Historisches aus Nürnberg

Kalenderblatt: Nürnberg im Juli 1971

16.7.2021, 06:47 Uhr
Junge Ehepaare haben in Nürnberg einen schweren Start. Finden sie keine Unterstützung der Eltern, stürzen sie bald vom vielbesungenen Himmel der Liebe in einen harten Existenzkampf, an dem viele Ehen zerbrechen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 29. Juli 1971: In Nürnberg: jung gefreit – schnell bereut.
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29. Juli 1971: In Nürnberg: jung gefreit – schnell bereut

Junge Ehepaare haben in Nürnberg einen schweren Start. Finden sie keine Unterstützung der Eltern, stürzen sie bald vom vielbesungenen Himmel der Liebe in einen harten Existenzkampf, an dem viele Ehen zerbrechen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 29. Juli 1971: In Nürnberg: jung gefreit – schnell bereut. © Ulrich

Nur, wer sich von innen und außen gleichzeitig abkühlt, kann solche Hitze ertragen, sagte sich dieser Nürnberger im Freibad. Seine Idee wurde gebührend bestaunt. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 28. Juli 1971: Letzter Regen fiel vor einem Monat
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28. Juli 1971: Letzter Regen fiel vor einem Monat

Nur, wer sich von innen und außen gleichzeitig abkühlt, kann solche Hitze ertragen, sagte sich dieser Nürnberger im Freibad. Seine Idee wurde gebührend bestaunt. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 28. Juli 1971: Letzter Regen fiel vor einem Monat © Ulrich

Seit gestern gehen Nürnbergs Hausfrauen meilenweit für einen Kassenschlager, wühlen in Stoff- und Lederbergen und reißen sich um Sonderangebote: das Festival der Mini-Preise hat wieder begonnen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 27. Juli 1971: Sommerschlager: Winterpelze.
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27. Juli 1971: Sommerschlager: Winterpelze

Seit gestern gehen Nürnbergs Hausfrauen meilenweit für einen Kassenschlager, wühlen in Stoff- und Lederbergen und reißen sich um Sonderangebote: das Festival der Mini-Preise hat wieder begonnen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 27. Juli 1971: Sommerschlager: Winterpelze. © Ranke

Morgen kommt der 300.000. Besucher in die Dürer-Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums! Bis gestern abend waren es 293.000. Trotz des idealen Sommerwetters wollten am Sonntag 8.000, am Samstag 7.600 Menschen, die Werke des Malers sehen oder wenigstens erahnen. Denn in den Sälen herrschte ein Gedränge und Geschiebe, wie man es aus Museen nicht kennt. Hier geht's zum Kalenderblatt vom 26. Juli 1971: Jetzt auch Segelboote am Wöhrder See
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26. Juli 1971: Jetzt auch Segelboote am Wöhrder See

Morgen kommt der 300.000. Besucher in die Dürer-Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums! Bis gestern abend waren es 293.000. Trotz des idealen Sommerwetters wollten am Sonntag 8.000, am Samstag 7.600 Menschen, die Werke des Malers sehen oder wenigstens erahnen. Denn in den Sälen herrschte ein Gedränge und Geschiebe, wie man es aus Museen nicht kennt. Hier geht's zum Kalenderblatt vom 26. Juli 1971: Jetzt auch Segelboote am Wöhrder See © NN

Die Anziehungskraft des Moritzberges auf die Nürnberger soll verstärkt werden. Der Verschönerungsverein Moritzberg und Umgebung unter seinem Vorsitzenden Christian Woesch beauftragte das Nürnberger Büro für Landschaftsgestaltung, Reinhard Grebe, einen großzügigen Rahmenplan für Erholungseinrichtungen um und auf dem Hausberg der Nürnberger aufzustellen. Hier geht's zum Kalenderblatt vom 25. Juli 1971: Moritzberg aufgeräumt. 
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25. Juli 1971: Moritzberg aufgeräumt

