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Frischer Wind für "Insel der Nordstadt"

Die "Taverna Meteora" in neuem Kleid - 07.07.2011 16:57 Uhr

Theodora Mpilialis serviert ihren Gästen fast ausschließlich Hausgemachtes. Das wissen viele Stammgäste zu schätzen. © Uwe Niklas


In der blitzblanken Küche von Theodora Mpilialis findet sich so gut wie kein Produkt aus der Nahrungsmittelindustrie. „Wir machen zu 98 Prozent alles selber“, sagt Tochter Rula. Das bedeutet für den Gast, dass die Speisen nicht eben ruckzuck auf dem Tisch stehen. Doch das Warten lohnt sich. Kredenzt wird nur frisch Zubereitetes und das schmeckt einfach köstlich.

Das „Meteora“ von Dimitrios und Theodora Mpilialis gibt es seit 1978. Ende letzten Jahres haben sie es für ein paar Wochen zugesperrt, um dem Gastraum ein rundherum neues Gesicht zu verleihen. Die überreiche Dekoration, die verschnörkelten Verzierungen sind gewichen. Jetzt dominieren einige wenige warme, erdige Farbtöne und klare Linien. Trotz aller Moderne ist das griechische Flair nicht untergegangen. Getafelt wird bei moderner griechischer Musik, was das Gefühl, im Urlaub zu sein, noch verstärkt.

„Urlaub bei Freunden“ könnte man titeln, denn was der Gast hier zu essen bekommt, das essen auch die Gastgeber selbst. „Bei uns gibt es eine ganz normale griechische Küche“, sagt Sohn Pantelis, den alle „Laki“ nennen. Sich hinzustellen und Gyros zu machen, würde allerdings kaum einer griechischen Hausfrau einfallen. Diese Spezialität holt man sich im Restaurant nebenan. Im Meteora wird der Grillspieß, anders als gemeinhin üblich, erst dann bestückt, wenn Gäste Gyros bestellt haben.

Allein schon bei den Vorspeisen hat der Gast die Qual der Wahl. Und der Gedanke an den mit einem Hauch von Panade umhüllten Schafskäse lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Nicht weniger vielversprechend sind die handgemachten Dolmadakia, die mit Reis und Hackfleisch gefüllten Weinblätter, und auch der bunte Schafskäsesalat sagt: versuch mich mal.

Ein Ouzo zwischendurch macht den Magen frei für das Hauptgericht. Keine Angst vor gegrilltem oder gebackenem Fisch. Der wird normalerweise im Ganzen serviert. Wenn es der Gast jedoch wünscht, werden Dorade und Co. filetiert. Zu Fisch schmeckt Wein. „Der griechische Wein ist längst besser als sein Ruf“, sagt Pantelis Mpilialis. Es gäbe in Griechenland inzwischen viele junge Winzer, die sehr gute Weine produzierten. Im Meteora stehen einige davon auf der Karte, darunter auch Bioweine. 

Mehr Informationen über die Taverna Meteora in unserer Rubrik Essen und Trinken!

Uschi Assfalg E-Mail

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