Nach 1:0-Sieg gegen Rostock

FCN-Fans sauer wegen Einlass-Problemen am Max-Morlock-Stadion

Johannes Handl
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Lokalredaktion

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Vor dem Spiel gegen Hansa Rostock drängten sich vor dem Max-Morlock-Stadion unzählige Fans. Um den Impfnachweis vorzuzeigen, war eine zusätzliche Schleuse eingerichtet worden, die zu den Eingängen der Nordkurve und der Gegengerade führte.

Vor dem Spiel gegen Hansa Rostock drängten sich vor dem Max-Morlock-Stadion unzählige Fans. Um den Impfnachweis vorzuzeigen, war eine zusätzliche Schleuse eingerichtet worden, die zu den Eingängen der Nordkurve und der Gegengerade führte. © Johannes Handl

Sportlich läuft es derzeit rund beim 1.FC Nürnberg. Der Club hat als einziges Team der namhaft besetzten zweiten Liga noch keine Niederlage kassiert. Dem Heimspiel gegen Hansa Rostock (1:0) hatten viele Fans aber auch deshalb entgegengefiebert, weil Dauerkartenbesitzer erstmals wieder ihren Stammplatz in Anspruch nehmen durften. Schon vor dem Anpfiff machte sich allerdings Ärger breit. Denn am Einlass vor der Nordkurve ging zunächst kaum etwas vorwärts.

Karteninhaber für die Gegengerade wie auch für die Nordkurve mussten gemeinsam eine Art Schleuse passieren, an der die Impfnachweise kontrolliert werden sollten. Hier wurden die Fans zunächst einzeln überprüft. Das kostete viel Zeit, so dass die Menschentraube um das Nadelöhr immer größer wurde. Später konnten plötzlich unzählige Menschen ohne 3G-Check passieren.

Club bedauert Situation am Einlass

"Wir müssen eingestehen, dass bei der Einlass-Situation nicht alles optimal gelaufen ist und werben um Verständnis für die erhöhten Wartezeiten", sagt FCN-Sprecherin Katharina Fritsch. "Wir legen den Fokus selbstverständlich weiterhin darauf, die Einlass-Situation zu optimieren."

Warum aber wurden die Zugänge zu den Einlässen der Nordkurve und der Gegengerade nicht einfach getrennt? Da sich die Eingangsbereiche kreuzen, sei eine Trennung bei hohem Aufkommen aus baulichen Gründen nicht möglich, erklärt Fritsch. Dies habe schon früher zu Problemen geführt, die nur durch eine bauliche Veränderung gelöst werden könnten. Das Einlass-Konzept werde derzeit von Spiel zu Spiel überdacht. Schon beim Duell mit Hannover am 2. Oktober soll der 3G-Check laut Fritsch direkt an den Drehkreuzen erfolgen.


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"Das Auslesen der Drehkreuz-Daten über unseren Partner Exasol zeigt, dass unsere Fans in der überwältigenden Mehrheit erst 30 Minuten vor Anpfiff zum Stadion kommen", sagt Fritsch. Das führt zu einem erhöhten Aufkommen an den Eingängen - wie in der Vergangenheit schon bei allen Freitagsspielen.

"Bitte frühzeitig anreisen"

Diese beginnen allerdings schon um 18.30 Uhr. Vielen Zuschauern ist es daher allein aus beruflichen Gründen schon nicht möglich, zeitiger anzureisen. "Durch die 3G-Kontrolle kommt es aktuell zu weiteren Verzögerungen. Das führte dazu, dass eine Gruppe von Fans die 3G-Kontrollen überrannt und Zäune zur Seite weggedrückt hat, um Zugang zum Stadion zu erlangen", sagt Fritsch und ergänzt: "Wir können nur an unsere treuen Fans appellieren, frühzeitig anzureisen." Immerhin finden die nächsten beiden Heimspiele samstags statt.

Manche Fans dürften sich außerdem gewundert haben, warum ihr Sitzplatz mit einem "x" markiert war, also eigentlich gesperrt sein sollte. Das hat einen einfachen Grund: "In der Kürze der Zeit sind nicht alle Sperrungen entfernt worden. Dies wird selbstverständlich schnellstmöglich nachgeholt", verspricht Fritsch. Alle Plätze sind wieder nutzbar.

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