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Horch amol: "Wer vorher schon krank war, stirbt jetzt"

Georg Rittmayer über die Nöte der kleinen Brauereien in der Coronakrise - 15.07.2020 18:34 Uhr

In einem Podcast über Brauereien und Bier zu sprechen, ist sicherlich nicht die unangenehmste Art, sich die Zeit zu vertreiben. Das gilt insbesondere, wenn der Präsident der Privaten Brauereien in Bayern der Gesprächspartner ist. Es dauert aber gar nicht lange, da muss man sich eingestehen, dass sich eben nicht alles nur um Hopfen, Malz, Hefe und Wasser dreht. Was ist ein realistischer Bierpreis für das "Seidla" im Wirtshaus oder den Kasten im Supermarkt? Hier hat Rittmayer eine klare Meinung und möchte, dass auch auf dem Land eine Halbe nicht unter 2,50 Euro verkauft wird.

Horch amol: "Wer krank war, der stirbt jetzt"

Richtig in Rage reden kann sich der Brauereibesitzer, wenn es um das Thema Pfand auf Mehrwegflaschen oder die Unsitte der individuellen Gestaltung von Bierflaschen geht. Damit werden die kleinen Brauereien von den "Regenwald"- und "Rennstrecken"-Brauereien weiter unter Druck gesetzt und der Umweltgedanke ad absurdum geführt, so Rittmayer.

Und wäre das alles nicht schon schlimm genug, hat jetzt die Coronakrise bei den Privatbrauereien zu Umsatzeinbußen in bislang nicht dagewesener Höhe geführt. Kirchweihen und Vereinsfeste fallen aus. Biergärten dürfen nur von deutlich weniger Gästen besucht werden, als in den Zeiten vor Corona. Rittmayer plädiert dafür, die Einschränkungen für die Veranstaltungen mit einer überschaubaren Zahl von Besuchern aufzuheben. Derzeit sei es ein "Streicheln der Seelen der Kunden", was die Gastronomie und die Brauereien anbieten. Mit Wirtschaftlichkeit oder gar einer Gewinnerzielungsabsicht habe das alles nichts zu tun. Doch hören Sie selbst...


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