Winterliche Nächte

"Kältebatzen" über Nordeuropa sorgte für Winter-Alarm - Erste Prognosen für Heiligabend

9.12.2021, 12:14 Uhr
Schneefälle in Franken haben im morgendlichen Berufsverkehr für glatte Straßen gesorgt.

Schneefälle in Franken haben im morgendlichen Berufsverkehr für glatte Straßen gesorgt. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Derzeit herrschen in Lappland - 41 Grad. Der Winter ist nicht weit weg von Deutschland. Aber kommt die eisige Kälte auch zu uns? Zumindest nicht unmittelbar.

Bis zum Mittwoch waren noch 85 Prozent Deutschlands schneefrei. Nur im Bayerischen Wald, Schwarzwald und in den Alpen zeigte sich die weiße Pracht. Ein Tiefdruckgebiet hat nun aber für Schneefall bis in tiefe Lagen gesorgt. Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de sagte im schon im Vorfeld gegenüber der Bild-Zeitung: "München, Nürnberg, Stuttgart, Göttingen, Hannover und Bremen müssen mit einer weißen Überraschung rechnen."

Und so kam es zur Wochenmitte tatsächlich zu nassen Schneefällen in ganz Franken. Grund dafür war laut dem Wetterexperten Dominik Jung der "mächtige Kältebatzen über Nordeuropa", der Einfluss auf das Wetter in Deutschland hat.

Wie wird das Wetter an Weihnachten?

Zum dritten Advent wird es laut europäischem Wettermodell jedoch wieder wärmer in Franken. Die Temperaturen wandern in den Plusbereich. Tauwetter ist angesagt.

Auch an Heiligabend soll das Wetter mild bleiben. Von eisigen Temperaturen keine Spur. Das Thermometer klettert sogar auf 6 bis 7 Grad im Plusbereich. Jung sieht daher nur wenig Chancen für eine weiße Weihnacht, unterhalb von 500 Metern liegt sie nur bei zehn Prozent. Auch in Süddeutschland ist zum Fest "kein Frost-Hammer in Sicht". Winterfans müssen sich somit gedulden und auf den Januar warten - oder einen Ausflug nach Lappland machen.

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