Die Anziehungskraft des Moritzberges auf die Nürnberger soll verstärkt werden. Der Verschönerungsverein Moritzberg und Umgebung unter seinem Vorsitzenden Christian Woesch beauftragte das Nürnberger Büro für Landschaftsgestaltung, Reinhard Grebe, einen großzügigen Rahmenplan für Erholungseinrichtungen um und auf dem Hausberg der Nürnberger aufzustellen. Hier geht's zum Kalenderblatt vom 25. Juli 1971: Moritzberg aufgeräumt© NN

Haben die Nürnberger Verständnis fürs Spielen auf der Straße? In der „Woche des Spiels“ machten die NN die Probe aufs Exempel: zwei ihrer Mitarbeiter ließen vor einem bekannten Nürnberger Spielwarengeschäft die Breite Gasse zum Kinderspielplatz werden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 16. Juli 1971: Mit Känguruh-Sprüngen durch die Breite Gasse.
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16. Juli 1971: Mit Känguruh-Sprüngen durch die Breite Gasse

Haben die Nürnberger Verständnis fürs Spielen auf der Straße? In der „Woche des Spiels“ machten die NN die Probe aufs Exempel: zwei ihrer Mitarbeiter ließen vor einem bekannten Nürnberger Spielwarengeschäft die Breite Gasse zum Kinderspielplatz werden. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 16. Juli 1971: Mit Känguruh-Sprüngen durch die Breite Gasse. © NN

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15. Juli 1971: Machtlos gegen Rauschgift-Flut

"Die Sicherheitslage in Nürnberg ist als gut zu bezeichnen", erklärte der scheidende Polizeipräsident Dr. Horst Herold zum letzten Mal in seiner Amtszeit vor dem Stadtratsplenum einen Lagebericht über Nürnbergs Polizei gab. Am 1. September tritt Dr. Herold sein Amt als Chef des Bundeskriminalamts in Wiesbaden an. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 15. Juli 1971: Machtlos gegen Rauschgiftflut. © NN

Ein außergewöhnliches Schifflein schwimmt auf dem Wöhrder See und weckt das Interesse der Passanten: das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg setzt seinen „Unterwasserkrautschneider“ ein. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 14. Juli 1971: Pflanzen werden beseitigt.
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14. Juli 1971: Pflanzen werden beseitigt

Ein außergewöhnliches Schifflein schwimmt auf dem Wöhrder See und weckt das Interesse der Passanten: das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg setzt seinen „Unterwasserkrautschneider“ ein. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 14. Juli 1971: Pflanzen werden beseitigt. © Ulrich

Für die Nachfolge des am 31. Dezember dieses Jahres ausscheidenden Nürnberger Kunsthallen-Chefs Dr. Dietrich Mahlow scheint bereits jetzt ein adäquater Kandidat gefunden worden zu sein: Curt Heigl (48), Oberbaurat bei der Bayerischen Landesgewerbeanstalt Nürnberg. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 13. Juli 1971: Gegner der Tagesmoden.




 




 
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13. Juli 1971: Gegner der Tagesmoden

Für die Nachfolge des am 31. Dezember dieses Jahres ausscheidenden Nürnberger Kunsthallen-Chefs Dr. Dietrich Mahlow scheint bereits jetzt ein adäquater Kandidat gefunden worden zu sein: Curt Heigl (48), Oberbaurat bei der Bayerischen Landesgewerbeanstalt Nürnberg. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 13. Juli 1971: Gegner der Tagesmoden.

