Montag, 16.12.2019

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Dynamo-Fans blieben in Nürnberg meist friedlich

Weniger Radau als befürchtet: Ein Fan verletzte sich selbst mit Pyrotechnik - 29.01.2017 19:51 Uhr

Fans von Dynamo Dresden auf dem Weg ins Nürnberger Stadion - laut Polizei blieb es ruhiger als erwartet. © Horst Linke


Prügeleien gab es vor und nach der 1:2-Pleite des 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden kaum: Die Beamten des Polizeipräsidiums Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei konnten nach eigenen Angaben ein direktes Aufeinandertreffen von FCN- und Dynamo-Fans verhindern.

Bei den Einlasskontrollen im Gästebereich wurden laut Polizei Flaschen in Richtung Stadion geworfen. Dabei seien ein Besucher und eine Polizistin leicht verletzt worden - sie habe aber weiter Dienst leisten können. Um die Situation zu entschärfen, mussten die Beamten laut Polizeipräsidium Mittelfranken mehrere Male "unmittelbaren Zwang in Form von Schieben und Drängen unter Zuhilfenahme des Einsatzstockes anwenden".

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Trotz Risikospiels: Nürnberger und Dresdner Fans bleiben friedlich

Weil man im Vorfeld der Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden mit Ausschreitungen zwischen den Ultras gerechnet hatte, war die Polizei rund um das Stadion mit einem Großaufgebot vertreten. Doch bei der Anreise der Fans vor dem Spiel blieb es ruhig und friedlich.


Die schwerste Verletzung erlitt laut Polizei ein Dynamo-Anhänger vor dem Spiel: Auf dem Weg zum Stadion hatte er in der Hans-Kalb-Straße Pyrotechnik abgefackelt - dabei zog er sich schwere Brandwunden an der Hand zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach dem Spiel verlief die Abreise dann "nahezu störungsfrei", so die Polizei am frühen Sonntagabend. Vereinzelt sei Pyrotechnik abgebrannt worden.

Insgesamt wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt. Zehn Personen wurden "unter anderem wegen Raubdelikten, gefährlicher Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz" vorübergehend festgenommen.

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Wackler, Zaunfahnen und Mühl: Dynamo bestraft den FCN

Das hat sich der 1. FC Nürnberg sicherlich anders vorstellt! Durch die 1:2-Heimpleite gegen Dresden startet der Club mit einer Niederlage in die Rückserie und damit ins neue Pflichtspieljahr. Verhindern hätte sich diese wahrscheinlich lassen, wenn der FCN im Abwehrverbund etwas konzentrierter agiert hätte.


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