Weihnachtsgeschäft in Gefahr?

Gastro-GAU zum Fest? Personalmangel könnte Frankens Restaurants in die Knie zwingen

Irini Paul
Irini Paul

NN-Lokales

E-Mail zur Autorenseite

Johanna Michel

Online-Redaktion

E-Mail zur Autorenseite

27.11.2022, 06:00 Uhr
Zwar ist der Lockdown vorbei, die Gastronomie hat aber weiter mit Personalmangel und den hohen Energiekosten zu kämpfen.

© G?nter Distler, NNZ Zwar ist der Lockdown vorbei, die Gastronomie hat aber weiter mit Personalmangel und den hohen Energiekosten zu kämpfen.

Gastronomen haben nach wie vor mit Personalmangel in jeglichen Bereichen zu kämpfen. Wie der 1. Vizepräsident der Dehoga (Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V.) und Wirt aus Bayern Thomas Förster erklärt, konnten aufgrund des Kurzarbeitergeldes nach dem Lockdown kaum neue Mitarbeiter eingestellt werden. Ausländische Mitarbeiter bekamen von Botschaften keine Visen erteilt.

Weiter sorgen auch die Preisentwicklung sowie die Inflation für Probleme in der Gastronomie. Zwar könne der ein oder andere Wirt teurere Produkte durch günstigere ersetzen, die drastisch gestiegenen Energiekosten können Gastronomen aber kaum umlegen. Dabei hofft die Gastronomie laut Förster vor allem auf die staatlichen Hilfsprogramme.

Sorge gibt es derzeit besonders in Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft. Laut einer aktuellen Umfrage entwickelt sich dieses bei 72 Prozent der Betriebe schlechter im Vergleich zum Jahr 2019. Wie Förster den Mindestlohn in der Branche einschätzt, was hinter dem Personalmangel steckt und mit welchen Maßnahmen die "schönste Branche der Welt" attraktiver werden könnte, lesen Sie im Hintergrundartikel auf NN.de.

Verwandte Themen


5 Kommentare