Tessa steht in Klammern

Direktmandat für den Bundestag - diese 13 Bewerber aus Nürnberg sind dabei

30.7.2021, 18:37 Uhr
Die Grünen-Direktkandidaten Tessa Ganserer und Sascha Müller. 

Die Grünen-Direktkandidaten Tessa Ganserer und Sascha Müller.  © Alexander Brock, NNZ

Darunter war auch die Grünen-Landtagsabgeordnete Tessa Ganserer, die sich als transgeschlechtlich geoutet hat und nun auf dem Stimmzettel ihren abgelegten männlichen Vornamen lesen muss, was bei ihr für großen Unmut sorgte. Der neue Vorname „Tessa“ ist jedoch in Klammern aufgeführt.

Lösung des Landtags

Wie Wahlleiter Wolf Schäfer sagte, habe man die Lösung gewählt, die auch im Landtag bei amtlichen Schreiben angewendet werde. Solange die Personenstandsveränderung nicht abgeschlossen sei, müsse aufgrund der „Formstrenge des Bundeswahlrechts“ der alte Name Verwendung finden.


Ganserers Konkurrenten sind mit Sebastian Brehm (CSU), Gabriela Heinrich (SPD), Martin Sichert (AfD) und Katja Hessel (FDP) gleich vier amtierende Bundestagsabgeordnete. Außerdem treten Titus Schüller (Die Linke), der ÖDP-Bundesvorsitzende Christian Rechholz, Thomas Estrada (Freie Wähler), Lukas Küffner (Piraten), Michel Barimis (MLPD), Christian Penninger (Volt) und Klaus Kinzel (Basis) an.

Eine Einzelperson kandidiert

Das Feld komplettiert Markus Eppel, der für eine Klimaliste kandidieren wollte. Weil es eine solche Gruppierung aber bereits gebe und daher Verwechslungsgefahr bestehe, dürfe er das nicht, erläuterte Schäfer. Eppel tritt nun als Einzelperson an.


Im Süden haben die Piraten die Marke der 50 Unterschriften verfehlt, die nicht im Bundestag oder im Landtag vertretene Parteien sammeln müssen. Alle anderen Parteien dürfen antreten. Der Bundestagsabgeordnete Michael Frieser (CSU) hat folgende Gegenkandidaten: Thomas Grämmer (SPD), Sascha Müller (Grüne), Matthias Vogler (AfD), Marco Preißinger (FDP), Kathrin Flach Gomez (Die Linke), Sonja Mack (Freie Wähler), Claudia Zankl (ÖDP), Deniz Oruc Celik (Volt) und Karoline Polster-Strobl (Die Basis).

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