiten, als Nürnberg noch als Territorium des Heiligen Römischen Reiches firmierte, wurde dort Gebrauchtes verkauft. Später war der Trödelmarkt auch als "Säumarkt" bekannt. Heute ... © Sammlung Voskamp

RESSORT:Feuilleton 1.6.09 FOTOGRAF: Karlheinz Daut MOTIV: Trödelmarkt , Weg zum Henkersteg
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Heute: Der Nürnberger Trödelmarkt

... geht es gediegener zu auf der Pegnitzinsel. Laufkundschaft kommt aber dennoch tagtäglich vorbei. Übrigens: Es gibt in Deutschland keine andere Straße mit dem Namen "Trödelmarkt" - ein Novum! © Karlheinz Daut

NZ-Leserin Lydia Schmidt-Wagon aus Nürnberg hat uns diese historische Postkarte zugeschickt. Sie zeigt die Luitpoldsäle um das Jahr 1900 herum. Damals wurden sie von dem Gebrüdern Geismann aus Fürth betrieben.
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Damals: Die Luitpoldsäle als Amüsement-Zentrum

Leserin Lydia Schmidt-Wagon aus Nürnberg hat uns diese historische Postkarte zugeschickt. Sie zeigt die Luitpoldsäle um das Jahr 1900 herum. Damals wurden sie von den Gebrüdern Geismann aus Fürth betrieben. Es war das Zentrum des Amüsements, ein Kino-Areal mit Bierhalle. Heute steht an gleicher Stelle ... © privat

NZ-Leserin Lydia Schmidt-Wagon aus Nürnberg hat uns diese historische Postkarte zugeschickt. Sie zeigt die Luitpoldsäle um das Jahr 1900 herum. Damals wurden sie von dem Gebrüdern Geismann aus Fürth betrieben.
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Heute: Das Neue Museum

... das Neue Museum mit seiner beeindruckenden Sammlung. © NN

Serie „Gestern & Heute“ - Jakobsplatz, den wir heute in unserer Serie beleuchten, ist zusammen mit der Gegend um den Egidienplatz eine der Keimzellen der städtischen Besiedlung Nürnbergs. Bis 1809 hatte die Freifläche zwischen Jakobs- und Elisabethkirche eigentlich gar keinen amtlichen Namen und firmierte etwa unter „Jakobskirchhof“, „Jakober Platz“ oder „beim Deutschen Haus“. Im Gegensatz zu der bereits im ausgehenden 13. Jahrhundert errichteten Jakobskirche, von der der fränkische, aber auch der europäische Jakobsweg nach Santiago de Compostella ausging, wurde mit dem Bau der Elisabethkirche erst 1785 begonnen. Sie ist Nachfolgerin der Kapelle eines Elisabethspitals und dient erst seit 1905 als Pfarrkirche für die südliche Altstadt. Seit 1962 befindet sich auch das Polizeipräsidium am Jakobsplatz, und zwar genau an jener Stelle, wo zwischen 1862 und 1865 der gewaltige Komplex der Deutschhauskaserne errichtet wurde. Eine Straßenbahn fährt heute nicht mehr durch die Ludwigstraße, dafür hat sie sich zu einem Boulevard gemausert, an dem bis spät in die Nacht das Leben pulsiert. Quelle: Sammlung Voskamp
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Damals: Der Jakobsplatz

Der Jakobsplatz ist zusammen mit der Gegend um den Egidienplatz eine der Keimzellen der städtischen Besiedlung Nürnbergs. Bis 1809 hatte die Freifläche zwischen Jakobs- und Elisabethkirche eigentlich gar keinen amtlichen Namen und firmierte etwa unter "Jakobskirchhof", "Jakober Platz" oder "beim Deutschen Haus". Im Gegensatz zu der bereits im ausgehenden 13. Jahrhundert errichteten Jakobskirche, von der der fränkische, aber auch der europäische Jakobsweg nach Santiago de Compostella ausging, wurde mit dem Bau der Elisabethkirche erst 1785 begonnen. © Sammlung Voskamp