 
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Die „200 Meilen von Nürnberg“, die zum glanzvollsten Ereignis des Fränkischen Motorsports 1971 werden sollten, wurden von einem entsetzlichen Unglück betroffen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 12. Juli: Rodriguez kam beim Norisring-Rennen ums Leben.
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12. Juli 1971: Rodriguez kam beim Norisring-Rennen ums Leben

Die „200 Meilen von Nürnberg“, die zum glanzvollsten Ereignis des Fränkischen Motorsports 1971 werden sollten, wurden von einem entsetzlichen Unglück betroffen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 12. Juli: Rodriguez kam beim Norisring-Rennen ums Leben. © Schnörrer

Von einem verwegenen Greta-Garbo-Hut beschattet, absolvierte die Schriftstellerin Mary McCarthy („Die Clique“, „Vietnam“, „Hanoi“) mit eiserner Kondition Nürnberg in drei Tagen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 11. Juli 1971: Mary McCarthy zu Besuch in Nürnberg.
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11. Juli 1971: Mary McCarthy zu Besuch in Nürnberg

Von einem verwegenen Greta-Garbo-Hut beschattet, absolvierte die Schriftstellerin Mary McCarthy („Die Clique“, „Vietnam“, „Hanoi“) mit eiserner Kondition Nürnberg in drei Tagen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 11. Juli 1971: Mary McCarthy zu Besuch in Nürnberg. © Kammler

Die Erholung auf der weiten, schönen und grünen Wiese: sie ist, leider, immer noch verboten. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 10. Juli 1971: Rotes Licht für grünen Rasen.
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10. Juli 1971: Rotes Licht für grünen Rasen

Die Erholung auf der weiten, schönen und grünen Wiese: sie ist, leider, immer noch verboten. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 10. Juli 1971: Rotes Licht für grünen Rasen. © NN

Über 80 Prozent der Nürnberger leben gern in ihrer Stadt. Diese außerordentlich positive Einstellung der Bevölkerung zu Nürnberg ergibt sich aus einer Vorauswertung der Bevölkerungsumfrage, die von der Stadt im Rahmen des Nürnberg-Plans gestartet worden ist. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 9. Juli 1971: 80 Prozent leben gern in Nürnberg.
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9. Juli 1971: 80 Prozent leben gern in Nürnberg

Über 80 Prozent der Nürnberger leben gern in ihrer Stadt. Diese außerordentlich positive Einstellung der Bevölkerung zu Nürnberg ergibt sich aus einer Vorauswertung der Bevölkerungsumfrage, die von der Stadt im Rahmen des Nürnberg-Plans gestartet worden ist. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 9. Juli 1971: 80 Prozent leben gern in Nürnberg. © NN

Der Weg nach Fürth wird kein leichter. Noch sollte der Endbahnhof an der Freiheit liegen, nicht am Hauptbahnhof. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 8. Juli 1971: „Nur nicht auf die Zehen treten“.
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8. Juli 1971: „Nur nicht auf die Zehen treten“

Der Weg nach Fürth wird kein leichter. Noch sollte der Endbahnhof an der Freiheit liegen, nicht am Hauptbahnhof. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 8. Juli 1971: „Nur nicht auf die Zehen treten“. © NN

Nürnbergs U-Bahn: ein echtes Prestigeprojekt, das aber auch prestigeträchtige Preise mitbringt. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 7. Juli 1971: Bauausschuß staunt über teure „U-Bahn-Möbel“
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7. Juli 1971: Bauausschuß staunt über teure „U-Bahn-Möbel“

Nürnbergs U-Bahn: ein echtes Prestigeprojekt, das aber auch prestigeträchtige Preise mitbringt. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 7. Juli 1971: Bauausschuß staunt über teure „U-Bahn-Möbel“ © Ulrich

Knapp 60 Jungen im Alter von sieben bis 16 Jahren stritten gestern auf der Zeppelinstraße um die diesjährige Nürnberger Meisterschaft im Seifenkisten-Fahren. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 6. Juli 1971: Mit Haas ging‘s per Seifenkiste bergab.
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6. Juli 1971: Mit Haas ging‘s per Seifenkiste bergab

Knapp 60 Jungen im Alter von sieben bis 16 Jahren stritten gestern auf der Zeppelinstraße um die diesjährige Nürnberger Meisterschaft im Seifenkisten-Fahren. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 6. Juli 1971: Mit Haas ging‘s per Seifenkiste bergab. © Ulrich

