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Eisgenuss und Maskenpflicht - diese Regeln gelten in Nürnberg

In der Innenstadt muss der Frühling mit Abstand genossen werden - 22.02.2021 17:18 Uhr

So ein Eis in der Innenstadt ist verlockend - nur: darf man dafür seine Maske überhaupt abnehmen?

27.05.2018 © Foto: Fredrik von Erichsen, dpa


Darf man – nach Angaben eines Stadt-Sprechers allerdings nicht in unmittelbarer Nähe des Geschäfts, wo man sich mit der Leckerei eingedeckt hat. Wenn man mit seinem Eis aber weiter geht, kann man – wenn es der Abstand zu anderen Menschen erlaubt – seine Maske ausnahmsweise auch abnehmen und sein Eis essen, bevor es wegschmilzt.

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Aber nicht nur mit Eiscreme wird man in der Innenstadt – wo ja seit Monaten auch an der frischen Luft eine Maske getragen werden muss – versorgt. Auch Erfrischungsgetränke werden zum Mitnehmen angeboten. Das "Lebemann" am Köpfleinsberg etwa wird ab Mittwoch mit einem To-go-Angebot starten. Aperol, Hugo, Bier, Weinschorle – das wird es dort vorerst jedoch nicht geben. Coronabedingt werden an dem vor allem bei jungen Leuten beliebten Platz lediglich alkoholfreie Getränke ausgeschenkt.

Wanderer vorerst noch dicht

Mit seinem Kaffee, Tee oder Softdrink in der Hand darf man sich dann auch nicht gemütlich auf den Treppenstufen niederlassen. Weitergehen ist angesagt. Menschenansammlungen soll es vor dem "Lebemann" nämlich nicht geben. "Wir haben unser Hygienekonzept mit dem Ordnungsamt abgestimmt", sagt Betreiber Mathies Wandt. Die Corona-Regeln gelten auch hier. Ein Haushalt plus eine weitere Person - mehr dürfe sich auch vor dem "Lebemann" nicht treffen. Sollte es dennoch wieder zu einem Andrang wie im vergangenen Jahr kommen, so werde man natürlich auch wieder einen Sicherheitsdienst engagieren. Damals musste die Treppe auf dem Köpfleinsberg von der Polizei geräumt werden.

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Am Tiergärtnertorplatz – ebenfalls ein beliebter Treffpunkt – dürfte es zunächst weiter ruhig zugehen. "Wir machen erst wieder auf, wenn die Gastronomie auch wieder aufmacht", sagt Wanderer-Wirt Christoph Zielke. Abgesehen davon, dass man sich im Wanderer als Gastronomie und nicht als Einzelhandel sieht, würde ein To-Go-Angebot dort laut Zielke auch wenig Sinn machen - gleich auf den Platz setzen dürfte sich die Kundschaft schließlich sowieso nicht.

jule

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