Kalenderblatt: Nürnberg im Juli 1962 - die Bilder

5.7.2012, 18:16 Uhr
Sie tragen weitschwingende Röcke und weiße Gamaschen – sie sind aber trotzdem junge Männer. Zwei Griechen werden sicherlich in den nächsten Tagen einiges Aufsehen erregen, denn sie besichtigen in der griechischen Nationaltracht die Sehenswürdigkeiten von Nürnberg. (Zum Artikel "In Röcken und Gamaschen")
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Sie tragen weitschwingende Röcke und weiße Gamaschen – sie sind aber trotzdem junge Männer. Zwei Griechen werden sicherlich in den nächsten Tagen einiges Aufsehen erregen, denn sie besichtigen in der griechischen Nationaltracht die Sehenswürdigkeiten von Nürnberg. (Zum Artikel "In Röcken und Gamaschen") © Eva Slevogt

Emsig gearbeitet wird auf der Hauptbühne des Opernhauses. Ganze Berge herausgerissener, alter Leitungen und schrottreifes Gerümpel müssen weggeräumt werden. Überall sind Monteure und Fachkräfte fleißig beschäftigt, um mit dem großen Arbeitspensum bis zum Beginn der neuen Saison rechtzeitig fertig zu werden. Denn bald werden hier wieder die Künstler wirken. Links im Bild ein heruntergelassener Zug vor dem eisernen Vorhang. Dahinter liegt der Zuschauerraum. Alles ist für ein begeisterungsfähiges Publikum, das erwartet wird, gerüstet.
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Emsig gearbeitet wird auf der Hauptbühne des Opernhauses. Ganze Berge herausgerissener, alter Leitungen und schrottreifes Gerümpel müssen weggeräumt werden. Überall sind Monteure und Fachkräfte fleißig beschäftigt, um mit dem großen Arbeitspensum bis zum Beginn der neuen Saison rechtzeitig fertig zu werden. Denn bald werden hier wieder die Künstler wirken. Links im Bild ein heruntergelassener Zug vor dem eisernen Vorhang. Dahinter liegt der Zuschauerraum. Alles ist für ein begeisterungsfähiges Publikum, das erwartet wird, gerüstet. © Eva Schlevogt

Übersichtlich angeordnet ist die zentrale Steueranlage für die Beleuchtung. Durch ein schalldichtes Fenster können die Beleuchter auf die Bühne sehen und von hier aus sämtliche Lichteffekte hervorzaubern...
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© Eva Schlevogt

..können die Beleuchter auf die Bühne sehen und ... sämtliche Lichteffekte hervorzaubern. Dies wird ermöglicht durch viele Tausende Meter von Leitungen und eine riesige Anlage, in der alle Kabel zusammenlaufen und von wo aus die einzelnen Lichtphasen ausgelöst werden. Gesamtkosten: 900.000 DM. Das läßt sich hören. (Zum Artikel "Neue "Lichtorgel" fürs Opernhaus")
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..können die Beleuchter auf die Bühne sehen und ... sämtliche Lichteffekte hervorzaubern. Dies wird ermöglicht durch viele Tausende Meter von Leitungen und eine riesige Anlage, in der alle Kabel zusammenlaufen und von wo aus die einzelnen Lichtphasen ausgelöst werden. Gesamtkosten: 900.000 DM. Das läßt sich hören. (Zum Artikel "Neue "Lichtorgel" fürs Opernhaus") © Eva Schlevogt

Hier, an den Kassen eines meist proppevollen Kaufhauses, rollt der Rubel. Geduldig, weil nichts anderes übrigbleibt, stehen die Kunden Schlagen. Für die Frauen an den Packtischen, die Kleider, Schürzen, Blusen und Pullis verstauen, ist der „Schwitzkasten“ besonders hart. (Zum Artikel "Die Kassen klingelten")
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31. Juli 1962: Die Kassen klingelten

