Hochhaus am Plärrer wird für 50 Millionen Euro saniert

7.6.2016, 16:03 Uhr
Gilt als ein wichtiges Symbol des Wiederaufbaus: Das Plärrer-Hochhaus wurde 1953 gebaut und steht unter Denkmalschutz.

Gilt als ein wichtiges Symbol des Wiederaufbaus: Das Plärrer-Hochhaus wurde 1953 gebaut und steht unter Denkmalschutz. © Roland Fengler

Nach Angaben der N-Ergie wurde die Vorplanung für die Kernsanierung des Hochhauses und der angrenzen­den Längsbauten abgeschlossen. "Aus Brandschutzgründen ist eine Betonsa­nierung zwingend notwendig, bei der die Betondecken verstärkt werden müssen. Geplant sind außerdem ener­getische Maßnahmen wie Außendäm­mung und der Einbau neuer Fenster", schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Darüber hinaus würden die Dächer ausgebessert und Photovol­taikanlagen auf den Flachdächern des angrenzenden Längsbaus installiert.

Derzeit läuft die Genehmigungspla­nung. Im 56 Meter hohen Hochhaus, das aus dem Jahr 1953 stammt, werden alle technischen Einrichtungen wie Heizkörper, elektrische Leitungen und die Aufzüge komplett erneuert, die Beleuchtung auf LED umgerüstet und eine Belüftungsanlage eingebaut. Das Hochhaus wurde 1988 als eines der ersten Gebäude aus den 50er Jah­ren unter Denkmalschutz gestellt. Es gilt als die Ikone für den Wiederauf­bau nach dem Zweiten Weltkrieg in Nürnberg und war bei seiner Entste­hung das höchste Gebäude in Bayern.

Damit saniert werden kann, muss­ten rund 550 Mitarbeiter der N-Ergie, der Städtischen Werke und der VAG aus dem Hochhaus ausziehen und in angrenzende Gebäude untergebracht werden. Das Kundenzentrum der N-Ergie, das N-Ergie Centrum, ist von der Sanierung nicht betroffen. Bera­tungen finden wie gewohnt statt, und die Mitarbeiter sind unter den bekann­ten Nummern erreichbar.

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