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Montag, 20.01.2020

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In nur 36 Tagen passieren 100.000 Radler das Königstor

Neue Zählstelle dokumentiert: Radfahren ist in Nürnberg beliebt - 28.08.2015 06:00 Uhr

Über 100.000 Radler haben bereits die neue Zählstelle am Königstorgraben passiert. Dabei steht die Säule erst seit einem Monat. © Andreas Franke


Anfang August wurde die Station offiziell eingeweiht. Auch dank des guten Wetters ist die Radstrecke zwischen Königstor und Marientor gut frequentiert. "Das ist, gerade in den Ferien, ein erstaunliches Ergebnis, was uns natürlich freut", sagt Gert Wassenaar vom ADFC Nürnberg. Er ist optimistisch und kann sich dort – hochgerechnet auf das ganze Jahr – sogar eine Million Radfahrer vorstellen.

Auch Frank Jülich, Leiter des Verkehrsplanungsamts, ist positiv überrascht: "Wir freuen uns, dass bereits am 36. Tag die Marke überschritten wurde." Dies dokumentiere die enorm hohe Bedeutung des Radverkehrs in der Stadt. Im Schnitt seien es fast 3.000 Radfahrer pro Tag.

Laut Auswertung sind an den Tagen Montag bis Freitag die meisten Radler gezählt worden. Das sei, so Jülich, ein Zeichen dafür, dass viele auf dem Weg in die Arbeit oder zum Einkaufen das Rad nutzen. Zwischen 7 und 9 Uhr gebe es eine deutliche Spitze, aber am Nachmittag zwischen 15 und 20 Uhr sei sie noch deutlich ausgeprägter und länger.

Fahrrad-Verkehrsströme sollen transparent werden

Für Gert Wassenaar ist der Fahrradzähler ein gutes Werkzeug, um die Entwicklung des Radverkehrs zu analysieren. Er dokumentiere, wie sich der Radverkehr bei Wetterveränderungen oder Veranstaltungen verändere. "Durch die kontinuierliche Messung an einem Punkt ist der grundsätzliche Anstieg des Radverkehrsanteils nicht nur ein Gefühl, sondern kann mit Fakten belegt werden."

Der ADFC kann sich vorstellen, dass die Stadt in Zukunft an noch ein oder zwei Stellen, die von Radfahrern intensiv genutzt werden, solche Zähler aufstellt. Letztendlich sollen die Fahrrad-Verkehrsströme transparent gemacht werden um geeignete Maßnahmen für den Radverkehr an den richtigen Stellen umzusetzen.

Andreas Franke

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