Hier, an den Kassen eines meist proppevollen Kaufhauses, rollt der Rubel. Geduldig, weil nichts anderes übrigbleibt, stehen die Kunden Schlagen. Für die Frauen an den Packtischen, die Kleider, Schürzen, Blusen und Pullis verstauen, ist der „Schwitzkasten“ besonders hart. (Zum Artikel "Die Kassen klingelten") © Gerardi

Festliche Eröffnung des neuen Hauses am Samstagvormittag: ein Blick von der Bühne in den von den Ehrengästen gefüllten Zuschauerraum. (Zum Artikel "Kammerspiele eröffnet")
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30. Juli 1962: Kammerspiele eröffnet

Festliche Eröffnung des neuen Hauses am Samstagvormittag: ein Blick von der Bühne in den von den Ehrengästen gefüllten Zuschauerraum. (Zum Artikel "Kammerspiele eröffnet") © Slevogt

Der neue Gebäudekomplex (hier im Modell) wird sich gut an seine Nachbarschaft anpassen: im Vordergrund der Haupteingang mit den Arkaden am Rathenauplatz (links davon das Laufer Tor und rechts die Bayreuther Straße): in der Bildmitte ist deutlich das Hochhaus zu erkennen. (Zum Artikel "Aber der Bauplatz bleibt einige Jahre leer")
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29. Juli 1962: Aber der Bauplatz bleibt einige Jahre leer

Der neue Gebäudekomplex (hier im Modell) wird sich gut an seine Nachbarschaft anpassen: im Vordergrund der Haupteingang mit den Arkaden am Rathenauplatz (links davon das Laufer Tor und rechts die Bayreuther Straße): in der Bildmitte ist deutlich das Hochhaus zu erkennen. (Zum Artikel "Aber der Bauplatz bleibt einige Jahre leer") © Gerardi

Frauen mit Gummistiefeln und Kittelschürzen sägen an einem herabgestürzten Ast. (Zum Artikel "Gewittersturm raste durch die Stadt")
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28. Juli 1962: Gewittersturm raste durch die Stadt

Frauen mit Gummistiefeln und Kittelschürzen sägen an einem herabgestürzten Ast. (Zum Artikel "Gewittersturm raste durch die Stadt") © Gertrud Gerardi

Großreinemachen im Wasserspeier am Maxtor: die Buben können kaum erwarten, bis im Brunnen wieder Wasser sprudelt; denn was hilft der schönste Brunnen, wenn er im Sommer leer ist. (Zum Artikel "Bei 34 Grad - von der Stirne heiß")
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27. Juli 1962: Bei 34 Grad...

Großreinemachen im Wasserspeier am Maxtor: die Buben können kaum erwarten, bis im Brunnen wieder Wasser sprudelt; denn was hilft der schönste Brunnen, wenn er im Sommer leer ist. (Zum Artikel "Bei 34 Grad - von der Stirne heiß") © Gerardi

Bald wird es im Wolffschen Rathaus nach schmackhaften Bratwürsteln duften: bis zum Jahreswechsel sollen die Ratsstuben zu einer respektablen Gaststätte ausgebaut werden. Außerdem will man den großen Hof in wenigen Monaten fertigstellen. (Zum Artikel "Das Rathaus wächst")
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26. Juli 1962: Das Rathaus wächst

Bald wird es im Wolffschen Rathaus nach schmackhaften Bratwürsteln duften: bis zum Jahreswechsel sollen die Ratsstuben zu einer respektablen Gaststätte ausgebaut werden. Außerdem will man den großen Hof in wenigen Monaten fertigstellen. (Zum Artikel "Das Rathaus wächst") © Gertrud Gerardi

Weite Wege, alter Baumbestand, große Blumenbeete und ein Sandkasten zum Spielen für die Kinder – das ist der neue Park. (Zum Artikel "Musterstück eines Kleinparkes")
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25. Juli 1962: Musterstück eines Kleinparkes

Weite Wege, alter Baumbestand, große Blumenbeete und ein Sandkasten zum Spielen für die Kinder – das ist der neue Park. (Zum Artikel "Musterstück eines Kleinparkes") © Gerardi

