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Donnerstag, 02.04.2020

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Es weihnachtet: Zwölf-Tonnen-Christbaumständer steht bereits

Schwerer Fuß aus Beton auf Gehweg platziert - 12.11.2019 10:17 Uhr

In diesem Betonloch wird schon bald der große Weihnachtsbaum stehen, der dann Pendler und Touristen gegenüber dem Hauptbahnhof begrüßt. © Foto: Michael Matejka


Es war die Nürnberger Berufsfeuerwehr, die am Sonntag den riesigen Betonsockel mit einem sogenannten Wechselladerfahrzeug zum Hauptbahnhof transportiert und dann mit dem Feuerwehrkran an die richtige Stelle gehoben hat. Es ist nicht der ursprüngliche Platz für das Nadelgewächs, das immer schon am Bahnhof stand. Der ursprüngliche Standort lag direkt vor dem Bahnhofsgebäude. Doch der steht nicht zur Verfügung, die Baustelle vor dem Bahnhof hat den traditionellen Baum von dort verdrängt.

Das bleibt auch so, stellt André Winkel fest. Der Sprecher des Servicebetriebs Öffentlicher Raum (Sör) findet, dass der Baum am jetzigen Platz, auf dem jetzt er zum dritten Mal stehen wird, "viel stärker zur Geltung kommt". Es habe in der Vergangenheit schon Überlegungen gegeben, direkt vor dem Bahnhofsgebäude ein festes Fundament für den Baum zu legen. Doch die Bahn AG habe da etwas dagegen gehabt. Jetzt bleibt die jährliche Tanne am Handwerkerhof. Für immer.

Auch große Teile des Weihnachtsschmucks hat der Servicebetrieb Öffentlicher Raum schon installiert. Angeknipst werden die Lichter aber noch nicht. Darauf müssen Weihnachtsfans bis zum 18. November warten. © Foto: Michael Matejka


Doch wann wird die Tanne geliefert? Am Montag, 18. November, um fünf Uhr früh wird sie aufgestellt, sagt Sör-Sprecher Winkel. "Dann dekorieren wir sie wieder mit 250 Christbaumkugeln und 37 Meter langen Lichterketten." Das übernimmt eine Truppe aus der Sör-Elektronik-Abteilung. Winkel legt großen Wert auf die Feststellung, dass der Baum aus dem fränkischen Spessart stammt. "Wir nehmen regionale Produkte, die einen möglichst kurzen Anfahrtsweg haben."

Bis zum 7. Januar 2020, dem Dreikönigstag, bleibt die hohe Edeltanne stehen. So wie jedes Jahr. Danach wird sie zu Kleinholz verarbeitet und die Feuerwehr schafft den Betonsockel wieder zurück in den Betriebshof von Sör an der Donaustraße. Bis zum nächsten November.

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