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Donnerstag, 25.02.2021

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Fürth: Maly fiel bei der SPD durch

Bruder des OB hatte sich als Sozialreferent beworben - 26.05.2010

nach Informationen unserer Kollegen aus der Fürther Redaktion - Elisabeth Reichert aus den eigenen Reihen der Fürther SPD-Fraktion und genetische Jungsozialistin, der Sozialreferent aus Bayreuth, Carsten Hillgruber, und eben Dieter Maly.

Siegerin ist Elisabeth Reichert, wenn auch nicht unumstritten. Sie bekam 15 Stimmen von 27 anwesenden Stadträten und -rätinnen. Hillgruber erhielt drei, Maly immerhin sechs Voten. Für unqualifiziert kann ihn ohnehin keine(r) gehalten haben. Allerdings stehen die Kleeblatt-Sozen unter dem Druck, endlich eine Frau in die Rathaus-Chefetage zu bugsieren.

Wie sich die Dinge doch wiederholen. Wir erinnern uns gut, dass Gymnasiallehrerin Elisabeth Reichert 2005 in Nürnberg zur Chefin der städtischen Peter-Vischer-Schule gekürt werden wollte, doch der damalige Schulreferent Dieter Wolz (Freie Wähler) bevorzugte jemand anderen und wollte ihn - gegen den Protest der SPD - durchboxen - allerdings auch vergeblich. Es lachte der Dritte.

Kreise schließen sich im Leben bekanntlich immer wieder: Karl Scharinger wiederum, der scheidende Fürther Sozialreferent, war bis 1994 Hauptabteilungsleiter im Nürnberger Jugendamt, dann Chef des Landesjugendamtes in Niedersachsen und wurde 2000 der Sozial-Boss in Fürth. Dieter Maly wollte es ihm nun offenbar gleichtun - es ist nur nichts draus geworden.

Die »Rathaus-Kickers« haben ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Sieg beim Pfingstturnier im Nürnberger Frankenstadion gekrönt. Im Endspiel schlugen sie ausgerechnet die Altstars vom 1. FCN. Nicht alle Club-Kicker, so ist zu hören, waren darüber begeistert. Dabei hat die Rathaus-Mannschaft, angetreten mit 18 Spielern, sogar noch dem Stadtrats-Politiker-Team ausgeholfen. Genutzt hat es nichts: Die Rats-Truppe belegte den letzten Platz.

Hans Peter Reitzner

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