Kalenderblatt: Nürnberg im Juni 1966

30.6.2016, 08:11 Uhr
Die neue Anlage im Modell: über die Rampe erreichen die Müllwagen die Eingangshalle, die parallel zur Schwabacher Straße verläuft. Spezialtore aus Gummi schließen den Müllbunker ab.
1 / 29
30. Juni 1966: Kostspieliger Unrat

Die Stadt Nürnberg hat für 40 Millionen Mark eine Müllverbrennungsanlage gebaut. Im Modell ist zu sehen, wie die Müllwagen über die Rampe die Eingangshalle, die parallel zur Schwabacher Straße verläuft, erreichen. Hier geht es zum Artikel vom 30. Juni 1966: Kostspieliger Unrat. © Ulrich

Der Blick vom Süden geht durch die imposante Silhouette des Sprungturms und über das Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken hinüber zu zwei von insgesamt drei Umkleidegebäuden, die sich wegen ihrer modernen Form scharf von den Bauten an der Wiesentalstraße abheben.
2 / 29
29. Juni 1966: Ein Paradies für "Wasserratten"

Am 15. Juli 1966 öffneten sich die Pforten des neuen Freibad West. Bis dahin musste noch eifrig gearbeitet werden. Hier geht es zum Artikel vom 29. Juni 1966: Ein Paradies für "Wasserratten". © Gerardi

Suche nach weiteren Einbrechern blieb ohne jedes Ergebnis! Die Polizisten verlassen die Fabrik.
3 / 29
28. Juni 1966: Einbrecher narrte Polizei

Ein 19jähriger Maurer hat in der Nacht zum Montag 18 Polizisten und vier Kriminalbeamte genarrt. Er war bei einem Einbruch festgenommen worden und hatte behauptet, zwei Komplicen hielten sich noch am Tatort versteckt. Hier geht es zum Artikel vom 28. Juni 1966: Einbrecher narrte Polizei. © NN

Gott Neptun steigt aus dem Wasser und wird von seinem Zeremonienmeister empfangen (links). Dann müssen die jungen Rettungsschwimmer eine lustige Prozedur über sich ergehen lassen.
4 / 29
27. Juni 1966: Getauft und Zerrauft

Gott Neptun steigt aus dem Wasser und wird von seinem Zeremonienmeister empfangen (links). Dann müssen die jungen Rettungsschwimmer eine lustige Prozedur über sich ergehen lassen. Hier geht es zum Artikel vom 27. Juni 1966: Getauft und zerrauft. © Eißner

Die Weinspenden lösten überall eitel Freude aus: auch das frisch getraute Ehepaar freute sich über die 20 Flaschen, die es überreicht bekam.
5 / 29
26. Juni 1966: Guten Wein für alle Lebenslagen

Die Weinspenden lösten überall eitel Freude aus: auch das frisch getraute Ehepaar freute sich über die 20 Flaschen, die es überreicht bekam. Hier geht es zum Artikel vom 26. Juni 1966: Guten Wein für alle Lebenslagen. © Eißner

Langwasser besitzt schon einen Bahnhof (links), der früher
6 / 29
25. Juni 1966: Wie fährt Nürnberg am besten?

Nürnberg will um jeden Preis eine Untergrundbahn bauen. Langwasser besaß schon einen Bahnhof. Hier geht es zum Artikel vom 25. Juni 1966: Wie fährt Nürnberg am besten?. © Gerardi

So sah der Kranken-Transportwagen der Erlanger Kolonne aus. Er wurde im Kriegsjahr 1915 in Betrieb genommen.
7 / 29
24. Juni 1966: Das Nürnberger Rote Kreuz wird 80 Jahre alt

So sah der Kranken-Transportwagen der Erlanger Kolonne aus. Er wurde im Kriegsjahr 1915 in Betrieb genommen. Bereits in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts verfügte das Rote Kreuz Nürnberg über Automobile. Hier geht es zum Artikel vom 24. Juni 1966: 80 Jahre Rotes Kreuz. © NN

Dieser Platz an der Ostendstraße wird Europas höchstes Wohnhaus aufnehmen (rechts). Die kleinen Häuser verschwinden allerdings vorher, denn sie wären ohnehin zu einem allzu kümmerlichen Schattendasein verurteilt.
8 / 29
23. Juni 1966: Das höchste Wohnhaus Europas

Dieser Platz an der Ostendstraße wird Europas höchstes Wohnhaus aufnehmen (rechts). Die kleinen Häuser verschwinden allerdings vorher, denn sie wären ohnehin zu einem allzu kümmerlichen Schattendasein verurteilt. Hier geht es zum Artikel vom 23. Juni 1966: Das höchste Wohnhaus Europas. © Gerardi