Rührend um seine Küken bemüht ist der Nandu-Hahn. Er brütet nicht nur die Eier aus, sondern muß sich auch um den Nachwuchskümmern, der recht munter ist. (Zum Artikel "Der Hahn brütet selbst")
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24. Juli 1962: Der Hahn brütet selbst

Rührend um seine Küken bemüht ist der Nandu-Hahn. Er brütet nicht nur die Eier aus, sondern muß sich auch um den Nachwuchskümmern, der recht munter ist. (Zum Artikel "Der Hahn brütet selbst") © Eva Slevogt

Aufmerksam lauschen vor allem Jugendliche den Berichten in der bis auf den letzten Platz besetzten Messehalle. (Zum Artikel "Tausende für "Entschiedenes Christentum"")
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23. Juli 1962: Tausende für "Entschiedenes Christentum"

Aufmerksam lauschen vor allem Jugendliche den Berichten in der bis auf den letzten Platz besetzten Messehalle. (Zum Artikel "Tausende für "Entschiedenes Christentum"") © Ulrich

Das ist - direkt am Gasthaus Hirschen - einer der beiden schlimmsten Engpässe der nördlichen Teilstrecke: hier wird es nicht möglich sein, auf beiden Straßenseiten einen Gehsteig anzulegen. Die Fußgänger müssen hier auf einer Seite auf einen eigenen Weg verzichten, damit nicht auch Häuser dem Straßenausbau zum Opfer fallen; denn das alte Ortsbild soll ja möglichst erhalten bleiben. (Zum Artikel "Denkmalspflege für neue Straße")
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22. Juli 1962: Denkmalspflege für neue Straße

Das ist - direkt am Gasthaus Hirschen - einer der beiden schlimmsten Engpässe der nördlichen Teilstrecke: hier wird es nicht möglich sein, auf beiden Straßenseiten einen Gehsteig anzulegen. Die Fußgänger müssen hier auf einer Seite auf einen eigenen Weg verzichten, damit nicht auch Häuser dem Straßenausbau zum Opfer fallen; denn das alte Ortsbild soll ja möglichst erhalten bleiben. (Zum Artikel "Denkmalspflege für neue Straße") © Gertrud Gerardi

Um die für die Anwohner zu leicht 'lästigen' Einschläge zu vermeiden, die oft geräuschvoll vor sich gehen, wurden die Zielscheiben (rechts im Bild) mit Schaumgummi ausgelegt, der den Schall dämpfen soll. Dabei ist der Minigolfplatz in Erlenstegen - 2000 qm groß - so gut von Bäumen abgeschirmt, daß´diese ruhige Wohngegend kaum in Mitleidenschaft gezogen wird. (Zum Artikel "Mingolf für Jung und Alt")
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21. Juli 1962: Minigolf für Jung und Alt

Um die für die Anwohner zu leicht 'lästigen' Einschläge zu vermeiden, die oft geräuschvoll vor sich gehen, wurden die Zielscheiben (rechts im Bild) mit Schaumgummi ausgelegt, der den Schall dämpfen soll. Dabei ist der Minigolfplatz in Erlenstegen - 2000 qm groß - so gut von Bäumen abgeschirmt, daß´diese ruhige Wohngegend kaum in Mitleidenschaft gezogen wird. (Zum Artikel "Mingolf für Jung und Alt") © Gerardi

Wie die Arena eines Zirkuszeltes sieht das gewaltige Nachklärbecken im Klärwerk Nord aus. Es hat einen Durchmesser von 50 Metern und kann etwa 6000 Kubikmeter aufnehmen. Zusammen mit einem zweiten Becken kostet dieser Teil 1,5 Mill. DM. .(Zum Artikel "Ungetrübter Blick in die Abwässer")
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20. Juli 1962: Ungetrübter Blick in die Abwässer

