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Essen für einen Euro: Vesperkirche in vierte Runde gestartet

Predigt über die Schwierigkeiten, die ein Neuanfang mit sich bringt - 13.01.2019 15:23 Uhr

Die Vesperkirche fungiert zum vierten Mal als Treffpunkt - und das nicht nur zum Mittagessen. © Marco Puschner


In der Predigt von Pfarrer Bernd Reuther und Regionalbischof Stefan Ark Nitsche zur Eröffnung ging es um die Schwierigkeiten, die ein Neuanfang mit sich bringt. Doch in der Vesperkirche haben sich die Abläufe eingespielt. "Wir haben diesmal nur zweieinhalb Tage zum Aufbauen gebraucht, beim ersten Mal dauerte das eine ganze Woche", sagt Paul Diemer, der auch bei der vierten Auflage des Sozialprojekts wieder als einer von rund 500 ehrenamtlichen Helfern dabei ist.

Die Vesperkirche hat täglich von 10.30 bis 15.30 geöffnet, die NZ ist Medienpartner des Projekts und liegt daher kostenlos aus. Neben dem Mittagessen locken viele Zusatzangebote wie zum Beispiel ein Bewerbungstraining oder Rechts- und Schuldnerberatung die Menschen an. Reuther und Nitsche betonten, dass die Vesperkirche alle Gäste "ohne Kontrolle" empfange - man müsse weder bedürftig noch gläubig sein, um dort ein Mittagessen zu bekommen. Wie Reuther mehrfach ausführte, gehört es zur Philosophie des Projekts, unterschiedlichste Menschen und Milieus zusammenzubringen.

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Riesige Töpfe brodeln, Köche schöpfen aus Wannen, in denen man baden könnte, es wird hektisch und laut in der Großküche. Und das nicht ohne Grund: Schließlich haben die Mitarbeiter des SF Franken Caterings und der Vesperkirche nur wenige Stunden Zeit, um hunderte Besucher zu bewirten. Wir haben das Groß-Catering einen Tag lang begleitet – vom Startschuss bis zum Abwasch.


Die Vesperkirche möchte ihren Gästen auch wieder täglich Kaffee und Kuchen anbieten, wobei Organisator Reuther über Kuchenspenden dankbar ist. Ab 11.30 Uhr können die Backwaren täglich im Eingangsbereich der Vesperkirche abgegeben werden. Allerdings dürfen die Mitarbeiter nur durchgebackene Kuchen ohne Sahne und Obst an die Gäste ausgeben. 

Marco Puschner

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