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Sonntag, 05.07.2020

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Nürnberger Christkindlesmarkt 2020: Alle Infos im Blick

Am 27. November soll der Prolog des Christkinds den Markt eröffnen - 11.05.2020 16:19 Uhr

Der erste Nachweis des Nürnberger Christkindlesmarktes geht auf das Jahr 1628 zurück. Seitdem hat sich einiges verändert, doch seinen besonderen Charme hat Deutschlands größter Weihnachtsmarkt noch immer nicht verloren. © Günter Distler


Ist der Christkindlesmarkt 2020 durch Corona gefährdet?

Jedes Jahr strömen über zwei Millionen Menschen im Laufe der Adventszeit nach Nürnberg auf den Christkindlesmarkt. Da unklar ist, wie sich die Lage in der Corona-Pandemie weiterentwickelt und ab wann Großveranstaltungen wieder möglich sind, steht auch der berühmte Christkindlesmarkt in Frage.

Aktuell plant die Stadt Nürnberg damit, dass dieser stattfinden kann. Nürnbergs Wirtschaftsreferent Michael Fraas kündigte hierzu im April an: "Unabhängig von Corona ist es uns seit langem ein Anliegen, die Besucherströme zu entzerren und auf Zeiten mit weniger Frequenz zu lenken."

Weshalb lohnt sich ein Besuch auf dem Christkindlesmarkt?

Wer den berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt besucht, dem wird allerhand geboten: Durch die sanfte Lichter, den Duft von Punsch und Lebkuchen und die traditionellen Buden aus Holz und Tuch entsteht eine ganz besondere Stimmung. Die schönsten Stände werden Jahr für Jahr von der Stadt Nürnberg prämiert, deswegen geben sich die Aussteller bei der Gestaltung besonders viel Mühe.

Bilderstrecke zum Thema

"Kein Markt riecht wie der Christkindlesmarkt": Das Weihnachts-Fazit der Besucher

Mit dem Heiligabend ist auch das Ende des Nürnberger Christkindlesmarktes angebrochen. Am letzten Tag nutzten noch einmal Tausende Besucher die Chance für einen Streifzug durch die Budenstadt. Wir haben die Stimmung zwischen Glühwein, Lichterzauber und Besuchermassen eingefangen.


Wer will, kann sich durch die Budenreihen schlemmen: Klassiker wie Drei im Weggla finden sich auf dem Hauptmarkt und ausländische Köstlichkeiten auf dem Markt der Partnerstädte. Auch wer Weihnachtsgeschenke sucht, wird problemlos fündig. Für Familien ist die Kinderweihnacht auf dem Hans-Sachs-Platz eine gute Anlaufstelle.

Wann öffnen 2020 die Buden?

Um 10 Uhr öffnen die Buden für den Besucherverkehr. Wer mag, kann sich also schon vormittags durch das kulinarische Angebot schlemmen und Souvenirs shoppen. So entgeht man auch den Besucherscharen, die sich vorwiegend abends und am Wochenende einfinden. Den Budenplan finden Sie hier. Darf man die Glühweintassen von den Ständen eigentlich mitnehmen? Hier liefern wir die Antwort.

Wie heißt das Christkind?

2019 wurde die damals 17-jährige Benigna Munsi als Christkind für die nächsten zwei Jahre gewählt. Die Nachfolgerin von Rebecca Ammon überzeugte die Jury mit ihrer offenen und ehrlichen Art. Ihre Wahl sorgte bundesweit für Schlagzeilen, besonders weil Teile der AfD die Wahl rassistisch kommentierten. Doch auch ein bundesweiter Strom an Glückwünschen und Zusprüchen erreichten Munsi.

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Alle Nürnberger Christkinder damals und heute

Seit 1948 gibt es das Nürnberger Christkind. Die Bildergalerie zeigt alle Christkinder der vergangenen Jahre, die in der Vorweihnachtszeit ihre goldenen Flügel über der Stadt aus Holz und Tuch ausbreiten durften.


Wann und wo trifft man das Christkind?

Der Moment, auf den alle hinfiebern, ist der, wenn sich das Christkind am 27. November 2020 um 17.30 Uhr auf der Empore der Frauenkirche erscheint und die berühmten Worte spricht: "Ihr Herrn und Frau’n, die Ihr einst Kinder wart, Ihr Kleinen, am Beginn der Lebensfahrt, ein jeder, der sich heute freut und morgen wieder plagt: Hört alle zu, was Euch das Christkind sagt!" Aber natürlich ist Benigna Munsi nicht nur zur Eröffnung auf dem Christkindlesmarkt vertreten. Jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag kommt sie um 15 Uhr zur Bühne vor der Frauenkirche. Eine halbe Stunde davor trifft man das Christkind auf der Kinderweihnacht.

Wie kommt man am besten hin?

Wer aus Nürnberg und Umgebung kommt, kennt das Problem: Parkplätze in der Innenstadt sind zwar vorhanden, aber bei größeren Veranstaltungen ganz schnell besetzt. Hier sehen Sie auf einen Blick, wo etwas frei ist. Ansonsten eignen sich die öffentlichen Verkehrsmittel bestens zur Anreise. Wer mit dem Zug kommt, kann ab dem Hauptbahnhof direkt in die Altstadt laufen oder mit der U-Bahn U1 eine Station weit zur Lorenzkirche fahren. Vom Plärrer aus fährt die Buslinie 36 direkt zum Hauptmarkt.


Woher kommt eigentlich die Figur des Nürnberger Christkinds?


Will man auf das Auto nicht verzichten, sich aber nicht auf eine lange Parkplatzsuche begeben, kann man auch Pkw und öffentliche Verkehrsmittel kombinieren und einen Park&Ride-Platz außerhalb des Stadtkerns ansteuern.

Bilderstrecke zum Thema

Das Nürnberger Christkind Benigna auf der Kinderweihnacht

Benigna Munsi kann mit ihrer Ausstrahlung und ihrer Art begeistern. Nun war das Nürnberger Christkind auf der Kinderweihnacht und hat den kleinen Christkindlesmarkt-Besuchern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.


sima

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