Samstag, 28.11.2020

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Hauptbahnhof: Ladendieb hatte eine 50-Zentimeter-Machete bei sich

Die Bundespolizei ermittelt in zwei Fällen wegen Diebstahls mit Waffen - 26.10.2020 14:45 Uhr

Die Schreckschusspistole, die einer echten Schusswaffe ähnelt, hatte der 15-jährige Täter griffbereit in seiner Jackentasche.                                             Foto: Bundespolizei

26.10.2020


Er dachte, niemand sieht ihn. Am Samstagabend steckte ein 15-Jähriger in einem Geschäft im Nürnberger Hauptbahnhof eine Powerbank ein. Ohne zu bezahlen wollte er an den Kassen vorbei. Doch der Ladendetektiv der Drogerie hatte den jungen Mann genau im Visier. Er hielt ihn fest und verständigte die Bundespolizei. Eine Streife fand in der Jackentasche des Jugendlichen aber nicht nur den geklauten Akku im Wert von 29,90 Euro, sondern auch eine griffbereite Schreckschusswaffe.

Täter wurde mit Haftbefehl gesucht

Am Abend des nächsten Tages (Sonntag) steckte ein 33-Jähriger in einem Lebensmittelladen im Hauptbahnhof Waren im Wert von 1,34 Euro ein. Auch in diesem Fall verständigte ein Mitarbeiter die Bundespolizei. Das Diebesgut hatte einen vergleichsweise geringen Wert. Strafrechtlich schwerwiegend ist aber, dass der Ladendieb zudem eine 50 Zentimeter lange Machete in seiner Tasche hatte.

Ein Ladendieb hatte diese Machete in seiner Tasche, als er in einem Lebensmittelgeschäft im Hauptbahnhof klauen wollte.                                            Foto: Bundespolizei

26.10.2020


Als die Beamten die Personalien des Mannes überprüften, stellte sich überdies heraus, dass der 33-Jährige wegen diverser Straftaten mit Haftbefehl von der Justiz gesucht wurde. Daher brachten ihn die Beamten anschließend in die Justizvollzugsanstalt.

Sowohl gegen den 33-Jährigen, als auch gegen die 15-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Diebstahls mit Waffen ein.


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bro

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