Kandidat

Roland-Alexander Hübscher

Roland Hübscher
Steckbrief

Name:Roland-Alexander Hübscher

Alter:61

Beruf:Dipl.-Kaufmann (FH), Bankkaufmann

Wohnort:Nürnberg

Partei:AfD

Liste:AfD

Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

In meinen Augen ist es zentrale Aufgabe des Oberbürgermeisters, die Interessen der Bürger wahrzunehmen und zu vertreten. Im komplexen Geflecht aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung fällt ihm hier ein hohes Maß an Verantwortung für das Wohlergehen unserer Stadt und ihrer Bürger zu. Als gewählter OB würde ich die folgenden drei Bereiche als erstes angehen: 1. Ausreichend bezahlbaren Wohnraum schaffen. Mittlerweile beträgt die Miete in Nürnberg an die 50% und mehr des Arbeitseinkommens. Familien, Alleinerziehende, Senioren und eine steigende Zahl sozial schwacher Mitbürger können sich keine Wohnung mehr in der Stadt leisten. Ein untragbarer, und mit Blick auf die politisch Verantwortlichen, ein beschämender Zustand. 2. Jeder Einwohner Nürnbergs muss sich zu jeder Zeit und an jedem Ort der Stadt sicher fühlen können. Die Präsenz von Polizei, städtischen Ordnungskräften und technischer Überwachung im öffentlichen Raum muss deutlich aufgestockt werden. Sicherheit für Leib und Leben steht über allem. 3. Umweltschutz sollte einerseits gelebt, andererseits politisch angestoßen und gefördert werden. Jeder Bürger sollte seinen Teil dazu beitragen. Konsumverhalten, Abfallvermeidung, Wahl des Verkehrsmittels spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Grüne Flächen/Fassaden, ein vernünftiges Verkehrskonzept mit fließendem Auto- , Fahrrad-, ÖPNV- und Fußgängerverkehr, spürbare Reduzierung der ÖPNV-Preise und vieles mehr müssen endlich umgesetzt werden. All das hilft der Umwelt und dem Klima.

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde/Stadt/in meinem Landkreis ist…

Die Wohnungssituation in Nürnberg ist besorgniserregend. Den Sicherheitsbedürfnissen unserer Bürger wird seitens der politischen Verantwortungsträger nicht die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. Straßenbild und Sauberkeit werden in einigen Stadtteilen seitens der Stadtregierung scheinbar nicht mehr wahrgenommen. Die Verkehrspolitik ist nicht konsistent an den Interessen von Handel, Wirtschaft, Anwohnern und der Verkehrssituation in der Stadt orientiert, sondert folgt vielmehr dem jeweiligen politischen Zeitgeist. Ein sehr großes Ärgernis stellt vor allem die verantwortungslose Finanzpolitik der Stadtregierung dar. In den letzten drei Wahlperioden unter rotgrüner Federführung haben sich die Schulden annähernd verdoppelt. Erforderliche Investitionen in städtische Bauten und Infrastruktur traten in den Hintergrund. Der Ausgabenblock im sozialen Bereich stieg zwar teilweise unverschuldet an. Doch fehlte insbesondere bei politisch ideologischen Projekten jeglicher Wille zum sparen. Eine ernsthafte Ausgabenkontrolle findet nicht statt, ebenso wenig eine dringend erforderliche Haushaltskonsolidierung. Und dies alles zulasten künftiger Generationen.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Grundsätzlich gegen alles, was unsere seit Jahrhunderten entwickelten, sozialen und zivilisatorischen Errungenschaften bedroht. Im Umkehrschluss für alles, was seit siebzig Jahren in unserem Grundgesetz verankert ist. Und selbstverständlich für unseren Wahlkampf ..)). Ich akzeptiere und begrüße Proteste auf der Straße, solange sie friedlich und demokratisch ablaufen. Große Sorge bereiten mir allerdings bis in die Parlamente reichende Proteststrukturen, die sich als vollumfängliche Meinungsführer und als einzige moralische Instanz in diesem Land verstehen. Als große Gefahr nehme ich den Versuch wahr, Menschen und Parteien dieses Recht auf Meinungsäußerung, Protest und Öffentlichkeit abzusprechen. Mit repräsentativer Demokratie hat das nun wahrlich nichts mehr zu tun. Vom Naturell her bin ich eher ein Freund von Argumenten und politischem Diskurs, sofern mir seitens der politischen Konkurrenz und der Presseorgane Gelegenheit dazu gegeben wird. Hierin liegt auch der Grund, warum ich den Weg in die aktive Politik gegangen bin. Zum Wohle unserer Stadt Nürnberg und ihrer Bürger.