Wie die Arena eines Zirkuszeltes sieht das gewaltige Nachklärbecken im Klärwerk Nord aus. Es hat einen Durchmesser von 50 Metern und kann etwa 6000 Kubikmeter aufnehmen. Zusammen mit einem zweiten Becken kostet dieser Teil 1,5 Mill. DM. .(Zum Artikel "Ungetrübter Blick in die Abwässer") © Gertrud Gerardi

Das ist eine von den fünf Maschinen der automatischen Anlage, die auf einen Knopfdruck reagiert und eine Wurftaube (links im Bild) auf die Bahn schickt, die nicht vorausberechnet werden kann.(Zum Artikel "Auf fliegende Ziele")
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19. Juli 1962: Auf fliegende Ziele

Das ist eine von den fünf Maschinen der automatischen Anlage, die auf einen Knopfdruck reagiert und eine Wurftaube (links im Bild) auf die Bahn schickt, die nicht vorausberechnet werden kann.(Zum Artikel "Auf fliegende Ziele") © Friedl Ulrich

Dichtgedrängt umstehen die Nürnberger das Mittelstück der neuen Jansenbrücke, über die sich das rot-weiße Band noch spannt. Alle lauschen den Reden.(Zum Artikel "Freie Fahrt über den Schnellstraßen-Stern")
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17. Juli 1962: Freie Fahrt über den Schnellstraßen-Stern

Dichtgedrängt umstehen die Nürnberger das Mittelstück der neuen Jansenbrücke, über die sich das rot-weiße Band noch spannt. Alle lauschen den Reden.(Zum Artikel "Freie Fahrt über den Schnellstraßen-Stern") © Ulrich

Kritische Prüfungen mußten Schiffsbauer und Modelle über sich ergehen lassen, ehe die Modelle wassern durften. Für die Modellbauer war aber die Nervenprobe noch nicht zu Ende: jetzt galt es für sie, das kleine Gefährt auf dem großen Wasser richtig durch die zu durchfahrenden Tore zu steuern. Die Geräte, die wie Kofferradios aussehen, sind die Schaltstationen.(Zum Artikel "Seeschlacht auf dem Dutzendteich")
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16. Juli 1962: Seeschlacht auf dem Dutzendteich

Kritische Prüfungen mußten Schiffsbauer und Modelle über sich ergehen lassen, ehe die Modelle wassern durften. Für die Modellbauer war aber die Nervenprobe noch nicht zu Ende: jetzt galt es für sie, das kleine Gefährt auf dem großen Wasser richtig durch die zu durchfahrenden Tore zu steuern. Die Geräte, die wie Kofferradios aussehen, sind die Schaltstationen.(Zum Artikel "Seeschlacht auf dem Dutzendteich") © Gerardi

Aus einem Stück Nürnberger „Streusandbüchse“ ist in den letzten Monaten eine schmucke Kleingartenanlage gewachsen. Zur Hebefeier für das Gelände an der Eichendorff-/Stadenstraße werden sich die Kleingärtner zum offiziellen Auftakt für die künftige Freizeitgestaltung heute abend versammeln. (Zum Artikel "Kleingärten ganz groß")
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15. Juli 1962: Kleingärten ganz groß

Aus einem Stück Nürnberger „Streusandbüchse“ ist in den letzten Monaten eine schmucke Kleingartenanlage gewachsen. Zur Hebefeier für das Gelände an der Eichendorff-/Stadenstraße werden sich die Kleingärtner zum offiziellen Auftakt für die künftige Freizeitgestaltung heute abend versammeln. (Zum Artikel "Kleingärten ganz groß") © Gerardi

Als letzte der großen und berühmten Kirchen in Nürnberg wird morgen Heilig-Geist feierlich geweiht. (Zum Artikel "Aus Trümmern wuchs Studentenhaus Heilig-Geist")
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14. Juli 1962: Aus Trümmern wuchs Studentenhaus Heilig-Geist

Als letzte der großen und berühmten Kirchen in Nürnberg wird morgen Heilig-Geist feierlich geweiht. (Zum Artikel "Aus Trümmern wuchs Studentenhaus Heilig-Geist") © Gerardi

