Bürger müssen sich auf Lärm einstellen

Darum kreist ab heute ein Helikopter über Nürnberg

Das "Original": NN-Redakteur Alexander Brock.
Alexander Brock

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16.5.2022, 20:27 Uhr
Im Tiefflug überprüft die N-Ergie ab Montag in Nürnberg Stromleitungen in der Luft.

© N-Ergie Netz GmbH, NN Im Tiefflug überprüft die N-Ergie ab Montag in Nürnberg Stromleitungen in der Luft.

Der Großteil der Stromversorgung verläuft in Nürnberg unterirdisch. Doch gerade in den äußeren Bezirken der Stadt werden Leitungen auch in luftiger Höhe geführt. Um die geht es der Nürnberger N-Ergie, sogenannte Mittelspannungsfreileitungen sollen aus der Luft überprüft werden.

Für diesen Check wird das Energieunternehmen einen Helikopter einsetzen. Anwohner werden den Abwind des Hubschraubers und den Lärm bemerken. Die N-Ergie macht aber darauf aufmerksam: "Geflogen wird nur bei klaren Sicht. Witterungsbedingt kann sich die Überprüfung deshalb zeitlich verzögern."

Zustand der Leitungen wird dokumentiert

Die Kontrollen aus der Luft starten ab Montag, 16. Mai, und können einige Tage dauern, heißt es. Jeweils zwischen etwa 8 und 17 Uhr überfliegen die Fachleute die Leitungen und dokumentieren deren Zustand. In diesen Stadtteilen sind sie unterwegs: Brunn, Fischbach, Gaulnhofen, Greuth, Katzwang, Kleingründlach, Kraftshof, Netzstall und Thon.

Die Flüge werden in einer niedrigen Höhe (rund 15 Meter) durchgeführt und sind mit dem Luftamt Nordbayern abgestimmt. Insgesamt überprüft die N-Ergie rund 2000 Kilometer Stromleitungen. Das Unternehmen kontrolliert seine Freileitungen regelmäßig vom Boden sowie aus der Luft: Bei Hoch- und Mittelspannungsleitungen sind neben Drohnen eben auch Hubschrauber im Einsatz. "Schwachstellen an Masten, Isolatoren und Leiterseilen können so frühzeitig erkannt und behoben werden", heißt es.

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