RESSORT: Feuilleton..DATUM: 03.08.08..FOTO: Michael Matejka ..MOTIV: Nürnberg / Jakobsplatz, Luitpoldstraße.
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Heute: Der Jakobsplatz

Und heute? Seit 1962 befindet sich das Polizeipräsidium am Jakobsplatz, und zwar genau an jener Stelle, wo zwischen 1862 und 1865 der gewaltige Komplex der Deutschhauskaserne errichtet wurde. Eine Straßenbahn fährt heute nicht mehr durch die Ludwigstraße, dafür hat sie sich zu einem Boulevard gemausert, an dem bis spät in die Nacht das Leben pulsiert. © Michael Matejka

Die Moritzkapelle stand einst mitsamt „Bratwurstglöcklein“ auf dem Sebalder Platz. Ursprünglich befand sie sich im Judenviertel und wurde dann versetzt.
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Damals: Die Moritzkapelle und das Bratwurstglöcklein

Bis zu seiner Zerstörung 1944 war das Bratwurstglöcklein an der Moritzkapelle ein beliebtes Touristenziel. Die Kapelle selbst war 28 Meter lang und acht Meter breit, mehr als eine schlichte Friedhofskapelle, aber klein im Schatten der mächtigen Sebalduskirche. © Stadt Nürnberg/Bildstelle Hochbauamt

Michael Taschner zeigt die Gedenkplatte.
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Heute: Metallplatte erinnert an Moritzkapelle

Nur eine schlichte Metallplatte erinnert heute an den Ort, an dem bis zum 3. Oktober 1944 die Moritzkapelle stand. "Ihr Wiederaufbau bleibt künftigen Generationen vorbehalten", heißt es dort nur. "Schön wäre ein Wiederaufbau aus unserer Sicht schon, denn damit wäre der Platz wieder geschlossen, es ist eine Lücke im Stadtbild", meint Michael Taschner von den Altstadtfreunden. Doch er sieht derzeit keine realistische Chance dafür. "Die Bürger sind emotional mit der Kapelle bei weitem nicht so verbunden gewesen wie mit den großen Kirchen, die Kapelle war ja schon lange profanisiert." © Ralf Rödel

NZ-Leser Harald Hesse fand dieses Foto in einem Familienalbum: Wohl um 1900 hat sein Urgroßvater Wilhelm Simon den Aushub für die Holzgartenschule aufgenommen. Dieser hatte auf dem Nachbargrundstück seine Fabrik. Vornehmlich Arbeiterkinder gingen hier später zur Schule.
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Damals: Holzgartenschule in Glockenhof

Öde und leer war der Platz, auf dem 1902 die Holzgartenschule entstand. Das belegt das Foto, das NZ-Leser Harald Hesse uns zur Verfügung stellte. Er fand es in einem Familienalbum. Nötig wurde der Neubau, weil die umliegenden Schulhäuser zu klein für die vielen Arbeiterkinder wurden, deren Familien sich mit zunehmender Industrialisierung dort ansiedelten.

© privat

Das alte Schulhaus mit den reich verzierten Giebeln wurde im Zweiten Weltkrieg zerbombt. Erst 1959 war der Wiederaufbau beendet.
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Heute: Die Holzgartenschule in Glockenhof

Die Holzgartenschule wurde im Krieg stark beschädigt – bei dem Bombenangriff am 2. Januar 1945 wäre es sogar fast zu einer Katastrophe gekommen: Ein Blindgänger war beim Eingang des Luftschutzkellers eingeschlagen. Der Hausmeister verschwieg die Gefahr und räumte den Keller nach dem Angriff in höchster Eile.