Die Festversammlung in der mächten Baugrube, aus der Nürnbergs erstes Parkhaus wächst. Fahnen wehen über dem Grundstein. Der Nachbar des neuen Gebäudes ist das alte Germanische Nationalmuseum (rechts), hinter dessen Giebel noch die Kuppel des Opernhauses zu erkennen ist (Bildmitte). Der künftige Bau soll „eine besondere Not unserer Zeit beseitigen helfen“. (Zum Artikel "Ein Fortschritt: erstes Parkhaus")
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13. Juli 1962: Ein Fortschritt: erstes Parkhaus

Die Festversammlung in der mächten Baugrube, aus der Nürnbergs erstes Parkhaus wächst. Fahnen wehen über dem Grundstein. Der Nachbar des neuen Gebäudes ist das alte Germanische Nationalmuseum (rechts), hinter dessen Giebel noch die Kuppel des Opernhauses zu erkennen ist (Bildmitte). Der künftige Bau soll „eine besondere Not unserer Zeit beseitigen helfen“. (Zum Artikel "Ein Fortschritt: erstes Parkhaus") © Gerardi

Fast zwei Wochen lang beherbergte die Kaiserstallung Besucher, die unter den Touristenströmen in Nürnberg schon zur Tradition gehören: als Gäste des Schüleraustauschs Glasgow – Nürnberg kamen 36 Mädchen und Jungen aus Schottland auf die Burg. (Zum Artikel "Besucher aus Glasgow")
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12. Juli 1962: Besucher aus Glasgow

Fast zwei Wochen lang beherbergte die Kaiserstallung Besucher, die unter den Touristenströmen in Nürnberg schon zur Tradition gehören: als Gäste des Schüleraustauschs Glasgow – Nürnberg kamen 36 Mädchen und Jungen aus Schottland auf die Burg. (Zum Artikel "Besucher aus Glasgow") © Gertrud Gerardi

„Eine Brücke, eine Brücke, eine Brücke . . .“ könnte man mit Charly Rivel sagen, wenn man auf die größte Baustelle der künftigen Schnellstraße blickt: drei Eisenbahn-, eine Straßen- und eine Straßenbahnbrücke gehören zum Kreuzungsbauwerk Fürther Straße. Runde 15 Millionen DM muß die Stadt dafür auf den Tisch legen. (Zum Artikel "Drunter und drüber an der Fürther Kreuzung")
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11. Juli 1962: Drunter und drüber an der Fürther Kreuzung

„Eine Brücke, eine Brücke, eine Brücke . . .“ könnte man mit Charly Rivel sagen, wenn man auf die größte Baustelle der künftigen Schnellstraße blickt: drei Eisenbahn-, eine Straßen- und eine Straßenbahnbrücke gehören zum Kreuzungsbauwerk Fürther Straße. Runde 15 Millionen DM muß die Stadt dafür auf den Tisch legen. (Zum Artikel "Drunter und drüber an der Fürther Kreuzung") © Gertrud Gerardi

Die neue Leichenhalle auf dem Westfriedhof ist nun fertig. Sie soll den ohnehin schon leidtragenden Angehörigen lange Wartezeiten ersparen. (Zum Artikel "Knackwurst als Siegerpreis")
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10. Juni 1962: Mehr Platz für die Toten

Die neue Leichenhalle auf dem Westfriedhof ist nun fertig. Sie soll den ohnehin schon leidtragenden Angehörigen lange Wartezeiten ersparen. (Zum Artikel "Knackwurst als Siegerpreis") © Friedl Ulrich

Mit anfeuernden Rufen wurde am Samstag bei dem traditionellen Lehrlingssportfest nicht gespart: 750 Jungen von sieben Nürnberger Großbetrieben und kleineren Firmen zeigten auf der Hauptkampfbahn des Stadions ansehnliche Leistungen. (Zum Artikel "Knackwurst als Siegerpreis")
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9. Juli 1962: Knackwurst als Siegerpreis

