Ein Rundgang durch das frühere Alt-Wöhrd

30.4.2016, 06:00 Uhr
Eine Kleinstadt mitten in der Großstadt: Wöhrd lag inmitten Nürnbergs, wurde im August 1943 durch Bomber der Royal Air Force aber fast völlig zerstört. Lediglich zwei Häuser und der Pavillon im Cramer-Klett-Park sind übrig geblieben, die zerstörte Bartholomäuskirche wurde weitgehend dem Vorgängerbau entsprechend wieder aufgebaut. Ein Rundgang durch das zerstörte Alt-Wöhrd in Bildern. Die Aufnahme aus dem Jahr 1916 zeigt die Westseite des Wöhrder Marktes. Im Gasthaus Amsel befand sich das Kino der Vorstadt, die
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Eine Kleinstadt mitten in der Großstadt: Wöhrd lag inmitten Nürnbergs, wurde im August 1943 durch Bomber der Royal Air Force aber fast völlig zerstört. Lediglich zwei Häuser und der Pavillon im Cramer-Klett-Park sind übrig geblieben, die zerstörte Bartholomäuskirche wurde weitgehend dem Vorgängerbau entsprechend wieder aufgebaut. Ein Rundgang durch das zerstörte Alt-Wöhrd in Bildern. Die Aufnahme aus dem Jahr 1916 zeigt die Westseite des Wöhrder Marktes. Im Gasthaus Amsel befand sich das Kino der Vorstadt, die "Luna Lichtspiele".

Zwei Mal abgebrannt - 1552 im Markgrafenkrieg und im August 1943 - war und ist die Kirche St. Bartholomäus bis heute der Fixpunkt von Wöhrd. Auch auf dieser kolorierten Ansichtskarte von 1900, die außerdem die Wöhrder Hauptstraße zeigt.
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Zwei Mal abgebrannt - 1552 im Markgrafenkrieg und im August 1943 - war und ist die Kirche St. Bartholomäus bis heute der Fixpunkt von Wöhrd. Auch auf dieser kolorierten Ansichtskarte von 1900, die außerdem die Wöhrder Hauptstraße zeigt.

Auf dem Bischof-&-Broel-Luftbild von 1992 erkennt man den Verlauf der einstigen Befestigung an der ihr nachempfundenen Straßenführung namens Rahm (links).
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Unweit der Kirche stand die
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Unweit der Kirche stand die "Kinderbewahranstalt" (links), in der zeitweise über 200 Kinder betreut wurden. © Fotos (4): Stadtarchiv

Das Wassertor war eines der vier Tore, die in die Vorstadt führten. Dahinter stand das Pumpwerk der Wöhrder Wasserwerksgesellschaft.
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Das um 1830 erbaute Cramer-Klett-Palais: Bis zu seiner Zerstörung galt es als schönster klassizistischer Privatbau in Nürnberg. Die Villa wurde 1935 für NS-Gauleiter Julius Streicher umgebaut, der bis 1941 das Obergeschoss bewohnte.
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Von außen nicht zu erahnen: Die prächtige Kassetten-Kuppel des kleinen Apollotempels im Cramer-Klett-Park, der das römische Pantheon zum Vorbild hat.
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Von außen nicht zu erahnen: Die prächtige Kassetten-Kuppel des kleinen Apollotempels im Cramer-Klett-Park, der das römische Pantheon zum Vorbild hat. © Foto: Stadtarchiv