Der Fahrzeugstrom wird vom Ring abgelenkt: in Zweierreihen drängen die Wagen vom Plärrer in die Sandstraße.
9 / 29
22. Juni 1966: Sperren an allen Ecken und Enden

Der Fahrzeugstrom wird vom Ring abgelenkt: in Zweierreihen drängen die Wagen vom Plärrer in die Sandstraße. Hier geht es zum Artikel vom 22. Juni 1966: Sperren an allen Ecken und Enden. © Eißner

Bei Kraftshof erwartet den Wandersmann am Ausgangspunkt der Rundwege (rechts) zwar Steckerlaswald, aber ein Stück weiter findet er schon hochgewachsene Laubbäume.
10 / 29
21. Juni 1966: Übern kurzen Weg in den Wald

Bei Kraftshof erwartet den Wandersmann am Ausgangspunkt der Rundwege (rechts) zwar Steckerlaswald, aber ein Stück weiter findet er schon hochgewachsene Laubbäume. Hier geht es zum Artikel vom 21. Juni 1966: Übern kurzen Weg in den Wald. © Gerardi

Aufmerksam lauschen die Sachsen ihrem 1. Sprecher Dr. Walter Naumann von Königsbrück, der erklärte: „Wir werden alles tun, um die Rückkehr unserer Heimat in ein einiges, freies Deutschland zu ermöglichen.
11 / 29
20. Juni 1966: Die Sachsen wollen wieder heim

Aufmerksam lauschen die Sachsen ihrem 1. Sprecher Dr. Walter Naumann von Königsbrück, der erklärte: „Wir werden alles tun, um die Rückkehr unserer Heimat in ein einiges, freies Deutschland zu ermöglichen. Hier geht es zum Artikel vom 20. Juni 1966: Die Sachsen wollen wieder heim. © Gerardi

Nur wenige tausend Menschen standen gestern während der Kundgebung auf dem Hauptmarkt in der Hitze. 'Wenn die Landsleute in Mitteldeutschland einen Tag in der Sonne aushalten müssten, um die Freiheit zu erlangen: sie würden es tun', rief der Bürgermeister aus.
12 / 29
19. Juni 1966: Ein Silberstreifen am Horizont?

Nur wenige tausend Menschen standen gestern während der Kundgebung auf dem Hauptmarkt in der Hitze. 'Wenn die Landsleute in Mitteldeutschland einen Tag in der Sonne aushalten müssten, um die Freiheit zu erlangen: sie würden es tun', rief der Bürgermeister aus. Hier geht es zum Artikel vom 19. Juni 1966: Ein Silberstreifen am Horizont?. © Gerardi

Der Humanist und Reformator Philipp Melanchthon, hier auf hohem Sockel vor dem von ihm mitbegründeten Gymnasium am Egidienberg, hat sich vielfach verdient gemacht. Er war ein Freund und Befürworter Luthers.
13 / 29
18. Juni 1966: Wiedersehen mit Freude und Wehmut

Der Humanist und Reformator Philipp Melanchthon, hier auf hohem Sockel vor dem von ihm mitbegründeten Gymnasium am Egidienberg, hat sich vielfach verdient gemacht. Er war ein Freund und Befürworter Luthers. Hier geht es zum Artikel vom 18. Juni 1966: Wiedersehen mit Freude und Wehmut. © Gerardi

„Der soziale Wohnungsbau muß im bisherigen Stile weitergeführt werden“ – diese Ansicht äußern alle Rathaus-Parteien. Ein gelungenes Beispiel für preiswerte Heimstätten bietet die Parkwohnanlage West an der Rothenburger Straße.
14 / 29
17. Juni 1966: Tief im Wohnungsbau

"Der soziale Wohnungsbau muß im bisherigen Stile weitergeführt werden" – diese Ansicht äußern alle Rathaus-Parteien. Ein gelungenes Beispiel für preiswerte Heimstätten bietet die Parkwohnanlage West an der Rothenburger Straße. Hier geht es zum Artikel vom 17. Juni 1966: Tief im Wohnungsbau © Gerardi

Ein auf vielen Schülerarbeiten wiederkehrendes Motiv. Während im Westen (oben) pulsierendes Leben herrscht, dominiert in der Zone (unten) hinter dem von Soldaten bewachten Wall die Öde.^
15 / 29
16. Juni 1966: Kritik an Ausflügen

Ein auf vielen Schülerarbeiten wiederkehrendes Motiv. Während im Westen (oben) pulsierendes Leben herrscht, dominiert in der Zone (unten) hinter dem von Soldaten bewachten Wall die Öde. Hier geht es zum Artikel vom 16. Juni 1966: Kritik an Ausflügen © NN