Der Wiederaufbau zog sich bis 1959 hin, 1965 wurde der Neubau nebst Turnhallen eingeweiht. So sieht sie heute aus. © Stadtarchiv Nürnberg/Michael Matejka

FOTO: NZ-Leser Walter Dipping. Tel.: 0911/301844 (kein anderer Kontakt vhdn.); gesp. Okt. 2014. MOTIV: Bahnhof in Nürnberg Großgründlach 1991 kurz vor der Schließung. Protest der Einwohner nützte nichts. Demonstration. Das Bahnhofsgebäude wurde abgebrochen. MITMACHSERIE MEIN PLATZ MEINE STRAßE MEINE STADT - vgl. Nachher-Bild.
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Damals: Demos für den Vorstadt-Bahnhof Großgründlach

Dass ihr Bahnhof geschlossen werden sollte, gefiel den Groß- und Kleingründlachern überhaupt nicht. Wie das Bild von Leser Walter Dipping zeigt, begehren die Bürger gegen das Vorhaben auf. Für viele Anwohner war die Bahn eine Möglichkeit, bequem und schnell nach Nürnberg, Fürth oder Erlangen zu kommen – zum Beispiel zur Universität. Doch all der Protest nützte nichts ... © Walter Dipping

Motiv: Gelände ehemaliger Bahnhof Großgründlach. MITMACHSERIE MEIN PLATZ MEINE STRAßE MEINE STADT; er wurden 1991 geschlossen - vgl. Vorher-Bild. Datum: 14.10.2014 Fotograf: Roland Fengler
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Heute: Den Vorstadt-Bahnhof gibt es nicht mehr

Es ging dem Vorstadt-Bahnhof an den Kragen. Wer heute mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Fürth oder Nürnberg möchte, muss den Bus nehmen. Das Wärterhäuschen und die Wartehalle wurden später abgerissen. Im Zuge der Streckenerneuerung wurden dann auch die anderen Anlagen entfernt. © Roland Fengler

Eine historische Postkarte zeigt die Alte Hauptwache, die im Zweiten Weltkrieg zerstört worden ist.
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Damals: Militär residierte an der Sebalduskirche

Eine historische Postkarte zeigt die Alte Hauptwache, die im Zweiten Weltkrieg zerstört worden ist. Seit weit über 50 Jahren steht dort ... © privat

Seit 54 Jahren steht hier nun das „Bratwursthäusle“, das Einheimische wie Touristen lieben.
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Heute: "Bratwursthäusle" versorgt mit "Drei im Weckla"

... das "Bratwursthäusle", eine der bekanntesten Gaststätten Deutschlands. 15 Stufen führen hinunter in die Metzgerei, wo tagtäglich drei Metzger einige Tausend der berühmten kleinen Nürnberger Bratwürste herstellen. "An Spitzentagen sind es gut und gerne 8000", schätzt das "Bratwursthäusle". Von den 120 Plätzen auf den insgesamt drei Terrassen bleibt heute bei schönem Wetter kaum einer unbesetzt. Die Wirtsstube bietet 85 Plätze. Ihr Herzstück ist der offene Buchenholzgrill. © Karlheinz Daut

MOTIV: Hochwasser in Nürnberg, Augustinerstr. am 5.2.1909.. FOTO: privat (zur Verfügung gestellt aus Privatbesitz von Leser Gerhard Maul - hg.maul@nefkom.net - ..August-Euler-Weg 7 - 90411 Nürnberg ..gespeichert 2015
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Damals: Die Augustinerstraße unter Wasser (1909)

In der Tat ein bemerkenswertes Motiv: die Augustinerstraße als reißender Wildbach. NZ-Leser Gerhard Maul hat es zu unserer Serie beigesteuert, die Aufnahme stammt von 1909, er hat sie im Fotoalbum seiner Großeltern entdeckt. Es dürfte rund um Nürnberg noch einige Albumseiten dieser Art geben. Denn am 5. und 6. Februar vor 106 Jahren passierte in Nürnberg etwas, das hundertfach fotografiert und als Abbild in ganz Deutschland verbreitet wurde. Die Pegnitz erlebte ihr größtes Hochwasser aller Zeiten - mehr Bilder davon gibt's hier. © Gerhard Maul

