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Drei Schläge ins Glück: Das Frühlingsfest ist eröffnet!

170 Betriebe sorgen für Abwechslung und Vergnügen - 20.04.2019 18:23 Uhr

Da spritzt das Bier: Bürgermeister Christian Vogel zapft das erste Fass des Fest-Gerstensaftes an. © Roland Fengler, NNZ


Schon zur Budenöffnung um 13 Uhr strömte das Publikum auf den Festplatz am Dutzendteich. Und die Sonne lacht wohl bis weit in die nächste Woche hinein über dem Gelände.

Rund 170 Betriebe sorgen für Abwechslung und Vergnügen – von der kleinen Glücks- und Schießbude und dem Torwandschießen über Spaß- und Belustigungsgeschäfte wie Big Bamboo oder New Psychodelic bis zum "XXL Höhenrausch" und "Sky Fall", dem höchsten mobilen Freifallturm der Welt. Nicht zu vergessen stolze Klassiker wie Wilder Maus oder Riesenrad.

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Es geht wieder rund auf dem Volksfestplatz: Unser Fotograf hat sich das zu Herzen genommen und spektakuläre Bilder in einem fahrenden Karussell geschossen. Hier seht ihr das Ergebnis!


Genau drei Schläge benötigte Bürgermeister Christian Vogel, um das offiziell erste Fass Festbier aus dem Hause Tucher anzustechen. Das Ritual auf der Bühne im Festzelt Papert moderierten Flo und Dippi von Hitradio N1, für den zünftigen musikalischen Rahmen sorgte die Stimmungs- und Showband Aalbachtal-Express.

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Bei herrlichem Wetter hat Bürgermeister Christian Vogel am Ostersamtag das erste Fass Festbier auf dem Nürnberger Frühlingsvolksfest angestochen. Zuvor hat gab es den traditionellen Umzug über den Festplatz.


+++ Hier gibt es den Lageplan der Buden zum Download! +++

Einzug ins Festzelt

In einem Festzug hatten zuvor Folklore-Gruppen, Brauchtumsvereine, Kirchweihburschen und -madla, Kapellen, Brauereien und andere Akteure eine Runde um den Platz gedreht. Beim Einzug ins Festzelt wurden sie mit großem Trara begrüßt – ganz besonders natürlich die Königinnen und Prinzessinnen verschiedenster Feste und regionaler Spezialitäten. Nürnbergs neue Volksfest-Königin Christina Späth hatte sie zu ihrem Einstand eingeladen.

Und sie ließen sich nicht lange bitten und feierten - wie viele andere Gruppen – bald ebenso ausgelassen wie friedlich. Denn genau darauf legen die Veranstalter vom Schaustellerverein seit Jahren ein besonderes Augenmerk: "Das Volksfest ist ausdrücklich ein Familienfest, also gedacht für Jung und Alt", unterstreicht Lorenz Kalb vom Süddeutschen Schaustellerverband. "Jeder kann sich hier sicher fühlen und soll entspannt einen schönen Tag oder Abend genießen können."

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Zum 100. Jubiläum hat das Frühlingsfest einen ordentlichen Nostalgie-Anstrich bekommen. Vom 20. April bis zum 12. Mai gibt es auf dem Volksfestplatz am Dutzendteich ein historisches Pferdekarussell, das Münchner Oktoberfest-Riesenrad und eine Ausstellung.


Musik für verschiedene Geschmäcker

Im Festzelt Papert kommen die Freunde von Blas- und Stimmungsmusik in den kommenden Tagen mit Bands wie den "Würzbuam" oder "Blechragout" auf ihre Kosten. Country-Musik und Line-Dance gibt es an den Dienstagen, 23. April, und 7. Mai. Mallorca-Feeling will am Mittwoch, 24. April, die Band "Highline" mit den "Tucher Festzeltstars" verbreiten. Die "Ladies Nacht" mit Männer-Strip gibt es natürlich auch: Am Donnerstag, 2. Mai, sind "internationale Traum-Männer" zu bestaunen.

Und zum großen Finale rockt am 12. Mai nach dem Feuerwerk noch Peter Wackel die Bude. Die Maß Festbier schlägt im Festzelt jetzt übrigens mit 9,60 Euro zu Buche – 40 Cent mehr als in den zurückliegenden Jahren, wo der Preis stabil gehalten wurde. Zum Schnäppchen-Preis von 5,90 Euro gibt es die Maß allerdings am kommenden Dienstag – für alle, die den nagelneuen Volksfestkrug erwerben und füllen lassen.

Mit einem großen Nostalgiepark neben dem Eingang zur Großen Straße und vielen Extra-Veranstaltungen steht das diesjährige Frühlingsfest im Zeichen eines runden Jubiläums: Das erste Frühlingsfest war 1919, mitten in der Notzeit nach dem Ersten Weltkrieg, gefeiert worden, um den Menschen wenigstens eine bescheidene Abwechslung zum grauen Alltag zu bieten. Als Top-Event sind die Shows der Hochseil-Artistengruppe Geschwister Weisheit vom 9. bis 11. Mai angekündigt. Übrigens sind sie – wie alle Themenabende und Attraktionen - bei freiem Eintritt zu genießen.

Wer sich schon auf der Anfahrt stilvoll einstimmen will, kann am Osterwochenende und jeweils mittwochs in die Oldtimer-Straßenbahn steigen, die nachmittags stündlich von der Christuskirche über Hauptbahnhof und Schweiggerstraße zum Doku-Zentrum fährt und wieder zurück. Und das Schönste dabei: Für die kleinen Nostalgie-Tripps braucht es nicht einmal einen Fahrschein.

Wolfgang Heilig-Achneck

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