Städtebauförderung

Für Plätze, Parks und Jugendeinrichtungen: Der Bund lässt Gelder für Nürnberg sprudeln

Das "Original": NN-Redakteur Alexander Brock.
Alexander Brock

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29.7.2022, 13:31 Uhr
Parks wie der Stadtpark in Nürnberg (Foto), Plätze und öffentliche Einrichtungen sollen von den staatlichen Fördergeldern profitieren.

© Michael Matejka Parks wie der Stadtpark in Nürnberg (Foto), Plätze und öffentliche Einrichtungen sollen von den staatlichen Fördergeldern profitieren.

In diesem Jahr fließen rund 5,5 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Städtebauförderung nach Nürnberg, heißt es in einer Pressemitteilung der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriela Heinrich. Am stärksten profitiere Nürnberg vom Programm "Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten".

Rund 3,6 Millionen Euro fließen laut Heinrich aus dem Programm nach Nürnberg. Die geplanten Fördergebiete: Altstadt-Süd, Galgenhof/Steinbühl, St. Leonhard/Schweinau und Gibitzenhof. Auch Schwabach stehe auf dem Programm: Mehr als eine Million aus dem Programm sollen der Schwabacher Altstadt zugutekommen.

"Lebendige Zentren"

Die nördliche Altstadt in Nürnberg werde dagegen aus einem anderen Programm gefördert. Finanzielle Mittel in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro sollen aus dem Programm "Lebendige Zentren" kommen. Zusätzlich sollen rund 600.000 Euro aus dem Programm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" fließen.


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Davon profitieren laut Heinrich die Weststadt, Langwasser und das Gebiet am Wöhrder See. "Was alle Programme eint: Sie investieren in eine bessere Lebensqualität und ein besseres Miteinander vor Ort – zum Beispiel durch Plätze, Parks, Spielplätze, Grünanlagen und öffentliche Einrichtungen wie Gemeinschaftshäuser oder Kinder- und Jugendhäuser", erklärt die Abgeordnete.

"Auf dem bayerischen Auge blind"

Auch der Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Frieser sieht in der Bewilligung der Mittel "eine gute Nachricht" für die Metropolregion. "Gerade in einer Lage, in der die Kommunen angesichts zahlreicher Unsicherheiten jede Investition doppelt und dreifach prüfen müssen", fügt er an.

Allerdings kritisiert Frieser, dass die Ampel-Koalition in Berlin "auf dem bayerischen Auge blind" sei. Sie wolle Mittel für den Freistaat zukünftig kürzen, obwohl über den Länderfinanzausgleich seit Jahrzehnten Gelder abflössen. "Als CSU setzen wir uns - übrigens zusammen mit Baden-Württemberg - auf allen Ebenen dafür ein, dass Bayerns Städte und Kommunen keine finanziellen Nachteile durch die Nord-Ampel erleiden."

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