Mit anfeuernden Rufen wurde am Samstag bei dem traditionellen Lehrlingssportfest nicht gespart: 750 Jungen von sieben Nürnberger Großbetrieben und kleineren Firmen zeigten auf der Hauptkampfbahn des Stadions ansehnliche Leistungen. (Zum Artikel "Knackwurst als Siegerpreis") © Friedl Ulrich

In Nürnberg wächst die Sorge um das wichtige Trinkwasser für eine Million Menschen. Der Grund: Der mögliche Bau eines Atomkraftwerks in Bertoldsheim an der Donau. (Zum Artikel "Sorge ums Wasser")
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8. Juli 1962: Sorge ums Wasser

In Nürnberg wächst die Sorge um das wichtige Trinkwasser für eine Million Menschen. Der Grund: Der mögliche Bau eines Atomkraftwerks in Bertoldsheim an der Donau. (Zum Artikel "Sorge ums Wasser") © oh

Ein schwacher Trost für die Nürnberger, die sich eine Technische Hochschule gewünscht haben: im Ohm-Polytechnikum – unser Bild zeigt den Anstaltskomplex mit seinen Neubauten – gibt der Staat bis 1966 22,1 Millionen Mark für Erweiterungen aus. Eine TH freilich würde das Vielfache dieses Betrages kosten. (zum Artikel "München sahnt ab, Nürnberg kriegt nichts")
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7. Juli 1962: München sahnt ab, Nürnberg kriegt nichts

Ein schwacher Trost für die Nürnberger, die sich eine Technische Hochschule gewünscht haben: im Ohm-Polytechnikum – unser Bild zeigt den Anstaltskomplex mit seinen Neubauten – gibt der Staat bis 1966 22,1 Millionen Mark für Erweiterungen aus. Eine TH freilich würde das Vielfache dieses Betrages kosten. (zum Artikel "München sahnt ab, Nürnberg kriegt nichts") © Gertrud Gerardi

Die Auseinandersetzungen um die künftige Nürnberger Trinkwasserversorgung aus dem Donautal spitzen sich zu. Der Wirtschaftsausschuß des Landtages hat gestern die Staatsregierung einstimmig ersucht, dem Bau eines Atomkraftwerkes in Bayern zuzustimmen.  (zum Artikel "6. Juli 1962: Erstes »Ja« zum Atomkraftwerk")
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6. Juli 1962: Erstes "Ja" zum Atomkraftwerk

Die Auseinandersetzungen um die künftige Nürnberger Trinkwasserversorgung aus dem Donautal spitzen sich zu. Der Wirtschaftsausschuß des Landtages hat gestern die Staatsregierung einstimmig ersucht, dem Bau eines Atomkraftwerkes in Bayern zuzustimmen. (zum Artikel "6. Juli 1962: Erstes »Ja« zum Atomkraftwerk") © Morath

Mit launigen Worten überreichte Ministerialdirektor Dr. Helmuth Bachl gestern dem bisherigen Leiter der Abteilung Elektrotechnik am Ohm-Polytechnikum, Oberbaurat Dipl.-Ing. Friedrich Lauck die Ernennungsurkunde zum Baudirektor und zum neuen Leiter der Anstalt. (zum Artikel "Der neue Direktor baut weiter")
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5. Juli 1962: Der neue Direktor baut weiter

Mit launigen Worten überreichte Ministerialdirektor Dr. Helmuth Bachl gestern dem bisherigen Leiter der Abteilung Elektrotechnik am Ohm-Polytechnikum, Oberbaurat Dipl.-Ing. Friedrich Lauck die Ernennungsurkunde zum Baudirektor und zum neuen Leiter der Anstalt. (zum Artikel "Der neue Direktor baut weiter") © Kammler

