Damit gute Ideen Realität werden

30.1.2019, 19:11 Uhr
Die Vesperkirche braucht jede Menge finanzieller Unterstützer. Gestern waren einige von ihnen in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche und konnten sich selbst ein Bild vom Projekt machen. Wer auch helfen will, kann sich per Mail unter fundraising@vesperkirche-nuernberg.de melden.

Die Vesperkirche braucht jede Menge finanzieller Unterstützer. Gestern waren einige von ihnen in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche und konnten sich selbst ein Bild vom Projekt machen. Wer auch helfen will, kann sich per Mail unter fundraising@vesperkirche-nuernberg.de melden. © Foto: Michael Matejka

Für Inge Weise ist der Besuch in der Vesperkirche eine Premiere. Die Vorsitzende der Bürgerstiftung Nürnberg war gleich angetan davon: "Die Vesperkirche ist ganz nah an Menschen und verbindet unterschiedliche Gruppierungen in der Stadt. Ich bin ganz begeistert." Ihr Verein ist einer der knapp zehn Sponsoren des Projektes, deren Vertreter sich gestern ein eigenes Bild von dem Projekt machen konnten. "Wir werden als Sponsoren dabeibleiben und aufstocken", lautete das Fazit von Inge Weise.

Zu den Sponsoren gehören einige Stiftungen und Organisationen. Aber auch einzelne Bürger haben für das Projekt gespendet. "Wir brauchen diese Unterstützung, davon lebt die Vesperkirche", sagt Thomas Henrich. Der Ehrenamtliche hat sich um die Gewinnung von Geldgebern gekümmert, damit die Besucher auch in diesem Jahr sechs Wochen lang warme Mahlzeiten, Kultur, Beratung und viele andere Aktivitäten in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche erleben können. Das hat seinen Preis – und dieser bewegt sich zwischen 160 000 und 170 000 Euro, erzählt Pfarrer Bernd Reuther. Eine rote Null wird dieses Jahr angestrebt und wohl erreicht, zeigt er sich zuversichtlich.

Im ersten Jahr gestaltete sich die Suche nach finanziellen Unterstützern noch wesentlich schwieriger als jetzt, erzählt Julia Popp. "Die Menschen konnten sich nicht viel unter der Vesperkirche vorstellen", erinnert sich die Pfarrerin. Daher gehören die Besuche seitens der Spender für sie unbedingt dazu: "Wir wollen unseren Unterstützern zeigen, was bei uns geschieht."

Das hat noch einen weiteren positiven Effekt für das Projekt, sagt Thomas Henrich: "Sie mischen sich unter die Leute. Dann sitzt eben ein Geschäftsführer neben einer Oma oder einem Obdachlosen beim Essen."

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