Entscheidender Augenblick für die Prüflinge: ein Küchenmeister bei der Kostprobe.
16 / 29
15. Juni 1966: Entscheidender Augenblick für die Prüflinge

Entscheidender Augenblick für die Prüflinge: ein Küchenmeister bei der Kostprobe. Hier geht es zum Artikel vom 15. Juni 1966: Abschied und Aufbau © Eißner

In diesem Stadion wurde einst deutsche Fussballgeschichte geschriieben, heute bietet es ein Bild des Verfalls: auf auf den Stehrängen wuchert das Unkraut und das Spielfeld gleicht einem Dorfanger. Bald wird auch die Tribüne gesprengt. Der weltberühmte Zabo ist dann nur noch Legende.
17 / 29
14. Juni 1966: Abschied und Aufbau

In diesem Stadion wurde einst deutsche Fussballgeschichte geschriieben, heute bietet es ein Bild des Verfalls: auf auf den Stehrängen wuchert das Unkraut und das Spielfeld gleicht einem Dorfanger. Bald wird auch die Tribüne gesprengt. Der weltberühmte Zabo ist dann nur noch Legende. Hier geht es zum Artikel vom 14. Juni 1966: Abschied und Aufbau © Gerardi

Das englische Paar (vo.) steigerte am meisten bei der Orden-Auktion.
18 / 29
13. Juni 1966: Die "Preußen" gingen

Das englische Paar (vo.) steigerte am meisten bei der Orden-Auktion. Hier geht es zum Artikel vom 13. Juni 1966: Die "Preußen" gingen © Hans Kammler

...ein Verbotsschild am Müllplatz an der Äußeren Bayreuther Straße...
19 / 29
12. Juni 1966: Wohin mit dem Müll?

...ein Verbotsschild am Müllplatz an der Äußeren Bayreuther Straße......ein Verbotsschild am Müllplatz an der Äußeren Bayreuther Straße... Hier geht es zum Artikel vom 12. Juni 1966: Wohin mit dem Müll? © Gerardi

Stadtpfarrer Pater Aemilian von St. Ludwig trägt in diesem Jahr die Monstranz. Unter einem Baldachin verläßt er den Hauptmarkt. Viele Gläubige, an denen er vorüberschreitet, schließen sich noch der langen Prozession durch die Altstadt an.
20 / 29
11. Juni 1966: Ein offenes Glaubensbekenntnis

Stadtpfarrer Pater Aemilian von St. Ludwig trägt in diesem Jahr die Monstranz. Unter einem Baldachin verläßt er den Hauptmarkt. Viele Gläubige, an denen er vorüberschreitet, schließen sich noch der langen Prozession durch die Altstadt an. Hier geht es zum Artikel vom 11. Juni 1966: Ein offenes Glaubensbekenntnis © Eißner

In diesem Zwinger warten die Polizeihunde auf ihren Einsatz. Sie sind darin jedoch nur während einer Dienstpause untergebracht; Feierabend nimmt sie Herrchen mit heim.
21 / 29
10. Juni 1966: "Bonzo" im Brennpunkt

In diesem Zwinger warten die Polizeihunde auf ihren Einsatz. Sie sind darin jedoch nur während einer Dienstpause untergebracht; Feierabend nimmt sie Herrchen mit heim. Hier geht es zum Artikel vom 10. Juni 1966: "Bonzo" im Brennpunkt © Kammler

Ein alter Stich von 1614 zeigt die Situation kurz vor der Grundsteinlegung. Bürgerhäuser (B: Hanns Boschen Hauß) standen am Platz des späteren Wolff'schen Baus. Rechts: die Fassade des großen Rathaus-Saales, die von der langgestreckten Renaissance-Front verschluckt worden ist.
22 / 29
9. Juni 1966: Altes Rathaus feiert

Ein alter Stich von 1614 zeigt die Situation kurz vor der Grundsteinlegung. Bürgerhäuser (B: Hanns Boschen Hauß) standen am Platz des späteren Wolff'schen Baus. Rechts: die Fassade des großen Rathaus-Saales, die von der langgestreckten Renaissance-Front verschluckt worden ist. Hier geht es zum Artikel vom 9. Juni 1966: Altes Rathaus feiert © Eißner

Bis zur Kurgarten-Brücke, der Verbindung zwischen Schniegling und Fürth, ist die Schnellstraße schon vierspurig ausgebaut. Dahinter aber endet sie im Niemandsland, weil die Stadt Fürth und die Bundesbahn mit ihren Plänen nur kaum vorankommen.
23 / 29
8. Juni 1966: Die Schnellstraße im Kriechtempo