Es wird ein großartiges Geburtstagsgeschenk, das sich die Kreissparkasse Nürnberg zu ihrem 125jährigen Jubiläum 1964 schenken wird. Dafür dauert's aber auch noch fast zwei Jahre, bis das Geschenk Gestalt annehmen wird: nämlich das neue Gebäude der Hauptstelle am Marientor. (zum Artikel "Mit dem Auto an den Bankschalter")
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4. Juli 1962: Mit dem Auto an den Bankschalter

Es wird ein großartiges Geburtstagsgeschenk, das sich die Kreissparkasse Nürnberg zu ihrem 125jährigen Jubiläum 1964 schenken wird. Dafür dauert's aber auch noch fast zwei Jahre, bis das Geschenk Gestalt annehmen wird: nämlich das neue Gebäude der Hauptstelle am Marientor. (zum Artikel "Mit dem Auto an den Bankschalter") © Friedl Ulrich

Nicht gerade einladend bietet sich gegenwärtig die Nordostecke des Marientores dem Besucher dar. Die Ruine, zeitweise als Geschäft und zuletzt als Lokal verwendet, wird in den nächsten Tagen der Spitzhacke zum Opfer fallen. Bis auf ein Ladengeschäft - hier hofft die Kreissparkasse bald zu einer Einigung zu kommen - kann in Kürze geräumt werden.
(zum Artikel "Mit dem Auto an den Bankschalter")
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Nicht gerade einladend bietet sich gegenwärtig die Nordostecke des Marientores dem Besucher dar. Die Ruine, zeitweise als Geschäft und zuletzt als Lokal verwendet, wird in den nächsten Tagen der Spitzhacke zum Opfer fallen. Bis auf ein Ladengeschäft - hier hofft die Kreissparkasse bald zu einer Einigung zu kommen - kann in Kürze geräumt werden. (zum Artikel "Mit dem Auto an den Bankschalter") © Friedl Ulrich

Der gestrige regnerische Tag brachte, besonders in den Abendstunden, noch eine Reihe schwerer Verkehrsunfälle. Der Bedauerlichste ereignete sich gegen 22.40 Uhr beim Opernhaus, als ein Fußgänger tödlich von einem Personenwagen verletzt wurde.
(zum Artikel "Tod kam auf der Fahrbahn")
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3. Juli 1962: Tod kam auf der Fahrbahn

Der gestrige regnerische Tag brachte, besonders in den Abendstunden, noch eine Reihe schwerer Verkehrsunfälle. Der Bedauerlichste ereignete sich gegen 22.40 Uhr beim Opernhaus, als ein Fußgänger tödlich von einem Personenwagen verletzt wurde. (zum Artikel "Tod kam auf der Fahrbahn") © Eisner

Kupfern erglänzten sie im Sonnenschein vor dem Portal von St. Kunigund: drei neue Glocken wurden von der Gemeinde empfangen und gestern von Domkapitular Martin Wiesend feierlich geweiht. (zum Artikel "Rufer für den Frieden")
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2. Juli 1962: Rufer für den Frieden

Kupfern erglänzten sie im Sonnenschein vor dem Portal von St. Kunigund: drei neue Glocken wurden von der Gemeinde empfangen und gestern von Domkapitular Martin Wiesend feierlich geweiht. (zum Artikel "Rufer für den Frieden") © Eva Slevogt

Ein beachtliches Diebeslager stahlen sich ein 39jähriger Rentner und seine 44 Jahre alte Ehefrau zusammen: in mehreren Kaufhäusern der Stadt erbeuteten sie 109 Bücher, Bekleidung, Wäsche, Lederwaren und zahlreiche Gebrauchsgüter. 
(zum Artikel "Sie stahlen wie die Raben")
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1. Juli 1962: Sie stahlen wie die Raben

Ein beachtliches Diebeslager stahlen sich ein 39jähriger Rentner und seine 44 Jahre alte Ehefrau zusammen: in mehreren Kaufhäusern der Stadt erbeuteten sie 109 Bücher, Bekleidung, Wäsche, Lederwaren und zahlreiche Gebrauchsgüter. (zum Artikel "Sie stahlen wie die Raben") © Polizeipräsidium Nürnberg

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