LOKALES Foto: Eduard Weigert Datum: 21.1.15.. für die Serie Voher - Nachher Mein Platz, meine Straße, meine Stadt  hier: Augustinerstraße
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Heute: Die Augustinerstraße als Schandfleck

Verändert hat sich seitdem viel. Das imposante Finanzamtsgebäude auf der Nordseite etwa ging unter; an seiner Stelle steht seit 1965 ein ziemlich hässliches Parkhaus. Auf der Südseite hat die Straße ihre frühere Anlage als Laden- und Restaurantzeile vergleichsweise gut bewahrt, wie das aktuelle Foto zeigt. © Eduard Weigert

tbe
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Damals: Die Ostendstraße als Industrieareal

Einst war die Ostendstraße ein Industrieareal. Zum Foto: Auf dem Gelände links von der Zentrale der Nürnberger Versicherung mit dem markanten Turm ist die Firma Staub & Co.-Silbermann beheimatet. Gegenüber der Chemikalienhandlung liegt das Coca-Cola-Areal. © Ulrich

Ostendstraße
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Heute: Ostendstraße als "zusammengewürfelter Haufen"

Die zusammengewürfelten flachen Gebäude werden derzeit "zwischengenutzt". Seit dem Jahr 2000 ist der 135 Meter hohe "Business Tower" das neue Eingangstor im Osten der Stadt. © Harald Sippel

FOTO: NN/ Reinhard Kemmether, veröff. in NN v. 23.2.1981 (?) oder / und NW-Anz. v. 5.4.1981; historisch; 1980er...MOTIV: Außenansicht Altbau; Gebäude Kirschgartenstraße 39; ehemalige Restauration Freischütz...Kontext: 30 leere Häuser angezeigt...BU: Dem Besitzer dieses seit längerer Zeit leerstehenden Hauses in Johannis (Kirschgartenstraße 39) droht ein Bußgeldverfahren wegen zweckentfremdung von WOhnraum: anhand von Hinweisen aus der Bevölkerung auf leerstehende Anwesen in der Stadt, deren Eigentümer von Snierung nichts wissen wollen, prüft das Amt für Wohnungswesen in 30 Fällen die rechtliche Situation. Drei Verfahren wurden bereits eingeleitet. ein Bußgeldbescheid schon verhängt. Die Aktivität der Beobachter stößt bei den betroffenen Hausbesitzern auf Kritik: Sie fühlen sich denunziert.
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Damals: Das (Geister)-Lokal in Johannis

Warum kauft man ein Haus mit einer Gaststätte und lässt es dann 40 Jahre leerstehen? Gisela G. und ihr Mann Herbert haben das getan. Niemand kann sie mehr fragen. Die Nürnberger sind schon verstorben. Bereits zu Lebzeiten wichen sie einer Antwort aus. Die G.s galten in der Nachbarschaft als schwierige Leute.

Bis in die 60er Jahre hatten im "Freischütz" allabendlich die Bierkrüge geklappert. Er war eine typische Schankwirtschaft der Stadt. Doch dann ließ die Familie G. das Gebäude verlottern. © Reinhard Kemmether

FOTO: NZ-Leserfoto Wolfgang Cibura, Johannisstraße 129, 90419 Nürnberg, Tel.: 0911 / 397373; 2014 gesp... NZ - Aktion Meine Stadt, meine Straße ... MOTIV: Nürnberg, Kirschgartenstr. 39 in 90419 Nürnberg, Restauration Freischütz kurz vor dem Abriss...Bis zum Abriss im Jahre 2010 gehörte es der Nürnberger Familie Gerson. Das Objekt stand, genauso wie deren Anwesen in der Julienstraße, jahrzenhtelang leer. In den 70er Jahren wurde der Freischütz von der Hausbesetzerszene sehr lange besetzt. Da war in unserem Stadtteil St.Johannis was los! Nachdem die Gerson´s verstorben waren, veräußerten die Erben die Anwesen und es konnte Wohnraum entstehen...Paar Stunden vor dem entgültigen Abriss konnte ich noch 3 Fotos schießen, die Aufnahmen vom Inneren waren sehr gefährlich zu realisieren.
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Heute: Das Geister-Lokal ist eine Abrisshütte