Sturm auf die Unterkunft der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Nürnberg. Die IV. Abteilung hatte zum
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5. Juli 1971: Hexenmeister und Eintöpfe

Sturm auf die Unterkunft der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Nürnberg. Die IV. Abteilung hatte zum "Tag der offenen Tür" eingeladen. Mehr als 2.100 Bürger kamen. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 5. Juli 1971: "Tag der offenen Tür" bei der Bereitschaftspolizei. © Kammler

Nürnberg steht mit dem internationalen 200-Meilen-Rennen am nächsten Wochenende (10./11. Juli) die heißeste Autoschlacht seiner Geschichte bevor. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 4. Juli 1971: 18.000 entfesselte PS bei den
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4. Juli 1971: 18.000 entfesselte PS bei den "200 Meilen von Nürnberg"

Nürnberg steht mit dem internationalen 200-Meilen-Rennen am nächsten Wochenende (10./11. Juli) die heißeste Autoschlacht seiner Geschichte bevor. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 4. Juli 1971: 18.000 entfesselte PS bei den "200 Meilen von Nürnberg". © NN-Archiv

Die Verschmutzung der mittelfränkischen Flüsse hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Gewaltige Fischsterben kennzeichnen die Zivilisation. Indes: nur die Angler scheinen den Skandal zu bemerken. 2.000 Petrijünger in Nürnberg, 15.000 in ganz Mittelfranken, schlagen Alarm. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 3. Juli 1971: Neue Wasserpolizei paßt auf.
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3. Juli 1971: Neue Wasserpolizei paßt auf

Die Verschmutzung der mittelfränkischen Flüsse hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Gewaltige Fischsterben kennzeichnen die Zivilisation. Indes: nur die Angler scheinen den Skandal zu bemerken. 2.000 Petrijünger in Nürnberg, 15.000 in ganz Mittelfranken, schlagen Alarm. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 3. Juli 1971: Neue Wasserpolizei paßt auf. © NN

Die fortschreitende Modernisierung und Technisierung wirft für Verkehrsrichter und -staatsanwälte immer neue Probleme auf. Aktuelle Frage der Auswertung und Sicherung von Spuren an Unfallorten war damit auch Mittelpunkt einer Tagung von Verkehrsrichtern und Staatsanwälten aus dem Landgerichtbezirk Nürnberg-Fürth, die gestern in Nürnberg über die Bühne ging. Hier geht es zum Kalenderblatt 2. Juli 1971: Nachhilfe in Unfallkunde.
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2. Juli 1971: Nachhilfe in Unfallkunde

Die fortschreitende Modernisierung und Technisierung wirft für Verkehrsrichter und -staatsanwälte immer neue Probleme auf. Aktuelle Frage der Auswertung und Sicherung von Spuren an Unfallorten war damit auch Mittelpunkt einer Tagung von Verkehrsrichtern und Staatsanwälten aus dem Landgerichtbezirk Nürnberg-Fürth, die gestern in Nürnberg über die Bühne ging. Hier geht es zum Kalenderblatt 2. Juli 1971: Nachhilfe in Unfallkunde. © Contino


	
		
			
			Die ärztliche Versorgung an Wochenenden wird für die Nürnberger Bevölkerung entscheidend verbessert: Ab Samstag stehen dem Notdienst neue Räume, mehr Personal und außerdem Funktaxis zur Verfügung. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 1. Juli 1971: Notdienst per Taxi.
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1. Juli 1971: Notdienst per Taxi

Die ärztliche Versorgung an Wochenenden wird für die Nürnberger Bevölkerung entscheidend verbessert: Ab Samstag stehen dem Notdienst neue Räume, mehr Personal und außerdem Funktaxis zur Verfügung. Hier geht es zum Kalenderblatt vom 1. Juli 1971: Notdienst per Taxi.
© Contino