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Einblick ins Milieu: Zu Besuch in Nürnbergs Rotlicht-Viertel

In 17 Bordellen und Laufhäusern bieten Frauen ihre Dienste an - 11.02.2019 05:44 Uhr

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Frauentormauer: Zu Besuch auf einer der ältesten Rotlichtmeilen

Die Frauentormauer gehört zu den ältesten Rotlichtmeilen Deutschlands. In 17 Bordellen und Laufhäusern bieten Frauen Tag und Nacht ihre Dienste an. Ein Besuch in Nürnbergs wohl verruchtester Straße gibt private Einblicke in eine pink-rote Welt voller Plüsch und High Heels.


Rot-pinkes Licht, viel Plüsch, Fotoverbot - in der Nürnberger Frauentormauer ist der Name Programm. In der Straße gibt es 17 Bordelle und Laufhäuser. Bis zu 600 Prostituierte bieten hier jeden Tag in Modellwohnungen und FKK-Clubs ihre Dienste an.

Auf den Straßen sind Männer unterwegs, manche albern in Gruppen aufgedreht herum, andere ziehen alleine durch die Gasse. Frauen, die nicht aus dem Gewerbe sind, sind hier nur selten zu sehen. Doch die Zeiten, in denen Passantinen von Prostituierten beschimpft wurden, sind längst vorbei.

Neben den Freiern ist auch die Polizei sehr präsent in der Straße. Auch wenn die meisten Frauen hier auf eigene Rechnung arbeiten und dem Job freiwillig nachgehen, bleibt die Polizei stets hellhörig, um möglichen Menschenhandel und Zuhälterei aufzudecken. Denn mittlerweile bieten hier viele arme Frauen aus Osteuropa Sex für Geld an - das macht sie zu leichter Beute für Kriminelle.  

jhl/evo

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