Auch das Haus mit der Gaststätte in der Kirschgartenstraße 39 steht seit 2010 nicht mehr. Was bleibt, sind Bilder aus den letzten Tagen der verfallenen "Restauration Freischütz". Leser Wolfgang Cibura schoss sie kurz vor dem Abriss. © Wolfgang Cibura

Motiv: Töpferladen Hans-Sachs-Gasse 5 mit der Aufschrift Hans Stör - zerstört 1944 Der Laden in der Hans-Sachs-Gasse verkaufte Töpferwaren. 1944 zerstörte eine Bombe das Gebäude, es blieb lange eine Ruine. Datum: 04.03.2015.. ..Fotograf: Roland Fengler....Ressort: Lokales
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Damals: Handwerk in der Hans-Sachs-Gasse

Der Laden in der Hans-Sachs-Gasse verkaufte früher Töpferwaren. In der Nacht des 3. Oktober 1944 zerstörte eine Bombe das Gebäude in der Hans-Sachs-Gasse 5. Tote und Verletzte gab es glücklicherweise nicht, nur Hunderttausende Scherben und einen Nachttopf, der erstaunlicherweise heil geblieben war. Weil niemand in Kriegszeiten ein Haus wieder aufbauen wollte, blieb der zerstörte Töpferladen eine Ruine.

Doch das blieb nicht so. © Roland Fengler

ANZEIGER FOTO: Eduard Weigert..Der Töpferladen..Souvenirs für Touristen
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Heute: Touri-Souvenirs und Holzspielzeug

In die Hans-Sachs-Gasse 5 zog ein Geschäft für Haushaltswaren und blieb dort viele Jahrzehnte. Inzwischen verkauft der "Werkstattladen" dort Holzspielzeug – in der Hans-Sachs-Gasse lassen sich folglich auch heutzutage noch gute Geschäfte machen. © Eduard Weigert

Um 1900 ist die Postkarte links entstanden, die uns NZ-Leser Gerhard Zwingel schickte. Heute werden auf dem Obstmarkt keine Heringe mehr verkauft, sondern Autos geparkt.
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Damals: Der Obstmarkt als bunter Handelsplatz

Um 1900 ist diese Postkarte hier entstanden, die uns NZ-Leser Gerhard Zwingel schickte. Einst waren Obstmarkt und Hauptmarkt gefüllt mit den unterschiedlichsten Waren. Die Märkte wurden anstelle des alten Judenviertels errichtet, das im Jahr 1349 einem Pogrom zum Opfer fiel.

Heute werden auf dem Obstmarkt keine Heringe mehr verkauft, sondern ... © privat

Um 1900 ist die Postkarte links entstanden, die uns NZ-Leser Gerhard Zwingel schickte. Heute werden auf dem Obstmarkt keine Heringe mehr verkauft, sondern Autos geparkt.
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Heute: Der Obstmarkt als chaotischer Parkplatz

... Autos geparkt. Ganz profan. Der Obstmarkt an einem ganz normalen Wochentag: Autos parken, fahren, drängeln, Stoßstange an Stoßstange. Fußgänger meiden die Verkehrsachse, wann immer möglich. Seit Jahren spricht die Stadtverwaltung davon, den Obstmarkt verschönern zu wollen. Wann genau mit der Umgestaltung des Platzes begonnen wird, ist jedoch unklar. © Roland Fengler