Bis zur Kurgarten-Brücke, der Verbindung zwischen Schniegling und Fürth, ist die Schnellstraße schon vierspurig ausgebaut. Dahinter aber endet sie im Niemandsland, weil die Stadt Fürth und die Bundesbahn mit ihren Plänen nur kaum vorankommen. Hier geht es zum Artikel vom 8. Juni 1966: Die Schnellstraße im Kriechtempo © Eißner

Wie sie sich über ihre Treffer freuen! Lachende Gesichter zeigen (von links nach rechts) Dr. Glaser, Heinz Schmeißner, OB Dr. Urschlechter, Dr. Dr. Georg Zitzmann, Dr. J. S. Geer, Bürgermeister Franz Haas, Dr. Max Thoma und Dr. Hans Thieme.
24 / 29
7. Juni 1966 Prominenz war bei Fortuna

Wie sie sich über ihre Treffer freuen! Lachende Gesichter zeigen (von links nach rechts) Dr. Glaser, Heinz Schmeißner, OB Dr. Urschlechter, Dr. Dr. Georg Zitzmann, Dr. J. S. Geer, Bürgermeister Franz Haas, Dr. Max Thoma und Dr. Hans Thieme. Hier geht es zum Artikel vom 7. Juni 1966: Prominenz war bei Fortuna. © Kammler

Hackt er ihm, dem Gast aus dem Publikum, nun die Hand ab oder nicht? Vorsorglich gibt Zauberer Günther Peters (links) dem „Patienten“ eine Spritze.
25 / 29
6. Juni 1966: Mit dem Zauberstab...

Hackt er ihm, dem Gast aus dem Publikum, nun die Hand ab oder nicht? Vorsorglich gibt Zauberer Günther Peters (links) dem „Patienten“ eine Spritze. Hier geht es zum Artikel vom 6. Juni 1966: Mit dem Zauberstab.... © Eißner

Sieben Zentner schwer, gutmütig und voller Fürsorge beugt sich die Tapirmutter
26 / 29
4. Juni 1966: "Jolli" – der Liebling

Sieben Zentner schwer, gutmütig und voller Fürsorge beugt sich die Tapirmutter "Josephine" über ihre "Jolli". Bald werden sie ins Familiengehege umziehen. (links) Mit Grandezza schaut die Giraffendame auf das acht Tage alte Springböckchen zu seinen Füßen herab. Das Kleine hat aber dafür kaum Lust und läuft auf stahlharten Hufen davon (rechts). Hier geht es zum Artikel vom 4. Juni 1966: "Jolli" - der Liebling. © Ulrich

Ein Blick in die Breite Gasse, die künftig nur noch den Fußgängern gehören soll: Alle Fahrzeuge werden verbannt, damit die gehetzten Großstädter zwischen Blumenschalen und Vitrinen in aller Ruhe einen ausgedehnten Einkaufsbummel machen können.
27 / 29
3. Juni 1966: Die Altstadt wird umgekrempelt

Ein Blick in die Breite Gasse, die künftig nur noch den Fußgängern gehören soll: Alle Fahrzeuge werden verbannt, damit die gehetzten Großstädter zwischen Blumenschalen und Vitrinen in aller Ruhe einen ausgedehnten Einkaufsbummel machen können. Hier geht es zum Artikel vom 3. Juni 1966: Die Altstadt wird umgekrempelt . © Gerardi

Im Saal „wogt“ alles, und die beiden Beat-Anhänger am Mikrophon heizen dem Völkchen ordentlich ein.
28 / 29
2. Juni 1966: Sie tobten sich aus…

Im Saal "wogt" alles, und die beiden Beat-Anhänger am Mikrophon heizen dem Völkchen ordentlich ein. Hier geht es zum Artikel vom 2. Juni 1966: Sie tobten sich aus… . © Ulrich

Ein „Polizeipräsidium im kleinen“ stellt dieser Bereitschaftswagen der Kriminalpolizei dar, der mit Scheinwerfern, Handlautsprechern, Tonbandgeräten und Vernehmungskabinen für alle Fälle eingerichtet ist. Mit ihm fahren die Beamten künftig zu den Schauplätzen von Kapitalverbrechen.
29 / 29
1. Juni 1966: Verbrecherjagd auf neuen Wegen

Ein "Polizeipräsidium im kleinen" stellt dieser Bereitschaftswagen der Kriminalpolizei dar, der mit Scheinwerfern, Handlautsprechern, Tonbandgeräten und Vernehmungskabinen für alle Fälle eingerichtet ist. Mit ihm fahren die Beamten künftig zu den Schauplätzen von Kapitalverbrechen. Hier geht es zum Artikel vom 1. Juli 1966: Verbrecherjagd auf neuen Wegen . © Eißner