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Findet die GfK im Quelle-Gebäude ein neues Zuhause?

Umzug der Markt- und Meinungsforscher soll bis spätestens 2019 erfolgen - 28.01.2016 05:57 Uhr

Für etwa 2.000 Arbeitsplätze käme von der Größenordnung her fast nur das Quelle-Gebäude in der Fürther Straße infrage. © Stefan Hippel


In dem neuen Gebäude sollen die bislang vier auf das Stadtgebiet Nürnberg verteilten Standorte zusammengezogen werden. Die bisherige Zentrale am Nordwestring soll ebenso aufgegeben werden wie die Gebäude in der Bamberger, in der Schnieglinger und der Forchheimer Straße. Das verkündete GfK-Vorstandschef Matthias Hartmann gestern den mehr als 1.700 anwesenden GfK’lern beim ersten sogenannten "Townhall-Meeting" des Unternehmens in der Meistersingerhalle .

Wo das Unternehmen seinen neuen Sitz plant, ist noch ungewiss. Auch, ob es ein kompletter Neubau auf der grünen Wiese wird oder das Unternehmen in eine bestehende Immobilie umzieht. Fest steht dagegen, dass der Marktforscher im Stadtgebiet Nürnberg bleiben wird. Hartmann bezeichnete das gegenüber der zuletzt etwas verunsicherten Belegschaft als klares Bekenntnis zu der Frankenmetropole.

Quelle-Gebäude wäre groß genug

Für etwa 2.000 Arbeitsplätze käme von der Größenordnung her fast nur das Quelle-Gebäude in der Fürther Straße infrage. Laut Branchen-Insidern gab es diesbezüglich auch schon Gespräche. Zudem hatte der Eigner des Geländes, die Firma Sonae Sierra, vor Weihnachten angedeutet, dass es eine Absichtserklärung mit einem potenziellen Mieter gebe. Ein GfK-Sprecher und auch Nürnbergs Wirtschaftsreferent Michael Fraas wollten sich dazu nicht äußern. "Wichtig für uns ist, dass das Unternehmen in der Stadt bleibt", sagte Fraas.

Bilderstrecke zum Thema

Quelle: Ein Rundgang durch die ehemalige "Versandmaschine"

Ein Rundgang durch das zweitgrößte leerstehende Gebäude Deutschlands im Dezember 2012.


Mit dem neuen Standort will Vorstandschef Hartmann die Veränderungen im Unternehmen auch nach außen deutlich machen. Der Marktforscher steckt mitten in einem organisatorischen Umbau. Die zahlreichen, nach dem Börsengang weltweit erworbenen Firmen müssen integriert, die Methoden harmonisiert werden.

Josef Hofmann E-Mail

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