Für 85 Millionen Euro: Zeppelinfeld wird zum Großprojekt

15.1.2019, 15:28 Uhr
Acht Jahre sollen die Baumaßnahmen am ehemaligen Reichsparteitagsgelände andauern.

© Michael Matejka Acht Jahre sollen die Baumaßnahmen am ehemaligen Reichsparteitagsgelände andauern.

Mit der Leitung des Stabs ist die bisherige wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin des Projektbüros, Annekatrin Fries, betraut. Matthias Braun wird dem Stab als wissenschaftlicher Mitarbeiter angehören. Anhand verschiedener Musterflächen konnten Hochbauamt und Kulturreferat inzwischen die Summe für eine bauliche Sicherung der Zeppelintribüne und des Zeppelinfelds ermitteln. In dem Betrag von 85,1 Millionen Euro ist auch ein Vermittlungskonzept enthalten.


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Nachdem der Bund finanzielle Unterstützung zusicherte und auch das Land Zuschüsse zahlen will, beginnt die Stadt nun mit den Vorbereitungen für die Umsetzung der baulichen Maßnahmen. Das Projekt ist auf acht Jahre angelegt. Der Baubeginn steht noch nicht fest. Besucher sollen künftig alle Bereiche und Gebäudeteile gefahrlos betreten können, dazu gehören auch das seit Jahrzehnten geschlossene Zeppelinfeld, ein Feldturm und der Mittelbau der Tribüne mit dem sogenannten Goldenen Saal.

Am Donnerstag, 21. März, um 19 Uhr gib es einen öffentlichen Dialog im Studienforum des Dokumentationszentrums über die Einbindung des Reichsparteitagsgeländes in die Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025.

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